Bundespolitik

Der wachsende Neubau Anfang April 2026

Genehmigungsplus täuscht: Wohnungsbaukrise bleibt ungelöst

Berlin – Im Mai 2026 wurden in Deutschland deutlich mehr Wohnungen genehmigt als ein Jahr zuvor. Doch hohe Kosten, schlechte Geschäftsaussichten und eine weiter sinkende Zahl an Fertigstellungen zeigen: Die Wohnungsbaukrise ist längst nicht überwunden.

Citizen service concept aims to improve online government systems for efficient public sector management.

GdW begrüßt Modernisierung des Genossenschaftsrechts – weitere Anpassung bei Leitungsautonomie sinnvoll

Berlin – Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW begrüßt den gestern von der Bundesregierung beschlossenen Gesetzentwurf zur Modernisierung des Genossenschaftsrechts. Die vorgesehenen Regelungen stärken die Attraktivität der genossenschaftlichen Rechtsform, erleichtern digitale Verfahren und tragen dazu bei, Gründungs- und Verwaltungsprozesse zu vereinfachen. Damit werden wichtige Voraussetzungen geschaffen, damit Genossenschaften auch künftig leistungsfähig, modern und zukunftsfest aufgestellt bleiben.

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Gebäudemodernisierungsgesetz: Zusätzliche Kosten und Bürokratie belasten bezahlbares Wohnen

Berlin – Der Entwurf des Gebäudemodernisierungsgesetzes, der heute in zweiter und dritter Lesung im Deutschen Bundestag beraten wird, bleibt deutlich hinter den Anforderungen an eine praxistaugliche, wirtschaftliche und sozial ausgewogene Wärmewende zurück. Zentrale Punkte für machbaren Klimaschutz in Wohngebäuden fehlen: ein gebäudeübergreifender Flottenansatz, eine faire Verteilung der Energiekosten und der Abbau bürokratischer Pflichten. Auch die hohen Anforderungen an die Gebäudehülle beim Einsatz von Stromdirektheizungen schränken technisch und wirtschaftlich sinnvolle Lösungen unnötig ein.

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Sozial orientierte Wohnungswirtschaft kritisiert geplante BEG-Kürzungen: „Jeder gestrichene Förder-Euro trifft am Ende die Mieterhaushalte“

Berlin – Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW warnt mit Nachdruck vor den bekannt gewordenen Plänen der Bundesregierung, die Förderung für klimafreundliches Heizen und energetische Gebäudesanierung deutlich zu kürzen. Aus Sicht der sozial orientierten Wohnungswirtschaft wäre ein solcher Schritt ein schwerer Rückschlag für Klimaschutz, bezahlbares Wohnen und die dringend notwendige Sanierung des Gebäudebestands.

Investorenkonferenz 2026 in Frankfurt am Main; 2026-06-19; Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen; Verena Hubertz, MdB Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen; Lars Klingbeil, MdB Bundesminister der Finanzen;

Baukostenplan und EH55-Plus-Förderung: Bezahlbares Bauen endlich wieder ermöglichen

Berlin/Frankfurt am Main – Sinkende Baukosten, verlässliche Förderung und Investitionssicherheit – für diese zentralen Anliegen hat Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, bei der Investorenkonferenz des Bundesbauministeriums am 19. Juni 2026 in Frankfurt am Main stark gemacht. Wichtige Ergebnisse: Die Verlängerung der EH55-Plus-Förderung ist ein wichtiges Signal und der Baukostenplan des Bundesbauministeriums setzt an den richtigen Stellen an. Entscheidend ist nun die Umsetzung.

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Bauausschuss befasst sich mit Novelle des Baugesetzbuches

Berlin – Der Ausschuss für Wohnen, Bauen, Stadtentwicklung und Kommunen hat sich am 10. Juni 2026 mit dem von der Bundesregierung beschlossenen Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Städtebau- und Raumordnungsrechts befasst. In der von der Vorsitzenden Caren Lay (Linke) geleiteten Sitzung hob die Regierung hervor, nach dem Bauturbo werde jetzt die Änderung des Baugesetzbuches angegangen. Es handele sich um einen ausgewogenen Novellierungsvorschlag, in dem der Schwerpunkt auf die Beschleunigung von Verfahren im Wohnungsbau gelegt werde. Darüber hinaus seien Themen...

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Glasfaserausbau: Chance vertan – es bleiben mehr Bremsklötze als Anreize

Berlin – Die Verbände GdW, BFW und Haus & Grund sehen in dem am 10. Juni 2026 vom Bundeskabinett verabschiedeten Gesetzentwurf zum Telekommunikationsgesetz (TKG) keine Fortschritte. Damit wird die letzte Chance für einen schnellen Glasfaserausbau in Deutschland vertan. Statt Tempo, Planungssicherheit und Kooperation zu stärken, drohen neue bürokratische Hürden, Eingriffe in Eigentumsrechte und massive Wettbewerbsverzerrungen zulasten mittelständischer Netzbetreiber, der Wohnungswirtschaft und der privaten Eigentümer und Vermieter.