Bundespolitik

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Mehr Wohnungen im Bestand: Technikakademie fordert andere Regeln und gezieltere Förderung

Berlin – Aufstockungen und Umnutzungen sollen helfen, den Wohnungsmangel zu lindern. Zwei neue Impulspapiere der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften beschreiben, wie Bund, Länder und Kommunen dafür Hindernisse abbauen könnten. Die Vorschläge reichen von vereinfachten Bauvorschriften bis zu einer stärkeren sozialen Bindung von Fördermitteln.

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Wärmenetzpaket: Wichtiger Durchbruch für die Wärmewende – Fernwärme muss transparent und bezahlbar werden

Berlin – Die Bundesregierung bringt mit den Eckpunkten für das Wärmenetzpaket zentrale Änderungen für die Fernwärmeversorgung auf den Weg. Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW begrüßt insbesondere die geplante Reform des sogenannten Kostenneutralitätsgebots beim Umstieg auf Fernwärme. Damit wird eine zentrale Forderung der Wohnungswirtschaft aufgegriffen, für die sich der GdW seit Jahren eingesetzt hat. Auch die vorgesehene branchenspezifische Schlichtungsstelle sowie mehr Transparenz bei den Fernwärmepreisen sind wichtige Schritte. Entscheidend wird nun sein, dass der angekündigte Gesetzentwurf schnell folgt und die Regelungen praxistauglich...

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Gasspeicher so leer wie seit Jahren nicht: Wohnungswirtschaft warnt vor Risiken im Winter

Berlin – Die deutschen Erdgasspeicher gehen mit einem historisch niedrigen Füllstand in den Winter 2026/27. Am 11. August 2026 waren sie nach Daten von Gas Infrastructure Europe (GIE/AGSI+) zu 48,72 Prozent gefüllt – rund 16 Prozentpunkte weniger als am selben Stichtag des Vorjahres. Bereits der Einspeicherbeginn im Sommer 2026 lag niedriger als in jedem Jahr seit der Energiekrise 2021/22. Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW fordert deshalb Bundesregierung, Bundesnetzagentur und Bundestag auf, jetzt zu handeln und die Gasversorgung für den kommenden...

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Bau-Etat sinkt 2027 auf 7,51 Milliarden Euro

Berlin – Der Haushalt des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen soll nach dem Etatentwurf der Bundesregierung für das kommende Jahr ein Ausgabenvolumen von 7,51 Milliarden Euro aufweisen. Im Jahr 2026 sind noch Ausgaben in Höhe von 7,75 Milliarden Euro vorgesehen. Die Gesamteinnahmen sollen von 183,2 auf 142,9 Millionen Euro sinken. Für Investitionen sind rund 5,17 Milliarden Euro vorgesehen, rund 374,4 Millionen Euro mehr als 2026. Die Verpflichtungsermächtigungen – also Ausgaben, die erst in künftigen Haushaltsjahren wirksam werden – belaufen sich...

GWG PV-Anlage Am Mühlwerder

Stromsteuer: Erhöhung wäre ein skandalöser Vertrauensbruch bei der Energiewende

Berlin – Eine mögliche Erhöhung der Stromsteuer sorgt für Kritik in der Wohnungswirtschaft. Nach Medienberichten will sich das Bundesfinanzministerium auf europäischer Ebene offenbar die Möglichkeit offenhalten, die Stromsteuer künftig wieder anzuheben. Für die Wohnungswirtschaft stellt sich damit die Frage, wie verlässlich die politischen Rahmenbedingungen für die weitere Dekarbonisierung des Gebäudebestands sind.

Der wachsende Neubau Anfang April 2026

Baugenehmigungen legen zu – bezahlbarer Wohnungsbau bleibt aber im Krisenmodus

Berlin – Die Zahl der Baugenehmigungen ist im ersten Halbjahr 2026 gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden von Januar bis Juni bundesweit 126.300 Wohnungen genehmigt. Das waren 15,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im für die Wohnraumversorgung besonders wichtigen Mehrfamilienhaussegment stieg die Zahl um 16,9 Prozent auf 67.000 Genehmigungen.

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Kahlschlag auf Kosten der Mieter und des Klimas: Deutscher Mieterbund und sozial orientierte Wohnungswirtschaft fordern Rücknahme der BEG-Förderkürzungen

Berlin – Der Deutsche Mieterbund (DMB) und der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW üben scharfe Kritik an der kurzfristig am 21. Juli 2026 in Kraft getretenen massiv gekürzten Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Mit wenigen Tagen Vorlauf hat die Bundesregierung die wirtschaftliche Grundlage zahlreicher langfristig geplanter Projekte zur klimagerechten Anpassung des Wohnungsbestands deutlich verschlechtert. Bereits der zuvor kurzfristig verhängte Förderstopp bedeutete das abrupte Aus für langjährig vorbereitete Vorhaben und führt bei den betroffenen Wohnungsunternehmen zu erheblichen wirtschaftlichen Einbußen. Die Änderungen haben...

Die abrupten Kürzungen bei der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sind aus Sicht der sozial orientierten Wohnungswirtschaft weder sozial gerecht noch klimapolitisch nachvollziehbar.

Förderreform bremst Klimaschutz und belastet Millionen Mieter

Berlin – Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW hat das Bundeswirtschaftsministerium aufgefordert, die reformierte Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) grundlegend zu korrigieren. In einem Brief an Ministerin Katherina Reiche und die Abgeordneten des Deutschen Bundestages hat die sozial orientierte Wohnungswirtschaft deutlich gemacht: Die neue Förderlogik benachteiligt massiv den vermieteten Mehrfamilienhausbestand und gefährdet sowohl die Klimaziele als auch das bezahlbare Wohnen.