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Von KI-Plattform bis Quartierscafé: Nachwuchstalente begeistern Fachjury und gewinnen EBZ-Stipendium

2. April 2026
PM_Nachwuchstalente_gewinnen_EBZ-Stipendien_Wettbewerb_Start I Zukunft Immobilienwirtschaft_2026

Hamburg – Mit Ideen, die von KI-gestützter Wohnungssuche über integrative Wohnkonzepte bis hin zu neuen Begegnungsorten im Quartier reichen, haben angehende Immobilienkaufleute beim zweiten Wettbewerb „Start | Zukunft Immobilienwirtschaft“ eindrucksvoll gezeigt, wie innovativ, praxisnah und gesellschaftlich relevant die Branche von morgen sein kann. Der Wettbewerb der EBZ Business School in Partnerschaft mit der meravis Immobiliengruppe und dem BVE Bauverein der Elbgemeinden fand seinen Höhepunkt am 20. März 2026 bei einer feierlichen Preisverleihung am EBZ Campus in Hamburg. 

Im Mittelpunkt des Wettbewerbs standen die Zukunftsfragen der Branche: Wie werden wir künftig bauen, wohnen und arbeiten? Welche neuen Ansätze braucht es für Vermarktung und Verwaltung? Über mehrere Monate hinweg entwickelten die Teilnehmenden dazu eigene Konzepte und brachten ihre Ideen ein. 

Die überzeugendsten Ansätze wurden im Finale ausgezeichnet: 

Platz 1: „ImmoPath: Wir schaffen den Weg und Sie finden die Wohnung“ – Max Wulf und Robin Wagner (BBS1 Lüneburg) entwickelten eine KI-gestützte Plattform, die den Such- und Bewerbungsprozess auf dem Mietwohnungsmarkt vereinfacht, transparenter gestaltet und fairer macht. 

Platz 2: „Zusammen leben, zusammen wachsen“ – Anabel Bostelmann, Gerry Goertz, Romy-Marlen Paukschus, Linnéa-Felina Slowik und Erik Helms (BS26 Hamburg-Eimsbüttel) konzipierten ein integratives Wohnmodell für Studierende sowie Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund. 

Platz 3: „Umnutzung des Karstadt-Gebäudes“ – Annabella Tavaglione, Bennet Hackhe, Felix Suchert, Emilia Graefe und Clara Le (BS26 Hamburg-Eimsbüttel) entwickelten ein Konzept zur Umwandlung eines leerstehenden Warenhauses in ein gemischt genutztes Gebäude. 

Alle Gewinner der drei Projekte erhalten ein Stipendium für ein Studium an der EBZ Business School, ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der meravis Immobiliengruppe. Dr. Felicitas Pudwitz, Leiterin Personal bei der meravis Immobiliengruppe, unterstrich: „Der Wettbewerb zeigt, wie wichtig es ist, junge Menschen frühzeitig einzubinden und ihnen Raum für Ideen zu geben. Die Projekte machen Mut und zeigen, wie viel Ideenreichtum in der nächsten Generation steckt.“ „Unser Ziel ist es, junge Talente früh zu fördern und ihnen Perspektiven für ihre weitere Entwicklung zu eröffnen“, ergänzte Matthias Schilling, Leiter des EBZ-Campus Hamburg und Initiator des Wettbewerbs.

Sonderpreis würdigt soziale Quartiersentwicklung 

Ein besonderes Augenmerk lag in diesem Jahr auf der sozialen Dimension von Quartiersentwicklung. Der Sonderpreis „Soziale Quartiersentwicklung“, gestiftet vom BVE Bauverein der Elbgemeinden, wurde für ein Projekt vergeben, das beispielhaft zeigt, wie neue Begegnungsorte das nachbarschaftliche Miteinander stärken können. Ausgezeichnet wurden Alexandra Zadireev, Larisa Begic, Leonie Tanck und Isabell Wulf für ihre Idee, eine leerstehende Kapelle in ein Quartierscafé umzuwandeln – als offenen Treffpunkt für die Nachbarschaft.  

„Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen sind Orte der Begegnung von unschätzbarem Wert. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie durch kreative Ideen lebendige Nachbarschaften entstehen und gefördert werden können“, betonte ­Michael Wulf, Vorstand des BVE Bauverein der Elbgemeinden.

Die Projektarbeiten wurden von einer hochkarätig besetzten Fachjury ausgezeichnet: Prof. Dr. Torsten Bölting, Geschäftsführer des InWIS und EBZ-Professor, sowie Prof. Dr. Armin Just und Prof. Dr. Marco Schwenke von der EBZ Business School bewerteten die Konzepte und vergaben die Preise vor namhaften Gästen aus der Branche, darunter auch Andreas Breitner, Verbandsdirektor des VNW.

Starker Partner für den Branchennachwuchs  

Der VNW Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. begleitet und unterstützt den Wettbewerb als wichtiger Partner. Für den Verband ist die Förderung junger Talente ein zentraler Baustein, um die Zukunftsfähigkeit der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft langfristig zu sichern.  „Die Förderung junger Talente ist ein zentraler Baustein für die Zukunft der Branche. Wettbewerbe wie dieser zeigen, wie viel Potenzial und gesellschaftliches Bewusstsein im Nachwuchs steckt “, betonte Andreas Daferner, Bildungsreferent des VNW. (lin)

🏗️ Serielles Sanieren nimmt Fahrt auf – vom Pionierprojekt in die Breite! Wie schaffen wir es, den Gebäudebestand schneller, wirtschaftlicher und zugleich klimaneutral zu machen? Darüber diskutierten heute auf der @[EXPO REAL (Messe München)] am Verbände+ Stand @[Stolte Christian] (@[Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)], @[Tim-Oliver Müller] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie]) und GdW-Hauptgeschäftsführerin @[Ingeborg Esser], moderiert von @[Michael Neitzel]. Im Mittelpunkt: die neue Rahmenvereinbarung SerSan 1.0 von GdW, Bauindustrie und dena. Und das Interesse des Marktes ist groß: 48 Teilnahmeanträge sind eingegangen – von regionalen ebenso wie überregionalen Anbietern. 💬 „Die Offenheit unserer Mitgliedsunternehmen für das serielle Sanieren hat deutlich zugenommen“, betonte Ingeborg Esser. Die Rahmenvereinbarung soll insbesondere kommunalen und öffentlichen Wohnungsunternehmen einen deutlich einfacheren und schnelleren Zugang zu seriellen Sanierungslösungen ermöglichen – wesentliche Schritte des aufwendigen europäischen Vergabeverfahrens werden bereits vorweggenommen. Das Potenzial ist enorm: Sechs unterschiedliche Gebäudetypen sowie verschiedene Sanierungs- und Effizienzstandards sollen dafür sorgen, dass Lösungen für einen möglichst breiten Bestand angeboten werden können. Klar wurde in der Diskussion aber auch: Klimaneutralität darf nicht mit maximaler Effizienz jedes einzelnen Gebäudes verwechselt werden. Entscheidend ist der Blick auf den gesamten Bestand. Begrenzte finanzielle Mittel müssen dort eingesetzt werden, wo sie die größte CO₂-Wirkung entfalten. Der GdW setzt sich deshalb weiterhin dafür ein, auch EH 85 angemessen in der Förderung zu berücksichtigen. 🏭 Serielles Sanieren bietet dabei mehr als Kostenvorteile: Vorfertigung, Digitalisierung sowie die Verbindung von Planung und Bauen können Geschwindigkeit, Produktivität und Qualität deutlich erhöhen. Gleichzeitig schafft die Rahmenvereinbarung mehr Planungssicherheit für die Unternehmen und erleichtert Wohnungsunternehmen die Vergabe. Jetzt kommt es darauf an, aus dem großen Marktinteresse konkrete Projekte zu machen. Denn eines ist sicher: Serielles Sanieren ist längst mehr als ein Experiment – es kann zu einem wichtigen Baustein für den klimaneutralen Gebäudebestand werden.

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