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Baugenehmigungen in Baden-Württemberg im Jahr 2025 leicht gestiegen – vbw fordert weitere Maßnahmen der Politik

Stuttgart – In Baden-Württemberg wurden im Jahr 2025 insgesamt 23.103 Neubauwohnungen in Wohngebäuden genehmigt – 12 Prozent mehr als im Vorjahr. Das weist das Statistische Landesamt aus. Damit scheint der Tiefstand im Jahr 2024 überwunden zu sein und eine leichte Erholung einzusetzen, interpretiert der vbw Verband baden-württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen den Anstieg. 

16. März 2026
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Eine Entwarnung für die Wohnungsmärkte im Land sieht die Wohnungswirtschaft allerdings noch nicht. Denn trotz der leichten positiven Entwicklung bei den Wohnungsbaugenehmigungen bleiben die Wohnungsmärkte in vielen Städten Baden-Württembergs weiterhin angespannt. „Der strukturelle Mangel von rund 192.000 fehlenden Wohnungen im Land bei wachsender Bevölkerung kann nur durch konsequente politische Reformen behoben werden“, so Dr. Iris Beuerle, Verbandsdirektorin des vbw. „Genehmigte Wohnungen sind noch nicht gebaut. Es gilt den Bauüberhang zu beseitigen“.

Sie sieht die neue Landesregierung in der Pflicht, die Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau zu verbessern. Maßnahmen dafür wären beispielsweise niedrigere Baustandards durch eine neue Gebäudekategorie, die Absenkung der Stellplatzpflicht, schnellere Genehmigungsverfahren sowie eine neu strukturierte und verlässliche Wohnraumförderung. Erste Schritte des Landes – darunter die Novelle der Landesbauordnung und Impulse aus dem vom Land initiierten Strategiedialog „Bezahlbares Wohnen und innovatives Bauen“ – bewertet der Verband positiv, mahnt aber weitere Entscheidungen an, um die Trendwende beim Wohnungsbau langfristig zu sichern. (schu)

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🚨 „Ein Frontalangriff auf die sozialverträgliche Wärmewende.“ Mit diesen deutlichen Worten kritisiert GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] auf SPIEGEL.de die Kürzungen bei der BEG-Förderung für Sanierungsmaßnahmen bei Gebäuden. Das Beispiel der @[Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt] macht die Dimension der Folgen für sozial orientierte Wohnungsunternehmen deutlich: Geschäftsführerin Monika Fontaine-Kretschmer erklärt, dass sie die Zahl der klimaschonenden Sanierungen in ihrem Unternehmen von rund 1.300 auf 2.000 Wohnungen steigern und dafür jährlich 100 Millionen Euro investieren will. Infolge der abrupten Förderkürzung im Juli müssen bereits fertige Sanierungspläne jetzt aber neu kalkuliert werden und können teilweise nicht mehr umgesetzt werden. Ausgerechnet Mehrfamilienhäuser, in denen der überwiegende der rund Mieterhaushalte mit häufig mittleren und niedrigen Einkommen lebt, trifft es besonders hart: Bei einem Gebäude mit zwölf Wohnungen sinken die förderfähigen Kosten von 360.000 auf nur noch 153.000 Euro – ein Minus von 58 Prozent. Gleichzeitig entfallen in der Regel die Tilgungszuschüsse für die wichtigen Effizienzhausstandards EH 70 EE und EH 85 EE. „Was gestern noch wirtschaftlich knapp darstellbar war, ist heute vielfach nicht mehr finanzierbar“, bringt Axel Gedaschko die Situation auf den Punkt. Die Folgen: weniger Sanierungen, fehlende Planungssicherheit und zusätzliche Belastungen für Mieterinnen und #Mieter. Dabei liegt die Sanierungsrate im Wohngebäudebestand bereits heute bei nur 0,67 Prozent. Für das Erreichen der Klimaziele wären rund zwei Prozent notwendig. Die Wärmewende braucht Verlässlichkeit und eine Förderung, die den Realitäten vermieteter Mehrfamilienhäuser gerecht wird – keine Kürzungen, die Investitionen verhindern. Zum ausführlichen Beitrag auf SPIEGEL Online (SPIEGEL+): https://lnkd.in/gVAFwQAv #GdW #Wohnungswirtschaft #Gebäudeförderung #BEG #Wärmewende #BezahlbaresWohnen #Klimaschutz

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