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DSK Digital und Wohnungswirtschaft schließen Kooperationsvertrag zur Nutzung des webbasierten FördermittelNAVI ab

Wiesbaden – Das Unternehmen DSK Digital und der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW haben am 7. Juli 2025 den Vertrag über eine fünfjährige Kooperation zur Nutzung des von der DSK Digital entwickelten Expertensystems „FördermittelNAVI“ unterzeichnet. Ziel ist es, den Mitgliedsunternehmen im GdW ein professionelles Tool für die Fördermittelrecherche mit Hilfe des FördermittelNAVI anzubieten.

10. Juli 2025
GdW
Dr. Christian Lieberknecht (GdW) und Eckhard Horwedel (DSK) (v. l.) bei der Unterzeichnung.GdW

Das webbasierte FördermittelNAVI ist ein Expertensystem für potenzielle Fördermittelempfänger, wie Unternehmen, Kommunalwirtschaft, Universitäten, Verbände oder Vereine. Mit dieser Software können innerhalb von 11 thematisch unterschiedlichen Förderbereichen die passenden Förderprogramme von EU/Bund/Ländern/Stiftungen projektbezogen und zielgenau analysiert und recherchiert werden. Und mit dem Fördermittelwecker bleiben die Nutzer des FördermittelNAVI bei den etwa 100 Änderungen pro Monat an Förderrichtlinien, Antragsfristen, Fördersummen aktuell und werden per Mail über diese Änderungen informiert. Zudem kann auf Wunsch ein persönlicher Berater bei allen Vorgängen, von der Recherche bis zur finalen Antragsstellung, hinzugezogen werden.

„Fördermittel spielen eine große Rolle, um wohnungswirtschaftliche Investitionen wirtschaftlich umzusetzen. Der FördermittelNAVI ist ein geeignetes Instrument, um Wohnungsunternehmen bei der zielgerichteten Auswahl von Fördermitteln zu unterstützen“, erklärte GdW-Geschäftsführer Dr. Christian Lieberknecht. (lös)

🏗️ Serielles Sanieren nimmt Fahrt auf – vom Pionierprojekt in die Breite! Wie schaffen wir es, den Gebäudebestand schneller, wirtschaftlicher und zugleich klimaneutral zu machen? Darüber diskutierten heute auf der @[EXPO REAL (Messe München)] am Verbände+ Stand @[Stolte Christian] (@[Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)], @[Tim-Oliver Müller] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie]) und GdW-Hauptgeschäftsführerin @[Ingeborg Esser], moderiert von @[Michael Neitzel]. Im Mittelpunkt: die neue Rahmenvereinbarung SerSan 1.0 von GdW, Bauindustrie und dena. Und das Interesse des Marktes ist groß: 48 Teilnahmeanträge sind eingegangen – von regionalen ebenso wie überregionalen Anbietern. 💬 „Die Offenheit unserer Mitgliedsunternehmen für das serielle Sanieren hat deutlich zugenommen“, betonte Ingeborg Esser. Die Rahmenvereinbarung soll insbesondere kommunalen und öffentlichen Wohnungsunternehmen einen deutlich einfacheren und schnelleren Zugang zu seriellen Sanierungslösungen ermöglichen – wesentliche Schritte des aufwendigen europäischen Vergabeverfahrens werden bereits vorweggenommen. Das Potenzial ist enorm: Sechs unterschiedliche Gebäudetypen sowie verschiedene Sanierungs- und Effizienzstandards sollen dafür sorgen, dass Lösungen für einen möglichst breiten Bestand angeboten werden können. Klar wurde in der Diskussion aber auch: Klimaneutralität darf nicht mit maximaler Effizienz jedes einzelnen Gebäudes verwechselt werden. Entscheidend ist der Blick auf den gesamten Bestand. Begrenzte finanzielle Mittel müssen dort eingesetzt werden, wo sie die größte CO₂-Wirkung entfalten. Der GdW setzt sich deshalb weiterhin dafür ein, auch EH 85 angemessen in der Förderung zu berücksichtigen. 🏭 Serielles Sanieren bietet dabei mehr als Kostenvorteile: Vorfertigung, Digitalisierung sowie die Verbindung von Planung und Bauen können Geschwindigkeit, Produktivität und Qualität deutlich erhöhen. Gleichzeitig schafft die Rahmenvereinbarung mehr Planungssicherheit für die Unternehmen und erleichtert Wohnungsunternehmen die Vergabe. Jetzt kommt es darauf an, aus dem großen Marktinteresse konkrete Projekte zu machen. Denn eines ist sicher: Serielles Sanieren ist längst mehr als ein Experiment – es kann zu einem wichtigen Baustein für den klimaneutralen Gebäudebestand werden.

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