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Kurze Hoffnung, harte Realität – Baukosten bremsen den Wohnungsneubau in NRW weiter aus

Düsseldorf – Die sozial orientierte Wohnungswirtschaft in Nordrhein-Westfalen warnt vor einer anhaltenden Verschärfung der Lage am Wohnungsmarkt. Die Neubautätigkeit reicht nicht aus, um den bestehenden Wohnungsbedarf zu decken. Zwar deuteten zuletzt mehr Baugenehmigungen auf eine leichte Belebung im nordrhein-westfälischen Wohnungsbau hin, doch dieser Trend ist nun wieder ins Stocken geraten. Vor allem die hohen Bau- und Finanzierungskosten belasten die Branche weiterhin stark. Das machte Verbandsdirektor Alexander Rychter bei der Jahrespressekonferenz des Verbands der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (VdW) Rheinland Westfalen am 7. Juli deutlich.

14. Juli 2026
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Noch zu Beginn des Jahres schien es, als sei die lang ersehnte Trendwende im nordrhein-westfälischen Wohnungsbau erreicht: Nach zuvor vier rückläufigen Jahren war die Zahl der Baugenehmigungen 2025 erstmals wieder leicht gestiegen: Knapp 45.000 Wohnungen wurden nach Angaben von IT.NRW im letzten Jahr genehmigt, ein Plus von 10,7 Prozent gegenüber 2024.

Auch Anfang 2026 hielt dieser Aufwärtstrend zunächst an. Seit dem 28. Februar 2026 hat sich die Lage jedoch erneut verschärft. Der Iran-Krieg und die Sperrung der Straße von Hormus treiben Energie- und Materialkosten, verursachen Lieferprobleme, sorgen für steigende Zinsen.

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Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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