Wohnungswirtschaft Online mobile Logo Wohnungswirtschaft Online desktop Logo
  • wiPlus
  • Bundespolitik
  • Europa & Welt
  • Landespolitik
  • Themen
  • Unternehmen
  • Mediathek
  • Publikationen
  • Abo
  • Newsletter
Wohnungswirtschaft OnlineWohnungswirtschaft Online
Abonnement Anmelden
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw

117

5. März 2026
zahl-der-woche_1548x1152px 8

Gigawatt (GW) Photovoltaikleistung waren in Deutschland Ende 2025 installiert. Dies entspricht etwas mehr als der Hälfte der Leistung, die im Jahr 2030 installiert sein soll (54 Prozent). Darauf wies das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin (DIW) in seinem jüngsten Energiewendemonitor hin. Die Windkraft an Land ist mit einer installierten Leistung von gut 68 GW bereits etwas näher an ihrem Ziel (59 Prozent). Anders sieht es bei der Windkraft auf See aus: Hier waren Ende des Jahres 2025 erst knapp 10 GW installiert, ungefähr ein Drittel des für 2030 anvisierten Wertes (32 Prozent). Der Bereich Photovoltaik wächst nach wie vor am schnellsten. Allerdings muss auch sie ihr Ausbautempo noch etwas steigern; im letzten Halbjahr lag es bei 88 Prozent des Tempos, das nötig ist, um den Zielwert des Jahres 2030 zu erreichen. Das Ausbautempo der Windkraft an Land innerhalb des Jahres 2025 hat sich schon deutlich beschleunigt und liegt derzeit bei 61 Prozent des nötigen Zielwertes. Würden nun alle bereits genehmigten Projekte innerhalb der zuletzt üblichen Dauer realisiert, könnte das Ausbautempo der Windkraft noch einmal stark steigen. Die Windkraft auf See wächst derzeit viel langsamer. Im zweiten Halbjahr 2025 kam sie nur auf knapp ein Viertel (22 Prozent) des eigentlich benötigten Ausbautempos. Bei dieser Technologie sind die typischen Projektentwicklungszeiten noch viel länger als bei der Windkraft an Land, so dass eine Steigerung des Ausbautempos einen langen Vorlauf erfordert. Das DIW weist darauf hin, das aufgrund von fortschreitenden Kostensenkungen bei vielen Schlüsseltechnologien die Voraussetzungen für eine Beschleunigung der Energiewende aktuell so gut wie nie sind. Die Politik sollte sie nutzen, um die Klimaziele zu erreichen und geopolitische Abhängigkeiten und Erpressbarkeiten durch fossile Energieträger zu mindern.

Digital-Abo

  • Unbegrenzter Zugang - alle Inhalte auf wohwi.online lesen
  • Aktuellste Informationen und Hintergründe aus Wohnungspolitik
  • Exklusive Newsletter
Abonnement abschließen

Bereits Abonnent? Einloggen

🚨 „Ein Frontalangriff auf die sozialverträgliche Wärmewende.“ Mit diesen deutlichen Worten kritisiert GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] auf SPIEGEL.de die Kürzungen bei der BEG-Förderung für Sanierungsmaßnahmen bei Gebäuden. Das Beispiel der @[Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt] macht die Dimension der Folgen für sozial orientierte Wohnungsunternehmen deutlich: Geschäftsführerin Monika Fontaine-Kretschmer erklärt, dass sie die Zahl der klimaschonenden Sanierungen in ihrem Unternehmen von rund 1.300 auf 2.000 Wohnungen steigern und dafür jährlich 100 Millionen Euro investieren will. Infolge der abrupten Förderkürzung im Juli müssen bereits fertige Sanierungspläne jetzt aber neu kalkuliert werden und können teilweise nicht mehr umgesetzt werden. Ausgerechnet Mehrfamilienhäuser, in denen der überwiegende der rund Mieterhaushalte mit häufig mittleren und niedrigen Einkommen lebt, trifft es besonders hart: Bei einem Gebäude mit zwölf Wohnungen sinken die förderfähigen Kosten von 360.000 auf nur noch 153.000 Euro – ein Minus von 58 Prozent. Gleichzeitig entfallen in der Regel die Tilgungszuschüsse für die wichtigen Effizienzhausstandards EH 70 EE und EH 85 EE. „Was gestern noch wirtschaftlich knapp darstellbar war, ist heute vielfach nicht mehr finanzierbar“, bringt Axel Gedaschko die Situation auf den Punkt. Die Folgen: weniger Sanierungen, fehlende Planungssicherheit und zusätzliche Belastungen für Mieterinnen und #Mieter. Dabei liegt die Sanierungsrate im Wohngebäudebestand bereits heute bei nur 0,67 Prozent. Für das Erreichen der Klimaziele wären rund zwei Prozent notwendig. Die Wärmewende braucht Verlässlichkeit und eine Förderung, die den Realitäten vermieteter Mehrfamilienhäuser gerecht wird – keine Kürzungen, die Investitionen verhindern. Zum ausführlichen Beitrag auf SPIEGEL Online (SPIEGEL+): https://lnkd.in/gVAFwQAv #GdW #Wohnungswirtschaft #Gebäudeförderung #BEG #Wärmewende #BezahlbaresWohnen #Klimaschutz

0 Share

wi Wohnungspolitische Informationen 32/2026

page_1

WI 32/2026

  • Registrieren
  • Abonnement
  • Artikel ansehen
  • Newsletter
  • Abonnement
  • Kündigung
  • Kontakt
  • Mediadaten
Wohnungswirtschaft Online Abonnement Anmelden

Unsere Partner

  • DigiWoh
  • BBA
  • BID
  • Housing Europe
  • Initative Wohnen
  • NaWoh
  • Praxispfad
  • DEWSWOS
  • EBZ
  • InWIS
  • © Copyright 2026
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • AGB
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw