Zahlen & Daten

JPK1

GdW fordert auf Jahrespressekonferenz überragendes öffentliches Interesse für neuen bezahlbaren Wohnraum

Berlin– Die sozial orientierte Wohnungswirtschaft fordert eine politische und regulatorische Kehrtwende im Umgang mit dem Wohnungsbau. „Bezahlbarer Wohnraum muss endlich denselben Stellenwert wie die Energiewende erhalten – wir brauchen eine Fast Lane für den Wohnungsbau“, sagte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, anlässlich der Jahrespressekonferenz seines Verbandes am 23. Juni 2025.

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Neuer Wohnraum braucht neue Flächen: InWIS-Studie stellt 30-Hektar-Ziel auf den Prüfstand

Bochum/Berlin – Wie lässt sich der wachsende Wohnraumbedarf mit dem Ziel des Flächensparens vereinbaren? Dieser Frage ist das Institut für Immobilienwirtschaft InWIS im Auftrag von acht Bau- und Wohnungsverbänden – darunter der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW – im Rahmen der Studie „Wohnungsbau braucht (mehr) Fläche – Flächenneuinanspruchnahme und Innenentwicklungspotenziale auf dem Prüfstand“ nachgegangen. Die Ergebnisse wurden am 18. Juni 2025 in Berlin vorgestellt – und sie fallen eindeutig aus: Die alleinige Fokussierung auf Innenentwicklung reicht nicht aus, um den Wohnungsbedarf...

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Wohnungsbau bricht deutlich ein – Deutschland braucht eine „Fast Lane“ fürs Wohnen

Berlin – Im Jahr 2024 wurden in Deutschland 251.900 Wohnungen gebaut. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, waren das 14,4 Prozent oder 42.500 Wohnungen weniger als im Vorjahr. Das war der erste deutliche Rückgang, nachdem die Zahl fertiggestellter Wohnungen in den Jahren 2021 bis 2023 jeweils um 294.000 gelegen hatte. Zuvor war die Zahl neuer Wohnungen von ihrem Tiefststand von 159.000 im Jahr 2009 bis auf den bisherigen Höchststand von 306.400 im Jahr 2020 gestiegen.

GdW

Wohnungsbau-Turbo jetzt zünden: GdW fordert schnelle Umsetzung der Ankündigungen von Ministerin Hubertz zum bezahlbaren Bauen

Berlin – Die heute veröffentlichten Baugenehmigungszahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen ein trügerisches Bild: Zwar ist die Zahl der Genehmigungen im März 2025 im Vergleich zum Vorjahresmonat insgesamt leicht gestiegen, doch der Wohnungsbau in Mehrfamilienhäusern stagniert oder geht sogar zurück. Die Zahl der genehmigten Zweifamilienhäuser ist um 8,9 Prozent eingebrochen, während es bei Häusern mit mehr als zwei Wohnungen lediglich zu einer Stagnation kam. Damit steuert der dringend benötigte Neubau im bezahlbaren Segment weiterhin auf einen Tiefpunkt zu. „Die Zahlen sprechen...

IW Köln

Institut der deutschen Wirtschaft veröffentlicht Wohnindex

Köln – Während sich der Immobilienkaufmarkt langsam erholt, bleibt der Mietmarkt in vielen deutschen Städten stark angespannt. Laut dem neuen Wohnindex des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) sind die Mieten im ersten Quartal 2025 im bundesweiten Durchschnitt um 4,3 Prozent gestiegen.

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Teurer Weg zum Klimaziel – BEG-Förderung braucht sozial- und klimapolitische Korrektur

Berlin – Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat Ende März 2025 eine umfassende Evaluierung der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) veröffentlicht. Was als Instrument zur CO₂-Einsparung und Unterstützung energetischer Sanierungen gedacht war, entpuppt sich in der Praxis vielfach als sozialpolitisch einseitig und klimapolitisch ineffizient. Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW sieht klare Schwachstellen an der Ausrichtung des Förderprogramms und fordert einen Kurswechsel.

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Kommunale Wärmeplanung in Deutschland

Berlin/Bonn – Die Wärmewende ist ein Schlüsselprojekt der deutschen Klimapolitik: Über die Hälfte des Energieverbrauchs entfällt auf die Wärmeversorgung – und damit auch ein erheblicher Teil der CO₂-Emissionen. Bis 2045 soll die Wärmeversorgung klimaneutral sein. Um dieses Ziel zu erreichen, spielt die kommunale Wärmeplanung eine zentrale Rolle in der Wärmewende. Sie schafft die Grundlage, um die Emissionen im Gebäudesektor zu reduzieren, und ist entscheidend für den Übergang zur vollständigen Nutzung erneuerbarer Energien.