Wohnungswirtschaft Online mobile Logo Wohnungswirtschaft Online desktop Logo
  • wiPlus
  • Bundespolitik
  • Europa & Welt
  • Landespolitik
  • Themen
  • Unternehmen
  • Mediathek
  • Publikationen
  • Abo
  • Newsletter
Wohnungswirtschaft OnlineWohnungswirtschaft Online
Abonnement Anmelden
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw

Wohnungswirtschaft in Baden-Württemberg: Nicht nachlassen bei der sozialen Wohnraumförderung!

Stuttgart – Dass es wieder mehr Sozialwohnungen in Baden-Württemberg gibt, wie Bauministerin Nicole Razavi jüngst verkündete, ist eine gute Nachricht für die vielen Wohnungssuchenden im Land. Auf rund 56.100 Wohnungen ist die Zahl laut Ministeriumsangaben gestiegen. „Der Trend geht damit in die richtige Richtung“, betonte Dr. Iris Beuerle, Verbandsdirektorin beim vbw Verband baden-württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen.

13. April 2026
icon_landesverband_baden-württemberg_1548x1152px

Es sei ein gutes Signal, dass die Landesregierung ihre Förderausgaben deutlich erhöht hat und im Jahr 2025 mehr Förder- und Reservierungszusagen machen konnte als dies in den vergangen zehn Jahren möglich war. Insgesamt 3.367 Förder- und Reservierungszusagen hat die Landesförderbank im vergangenen Jahr vergeben. Für dieses Jahr stehen zusätzlich 300 Millionen Euro aus dem Sondervermögen des Bundes für die soziale Wohnraumförderung im Land zur Verfügung. „Dies zeigt, dass die Landesregierung erkannt hat, dass es ohne Förderung immer schwieriger geworden ist, bezahlbaren Wohnraum zu erstellen“, betonte die Verbandsdirektorin. Zur Wahrheit gehöre aber auch, dass der geförderte Wohnraum den Bedarf bei Weitem nicht deckt. In der Wohnungsmarktstudie für Baden-Württemberg vom Herbst 2025 kommt das Pestel-Institut zur Einschätzung, dass annähernd 1,3 Millionen Haushalte in Baden-Württemberg Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein haben und rund 800.000 Haushalte armutsgefährdet sind.

„Das Land darf bei der Landeswohnraumförderung daher nicht nachlassen – weder bei der strukturellen Ausgestaltung noch beim Programmvolumen. Wir fordern deshalb zur Objektförderung auch eine Subjektförderung und eine Kofinanzierungsquote von 100 Prozent. Angestrebt werden muss, dass die Bundesmittel in gleicher Höhe durch das Land aufgestockt werden“, betonte Beuerle. Es braucht Verlässlichkeit. „Ein Programm, das nach kurzer Zeit ausgeschöpft ist, sorgt nicht dafür, dass mit der Förderung gerechnet werden kann. Unsicherheit bei der Finanzierung aber erschwert die Realisierung von Bauprojekten massiv“, so Beuerle. Rückmeldungen aus den Mitgliedsunternehmen des Verbandes zeigen, dass Projekte ohne Förderung teils nicht realisiert, bis zur Fördersicherheit verschoben oder frei finanziert zu höheren Mietpreisen gebaut werden.

„Darüber hinaus ist aber auch klar, dass allein durch die Mittel der Wohnraumförderung nicht ausreichend bezahlbarer Wohnraum entstehen kann. Das Bauen muss dringend vereinfacht und damit deutlich kostengünstiger werden. Darin liegt eine große Aufgabe für die neue Landesregierung“, ist Beuerle überzeugt. (schu/schi)

🏗️ Serielles Sanieren nimmt Fahrt auf – vom Pionierprojekt in die Breite! Wie schaffen wir es, den Gebäudebestand schneller, wirtschaftlicher und zugleich klimaneutral zu machen? Darüber diskutierten heute auf der @[EXPO REAL (Messe München)] am Verbände+ Stand @[Stolte Christian] (@[Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)], @[Tim-Oliver Müller] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie]) und GdW-Hauptgeschäftsführerin @[Ingeborg Esser], moderiert von @[Michael Neitzel]. Im Mittelpunkt: die neue Rahmenvereinbarung SerSan 1.0 von GdW, Bauindustrie und dena. Und das Interesse des Marktes ist groß: 48 Teilnahmeanträge sind eingegangen – von regionalen ebenso wie überregionalen Anbietern. 💬 „Die Offenheit unserer Mitgliedsunternehmen für das serielle Sanieren hat deutlich zugenommen“, betonte Ingeborg Esser. Die Rahmenvereinbarung soll insbesondere kommunalen und öffentlichen Wohnungsunternehmen einen deutlich einfacheren und schnelleren Zugang zu seriellen Sanierungslösungen ermöglichen – wesentliche Schritte des aufwendigen europäischen Vergabeverfahrens werden bereits vorweggenommen. Das Potenzial ist enorm: Sechs unterschiedliche Gebäudetypen sowie verschiedene Sanierungs- und Effizienzstandards sollen dafür sorgen, dass Lösungen für einen möglichst breiten Bestand angeboten werden können. Klar wurde in der Diskussion aber auch: Klimaneutralität darf nicht mit maximaler Effizienz jedes einzelnen Gebäudes verwechselt werden. Entscheidend ist der Blick auf den gesamten Bestand. Begrenzte finanzielle Mittel müssen dort eingesetzt werden, wo sie die größte CO₂-Wirkung entfalten. Der GdW setzt sich deshalb weiterhin dafür ein, auch EH 85 angemessen in der Förderung zu berücksichtigen. 🏭 Serielles Sanieren bietet dabei mehr als Kostenvorteile: Vorfertigung, Digitalisierung sowie die Verbindung von Planung und Bauen können Geschwindigkeit, Produktivität und Qualität deutlich erhöhen. Gleichzeitig schafft die Rahmenvereinbarung mehr Planungssicherheit für die Unternehmen und erleichtert Wohnungsunternehmen die Vergabe. Jetzt kommt es darauf an, aus dem großen Marktinteresse konkrete Projekte zu machen. Denn eines ist sicher: Serielles Sanieren ist längst mehr als ein Experiment – es kann zu einem wichtigen Baustein für den klimaneutralen Gebäudebestand werden.

0 Share

wi Wohnungspolitische Informationen 41/2026

wi_2641

WI 41/2026

  • Registrieren
  • Abonnement
  • Artikel ansehen
  • Newsletter
  • Abonnement
  • Kündigung
  • Kontakt
  • Mediadaten
Wohnungswirtschaft Online Abonnement Anmelden

Unsere Partner

  • DigiWoh
  • BBA
  • BID
  • Housing Europe
  • Initative Wohnen
  • NaWoh
  • Praxispfad
  • DEWSWOS
  • EBZ
  • InWIS
  • © Copyright 2026
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • AGB
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw