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NRW: Der öffentliche Wohnungsbau zeigt, was in ihm steckt

Düsseldorf – Zahlreiche aus der öffentlichen Wohnraumförderung des Landes Nordrhein-Westfalen geförderten Wohnbauvorhaben öffnen an den diesjährigen „WohneNRW-Tagen“ am 27., 28. und 29. August 2025 ihre Türen und zeigen, warum die öffentliche Wohnraumförderung Nordrhein-Westfalen zum „place to bau“ macht.

26. August 2025
Foto: NHW, Marc Strohfeldt
Foto: NHW, Marc Strohfeldt

Im Rahmen der Aktionstage besucht Daniel Sieveke, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung, in Vertretung für Ministerin Ina Scharrenbach MdL herausragende Projekte der öffentlichen Wohnraumförderung, Bewohnerfeste und -aktionen in Hagen, Remscheid, Bergisch-Gladbach, Köln, Tecklenburg, Münster, Rietberg, Bielefeld, Paderborn, Essen, Düsseldorf und Bonn.

„Rekordmittel, offene Türen, neue Perspektiven – die öffentliche Wohnraumförderung in Nordrhein-Westfalen ist auf einem historischen Hoch. Noch nie war das Interesse am öffentlichen Wohnungsbau so groß wie heute. Die WohneNRW-Tage zeigen eindrucksvoll, dass öffentlich-geförderter Wohnraum nicht nur gebaut, sondern auch mit offenen Türen und offenen Herzen gestaltet wird. Während der frei finanzierte Wohnungsbau erheblich unter Druck geraten ist, wenden sich viele Investoren der öffentlichen Wohnraumförderung zu, um Bauvorhaben in die Tat umsetzen zu können. Die Bewilligungsbehörden erleben so eine starke Nachfrage wie nie zuvor: In 2025 stehen 2,3 Milliarden Euro für Projekte bereit, die landesweit Heimat schaffen und in schwierigen Zeiten verlässlich für bezahlbaren Wohnraum sorgen. Die WohneNRW-Tage machen hierbei deutlich: Mit Hilfe der öffentlichen Wohnraumförderung entstehen engagierte Projekte, die mit alten Klischees und Vorurteilen aufräumen und als Blaupause landesweit Beachtung finden. Öffentlicher Wohnungsbau ist modern, nachhaltig und innovativ“, sagt Ina Scharrenbach MdL, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung.

Alexander Rychter, Verbandsdirektor des Verbands der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen e.V.: „Die Wohne-NRW-Tage 2025 zeigen: Bezahlbare Wohnungen entstehen nicht durch Absichtserklärungen – sie sind das Ergebnis eines verlässlichen Wohnraumförderprogramms und entschlossenem Handeln. Nordrhein-Westfalen zeigt wie es geht: Im Jahr 2024 haben die Wohnungsunternehmen und -genossenschaften im VdW Rheinland Westfalen rund 621 Millionen Euro an Fördermitteln für die Mietwohnraumförderung abgerufen. Das sind 32,8 Prozent aller abgerufenen Fördermittel. Damit haben sie 3.208 mietpreisgebundene, klima- und generationengerechte Wohnungen in lebenswerten Quartieren geschaffen – genau dort, wo sie am dringendsten gebraucht werden.“

Elisabeth Gendziorra, Geschäftsführerin BFW Landesverband Nordrhein-Westfalen: „Trotz der weiterhin herausfordernden wirtschaftlichen Lage im Wohnungsbau bleibt die öffentliche Wohnraumförderung des Landes NRW ein entscheidendes, verlässliches Instrument, um auch in der aktuellen Baukrise Wohnraum zu realisieren. Viele der im Rahmen der WohneNRW-Tage ausgewählten Projekte verdeutlichen, wie auch die private, mittelständische Wohnungswirtschaft durch Neubau, Sanierung und die aktive Einbindung der Nachbarschaft qualitativ hochwertigen und bezahlbaren Wohnraum schafft, der den lokalen Bedürfnissen gerecht wird.“

Erik Uwe Amaya, Verbandsdirektor Haus & Grund Rheinland Westfalen: „Die soziale Wohnraumförderung in NRW ist in Zeiten großer Unsicherheiten und hoher Baukosten ein Stabilitätsfaktor. Ohne dieses Förderprogramm würden noch weniger Mietwohnungen gebaut werden, die wir vor allem in angespannten Wohnungsmärkten benötigen. Das zeigen erneut die interessanten Projekte der WohneNRW-Tage. Das Besondere ist, dass die verschiedenen Akteure Hand in Hand ihren Beitrag dazu leisten, dass möglichst viele Menschen in NRW zu bezahlbarem Wohnraum kommen. Die Eigentumsförderung ist besonders hervorzuheben. Gerade für viele Familien und junge Erwerber kann durch die Eigentumsförderung die Bildung von Wohneigentum überhaupt erst ermöglicht werden. Gleichzeitig wird durch den Umzug Mietwohnraum für andere wieder frei. So schließt sich der Kreis zum Wohle aller Beteiligten.“

Über drei Tage hinweg werden die WohneNRW-Tage den Scheinwerfer auf die Vielfalt der öffentlichen Wohnraumförderung und Innovation im Land richten.
Auf dem Programm von Staatssekretär Sieveke stehen sowohl die Besichtigung von Großprojekten, wie im Kölner Stadtteil Ehrenfeld sowie zwei Düsseldorfer Großprojekte, Mehrgenerationenwohnen in Bergisch Gladbach, die innerstädtische Quartiersentwicklung auf der alten WAZ-Fläche in Essen als auch innovative Projekte der seriellen Systembauweise in Hagen. Auch das günstige Wohnen für Auszubildende und Studierende steht wieder im Fokus: Das Bielefelder Young Urban Living geht jedoch sogar darüber hinaus und bietet in Kooperation mit der Stiftung Bethel inklusives Wohnen von Menschen mit und ohne Behinderung an.

Neben einem persönlichen Eindruck von den Projekten steht für den Staatssekretär dabei auch der direkte Austausch mit Unternehmen, der kommunalen Politik sowie den Mieterinnen und Mietern im Vordergrund.Bei der Bereisung wird der Staatssekretär von Vertreterinnen und Vertretern der örtlichen Politik und Wohnungswirtschaft sowie von den Mitgliedern der „Allianz für mehr Wohnungsbau Nordrhein-Westfalen“ begleitet.
Dazu gehören der VdW Rheinland Westfalen, der BFW Landesverband Nordrhein-Westfalen, Haus & Grund, die kommunalen Spitzenverbände, der Deutsche Mieterbund NRW, die Architektenkammer NRW und die bauindustriellen Verbände sowie die landeseigene Förderbank, die NRW.BANK, die sich in die Organisation der WohneNRW-Tage 2025 eingebracht haben. „Ich danke allen Unternehmen, Partnern, Kreisen, Städten und Gemeinden die sich an den landesweiten Aktionstagen beteiligen“, so die Ministerin weiter. (sta)

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