Kommunalpolitische Sommerfachreise des VdW Rheinland Westfalen zeigt Wege zur Klimaneutralität und Bezahlbarkeit im Quartier
Zwei Tage, neun Städte, neun Projekte: Unter dem Titel „Wege zur Klimaneutralität im Wohnquartier – wie geht es bezahlbar?“ wurden am 20. und 21. August 2025 wegweisende Bau- und Sanierungsprojekte von VdW-Mitgliedsunternehmen und -genossenschaften in Grevenbroich, Tönisvorst, Düsseldorf, Mülheim, Velbert, Wuppertal, Witten, Schwerte und Dortmund besucht. Dort trafen VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter und sein Team auf Verantwortliche aus Kommunal-, Landes- und Bundespolitik sowie aus der sozial orientierten Wohnungswirtschaft.
Das Bauen mit Holz, serielles Bauen und Sanieren sowie innovative Mobilitäts- und Quartierskonzepte standen bei der Sommerfachreise im Mittelpunkt. Bei den Diskussionen vor Ort ging es um die Frage, wie insbesondere kommunalpolitische Entscheidungen dazu beitragen können, bezahlbares Wohnen zu ermöglichen. Der VdW Rheinland Westfalen hat dazu Positionspapiere veröffentlicht.
„Die Kommunen spielen eine Schlüsselrolle, wenn es um die Vereinbarkeit von bezahlbarem Wohnen und Klimaschutz geht. Abgestimmte Planungsprozesse, die Dauer von Genehmigungsverfahren, Grundstücksvergaben und lokale Förderpraxis entscheiden über das Gelingen – oder Scheitern – von dringend benötigtem Wohnraum“, sagte VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter. „Unsere Sommerfachreise zeigt: Die Wohnungswirtschaft ist bereit, Verantwortung fürs bezahlbare Wohnen zu übernehmen – aber sie braucht dafür verlässliche Rahmenbedingungen und kommunale Unterstützung.“
Besucht wurden Projekte des Bauvereins Grevenbroich, der GWG Kreis Viersen, der Düsseldorfer Wohnungsgenossenschaft, der SWB-Service- Wohnungsvermietungs- und -baugesellschaft, des Spar- und Bauvereins, der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft Wuppertal, der Vonovia, der GWG Schwerte und der VIVAWEST Wohnen. (sta)
Die komplette Reiseroute mit einer Beschreibung der besuchten Projekte finden Sie hier.
Die Forderungen des VdW Rheinland Westfalen an die Kommunen gibt es hier.













