Stuttgart – In Baden-Württemberg wurden im Jahr 2025 insgesamt 23.103 Neubauwohnungen in Wohngebäuden genehmigt – 12 Prozent mehr als im Vorjahr. Das weist das Statistische Landesamt aus. Damit scheint der Tiefstand im Jahr 2024 überwunden zu sein und eine leichte Erholung einzusetzen, interpretiert der vbw Verband baden-württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen den Anstieg.
Landespolitik
Ergebnisse der Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg
Am 8. März 2026 fanden in Baden-Württemberg Landtagswahlen statt. Die Grünen liegen knapp vor der CDU. Die AfD wird drittstärkste Kraft. Die SPD verliert deutlich und liegt nur knapp über der Fünfprozenthürde.
Hessen: Kommunen müssen mehr Verantwortung für das bezahlbare Wohnen übernehmen
Frankfurt am Main Wohnraum ist in Hessen vielerorts Mangelware. Doch nicht nur Bund und Land stehen in der Verantwortung, Rahmenbedingungen zu schaffen, die schnell mehr Wohnungen ermöglichen. Auch die Kommunen müssen ihre Gestaltungsspielräume besser nutzen, fordert der Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft (VdW südwest). In einem Positionspapier hat er seine Forderungen anlässlich der bevorstehenden Kommunalwahl zusammengefasst.
VdW südwest übernimmt Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft der Wohnungs- und Immobilienverbände Hessen
Frankfurt am Main – Stabwechsel bei der Arbeitsgemeinschaft der Wohnungs- und Immobilienverbände (AWI) Hessen: Turnusgemäß hat zum 1. März Dr. Axel Tausendpfund (VdW südwest) den Vorsitz von Christian Streim (Haus & Grund) übernommen.
BBU-Marktmonitor 2025: Differenzieren, nicht dramatisieren
Berlin – Die Debatte über steigende Mieten orientiert sich oft an Portalangeboten – doch ein großer Teil des Marktes funktioniert anders. Neue Daten des BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen zeigen: Viele Wohnungen werden weiterhin deutlich günstiger vermietet, als es Berichterstattung und öffentliche Wahrnehmung vermuten lassen. Unbezweifelbar schafft der Mangel an verfügbaren Wohnungen in Ballungsräumen aber Spielräume für Fehlentwicklungen und Missbrauch. Dagegen helfen vor allem die konsequente Durchsetzung bestehender Regeln, eine Weiterentwicklung des Mietrechts zur zielgerichteten Verfolgung „schwarzer Schafe“ sowie bessere Voraussetzungen...
NRW-Wohnungswirtschaft übergibt Spendenscheck für Wasserprojekt in Namibia
Düsseldorf – Der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen (VdW) hat im Rahmen der Initiative „Gemeinsam Wasser schenken – die Wohnungswirtschaft für Namibia" einen Spendenscheck in Höhe von 32.000 Euro an die DESWOS Deutsche Entwicklungshilfe für soziales Wohnungs- und Siedlungswesen e.V. übergeben. Mit der Unterstützung wird das Projekt „Wasser für Omatjete" in der namibischen Region Erongo gefördert.
Landtagswahl 2026: Wohnungswirtschaft fordert Kurswechsel für bezahlbares Wohnen in Baden-Württemberg
Stuttgart – Bezahlbarer Wohnraum ist eine zentrale Voraussetzung für die wirtschaftliche und soziale Zukunft Baden-Württembergs. Vor diesem Hintergrund hat der Verband baden-württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen (vbw) im Vorfeld der Landtagswahl Ende März 2026 ein umfassendes Forderungspapier vorgelegt. Darin wird deutlich: Ohne einen grundlegenden Kurswechsel bei Baukosten, Standards, Verfahren und Förderinstrumenten wird es nicht gelingen, die Wohnraumnachfrage zu decken und Mieten dauerhaft bezahlbar zu halten. Nach aktuellen Berechnungen besteht in Baden-Württemberg eine Wohnbaulücke von rund 200.000 Wohnungen. Gleichzeitig ist der Neubau...
Engpass beim Wohnungsbau: Kommunen spielen Schlüsselrolle
München – Bezahlbare Wohnungen sind in bayerischen Städten Mangelware. Seit Jahresbeginn stuft der Freistaat 285 Kommunen als Gebiete mit angespanntem Wohnungsmarkt ein. Die hohen Mieten und die mangelnde Verfügbarkeit von Wohnungen sind ein zentrales Thema bei der Kommunalwahl 2026 am 8. März. Eine Umfrage des Verbands bayerischer Wohnungsunternehmen zeigt: Die Wohnungswirtschaft erwartet für 2026 keine Trendwende. Für den Wohnungsbau wünscht sich die Branche weniger kommunale Sonderanforderungen.