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Kommunalpolitische Sommerfachreise des VdW Rheinland Westfalen zeigt Wege zur Klimaneutralität und Bezahlbarkeit im Quartier

Düsseldorf – Knapp einen Monat vor der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen macht der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (VdW) Rheinland Westfalen mit einer zweitägigen Sommerfachreise auf die Bedeutung der Städte und Gemeinden für bezahlbares Wohnen aufmerksam.

25. August 2025
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Schwerte
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Wuppertal-Gruppenfoto

Zwei Tage, neun Städte, neun Projekte: Unter dem Titel „Wege zur Klimaneutralität im Wohnquartier – wie geht es bezahlbar?“ wurden am 20. und 21. August 2025 wegweisende Bau- und Sanierungsprojekte von VdW-Mitgliedsunternehmen und -genossenschaften in Grevenbroich, Tönisvorst, Düsseldorf, Mülheim, Velbert, Wuppertal, Witten, Schwerte und Dortmund besucht. Dort trafen VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter und sein Team auf Verantwortliche aus Kommunal-, Landes- und Bundespolitik sowie aus der sozial orientierten Wohnungswirtschaft.

Das Bauen mit Holz, serielles Bauen und Sanieren sowie innovative Mobilitäts- und Quartierskonzepte standen bei der Sommerfachreise im Mittelpunkt. Bei den Diskussionen vor Ort ging es um die Frage, wie insbesondere kommunalpolitische Entscheidungen dazu beitragen können, bezahlbares Wohnen zu ermöglichen. Der VdW Rheinland Westfalen hat dazu Positionspapiere veröffentlicht.

„Die Kommunen spielen eine Schlüsselrolle, wenn es um die Vereinbarkeit von bezahlbarem Wohnen und Klimaschutz geht. Abgestimmte Planungsprozesse, die Dauer von Genehmigungsverfahren, Grundstücksvergaben und lokale Förderpraxis entscheiden über das Gelingen – oder Scheitern – von dringend benötigtem Wohnraum“, sagte VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter. „Unsere Sommerfachreise zeigt: Die Wohnungswirtschaft ist bereit, Verantwortung fürs bezahlbare Wohnen zu übernehmen – aber sie braucht dafür verlässliche Rahmenbedingungen und kommunale Unterstützung.“

Besucht wurden Projekte des Bauvereins Grevenbroich, der GWG Kreis Viersen, der Düsseldorfer Wohnungsgenossenschaft, der SWB-Service- Wohnungsvermietungs- und -baugesellschaft, des Spar- und Bauvereins, der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft Wuppertal, der Vonovia, der GWG Schwerte und der VIVAWEST Wohnen. (sta)

Die komplette Reiseroute mit einer Beschreibung der besuchten Projekte finden Sie hier.

Die Forderungen des VdW Rheinland Westfalen an die Kommunen gibt es hier.

Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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