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Weiter gravierender Wohnungsmangel in Hessen

Frankfurt/Main – Sinkende Baugenehmigungszahlen, weniger Baufertigstellungen – der hessische Wohnungsmarkt ist weiter in großen Nöten. Ein Ende der Krise? Nicht absehbar. Der Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft (VdW südwest) nimmt die Politik in die Pflicht: Bessere Rahmenbedingungen – insbesondere gut ausgestaltete Förderprogramme – sind nötig, damit mehr bezahlbare Wohnungen entstehen können.

27. August 2025
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„Wir brauchen dringend die Trendwende am Wohnungsmarkt. Wenn es nicht gelingt, allen Menschen ein Zuhause zu ermöglichen, das sie sich leisten können, setzen wir den gesellschaftlichen Frieden aufs Spiel“, sagte Dr. Axel Tausendpfund, Vorstand des VdW südwest.

Wichtige Kennzahlen verdeutlichen das Ausmaß der Krise: Die Baugenehmigungszahlen blieben im ersten Halbjahr 2025 in Hessen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zwar nahezu konstant – in absoluten Zahlen bedeuten die 7.739 Genehmigungen jedoch ein sehr niedriges Niveau. Bei den Baufertigstellungen ist sogar ein markanter Rückgang zu verzeichnen: Die Zahl sank 2024 von 21.292 auf 17.977 und damit um 15,6 Prozent.

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