Landespolitik

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Wohnungswirtschaft im Norden: „Klimaneutralität 2035 wird die sozialen Vermieter überfordern“

Hamburg/Lübeck – In der Lübecker Bürgerschaft wachsen einem Bericht der Lübecker Nachrichten zufolge die Zweifel daran, dass die Stadt bis zum Jahr 2035 klimaneutral sein kann. Umweltsenator Ludger Hinsen habe unlängst bei einem Richtfest in Travemünde erklärt, dass 2035 als Zielpunkt nicht realisierbar sei, berichtet die Zeitung. Halte man an dem Ziel fest, werde der Neubau von Wohnungen zu Erliegen kommen.

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Baugenehmigungen in Hessen im Mai im Sinkflug

Frankfurt am Main – Die Baugenehmigungen für Wohnungen in Hessen sind im Mai laut Statistischem Landesamt um 22,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr eingebrochen. Die zaghafte Trendwende der vergangenen Monate wird damit wieder abrupt ausgebremst. Der Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft (VdW südwest) fordert schnelle Maßnahmen von der Politik.

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Rückgang bei bayerischen Sozialwohnungen

München – Der Verband bayerischer Wohnungsunternehmen warnt vor einem Schwund bei geförderten Wohnungen im Freistaat. Im Jahr 2024 konnten die Verbandsmitglieder nur 1.822 geförderte Wohnungen bauen. Ein Rückgang um 42 Prozent. Im gleichen Zeitraum fielen tausende Wohnungen aus der Sozialbindung. Die 506 sozial orientierten Wohnungsunternehmen des Verbandes bewirtschaften 106.699 geförderte Wohnungen. Verbandsdirektor Hans Maier rechnet für die nächsten Jahre mit einem weiteren Rückgang. Darauf verwies der Verband beim Forum kommunale Wohnungsunternehmen am 23. Juli.

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Hamburg-Standard auf dem Prüfstand: 13 Bauprojekte sollen Praxistauglichkeit zeigen

Hamburg – Um die Praktikabilität des „Hamburg-Standards“ zu überprüfen, hat die Stadt Hamburg zusätzlich zum Pilotquartier Wilhelmsburger Rathausviertel in den sieben Bezirken der Hansestadt 13 Bauvorhaben mit insgesamt rund 1.200 Wohnungen ausgewählt. Die Projekte sollen dazu dienen, Erkenntnisse für künftige Bauprojekte, die im „Hamburg-Standard“ errichtet werden sollen, zu gewinnen.

BBU/ Tina Merkau

Leistung für Berlin: Die Landeseigenen im Einsatz für die Stadt

Berlin – Berlinovo, degewo, GESOBAU, Gewobag, HOWOGE, STADT UND LAND sowie WBM: die sieben landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften zeigen gerade in herausfordernden Zeiten, dass sie Berlin verlässlich gestalten – leistbar, sozial und zukunftsfähig. Für dieses Ziel wollen sie 2025 so viel investieren wie noch nie zuvor. Gleichzeitig halten sie die Mieten trotz massiv gestiegener Baupreise bezahlbar – eine Leistung, die gerade jetzt alles andere als selbstverständlich ist.

Tina Merkau

Parlamentarischer Abend des BBU: Hochsommerliche Temperaturen und ein maritimer „Place to be“

Berlin – Was haben die Frauen-EM, Klimawandel und der Bau-Turbo gemeinsam? Richtig: Sie alle waren Teil der Worte, mit denen BBU-Vorständin Maren Kern am 3. Juli im „Pier 13“ den Parlamentarischen Abend der sozialen Wohnungswirtschaft mit über 240 Gästen eröffnete. Ihre wesentliche Botschaft vor dem stimmungsvollen Panorama des hochsommerlichen Tempelhofer Hafens: mit ausgewogener Information, Kommunikation und Transparenz die Zuversicht und den Mut zu behalten und darauf zu vertrauen, dass positiver Wandel möglich ist.

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Wohnungswirtschaft im Norden: Hamburger Senat muss sich gegen den Klimavolksentscheid positionieren

Hamburg – Die sozialen Vermieter haben den Hamburger rot-grünen Senat aufgefordert, sich klar zum Volksentscheid über das Vorziehen von Klimaneutralität zu positionieren und für ein „Nein“ zu werben. „Wer am 12.10. mit Ja stimmt, entscheidet sich gegen das bezahlbare Wohnen“, sagt Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW). „Ein Ja ist ein Nein zu bezahlbaren Mieten.“