Statistik

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Wohnungswirtschaft warnt vor Neubau-Kollaps: Wohn-Investitionen wandern immer stärker in den Bestand statt in den Neubau

Berlin – Die sozial orientierte Wohnungswirtschaft warnt: Ihre Investitionskraft fließt immer stärker in Erhalt, Klimaschutz und Umbau des Bestands – und fehlt damit für dringend benötigten bezahlbaren Neubau. Die Zahlen zeigen die Verschiebung deutlich: 2025 investierten die GdW-Unternehmen insgesamt 20,8 Milliarden Euro. Die Bestandsinvestitionen stiegen auf 12,7 Milliarden Euro, die Neubauinvestitionen sanken auf 8,1 Milliarden Euro. Für 2026 droht bei den Neubauinvestitionen ein Einbruch um fast 26 Prozent auf rund 6 Milliarden Euro. Erhalt, Klimaschutz, altersgerechter Umbau und Digitalisierung binden immer...

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Mehr Baugenehmigungen sind noch kein Wohnungsbau-Aufschwung

Berlin – Im April 2026 wurde in Deutschland der Bau von 20.200 Wohnungen genehmigt. Das waren 9,2 Prozent beziehungsweise 1.700 Baugenehmigungen mehr als im April 2025. Von Januar bis April 2026 wurden insgesamt 83.700 Wohnungen in neuen sowie bestehenden Gebäuden genehmigt – ein Plus von 13,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig wichtigsten Gebäudeart für die angespannten Wohnungsmärkte, wurden 44.300 Neubauwohnungen genehmigt. Das entspricht einem Anstieg von 14,7 Prozent.

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Wohnungsbau im freien Fall: Dramatische Verschärfung der Wohnungskrise droht

Berlin – Die Wohnungsbaukrise in Deutschland spitzt sich weiter dramatisch zu. Wie die neuen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen, wurden im Jahr 2025 nur noch 206.600 Wohnungen fertiggestellt – 18 Prozent beziehungsweise 45.400 Wohnungen weniger als im Vorjahr. Damit ist die Neubauleistung bereits das zweite Jahr in Folge massiv eingebrochen und auf den niedrigsten Stand seit 2012 gefallen. Für die Bau- und Wohnungswirtschaft sind die Zahlen ein wohnungspolitischer Alarmruf.

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Mehrlingskinder wurden im Jahr 2024 in Deutschland geboren – unter den insgesamt 680.017 Neugeborenen entspricht das einem Anteil von 3,1 Prozent, also etwa jedem 32. Kind.

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Mehr Kleintransaktionen am deutschen Wohnungsmarkt

Bonn – Der Handel mit kleinen Bestandswohnungsportfolios hat im Jahr 2025 deutlich angezogen. Wie aus der Wohnungstransaktionsdatenbank des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hervorgeht, wurden 53 sogenannte Kleintransaktionen mit 100 bis 800 Wohnungen registriert. Das entspricht einem Plus von rund 65 Prozent gegenüber dem Vorjahr und markiert erstmals seit sieben Jahren wieder einen Anstieg in diesem Marktsegment. Mit den zusätzlichen Verkaufsfällen nahm auch die Zahl der gehandelten Wohnungen zu. Insgesamt wechselten 2025 rund 14.300 Wohneinheiten im Rahmen von...

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Gigawatt (GW) Photovoltaikleistung waren in Deutschland Ende 2025 installiert. Dies entspricht etwas mehr als der Hälfte der Leistung, die im Jahr 2030 installiert sein soll (54 Prozent). Darauf wies das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin (DIW) in seinem jüngsten Energiewendemonitor hin. Die Windkraft an Land ist mit einer installierten Leistung von gut 68 GW bereits etwas näher an ihrem Ziel (59 Prozent). Anders sieht es bei der Windkraft auf See aus: Hier waren Ende des Jahres 2025 erst knapp...

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Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland sind zwischen 55 und 64 Jahre alt. Wie das Statistische Bundesamt auf Basis von Daten der EU-Statistikbehörde Eurostat mitteilte, war dies der höchste Wert aller EU-Staaten. EU-weit machten ältere Erwerbstätige rund ein Fünftel (20,1 Prozent) der Erwerbstätigen aus. Den nach Deutschland zweithöchsten Anteil älterer Erwerbstätiger in der EU hatte im Jahr 2024 Italien: Hier stellten die 55- bis 64-Jährigen 23 Prozent der Erwerbstätigen. In Bulgarien lag der Anteil mit 22,3 Prozent ebenfalls vergleichsweise hoch. Anteilig...

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Trotz Bevölkerungsrückgang: Wohnungsneubau bleibt zwingend erforderlich

Berlin – Die neue Ausgabe des empirica Wohnungsmarktberichts 2026 zeichnet ein differenziertes Bild der demografischen Entwicklung in Deutschland, mit weitreichenden Konsequenzen für den Wohnungsbau. Zwar ist die Einwohnerzahl zuletzt erstmals seit vielen Jahren leicht gesunken, doch von einer Entspannung auf den Wohnungsmärkten kann keine Rede sein. Ausschlaggebend sind vor allem die weiterhin steigende Zahl der Haushalte sowie strukturelle Verschiebungen in Altersstruktur und Wohnungsnachfrage.