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Institut der deutschen Wirtschaft veröffentlicht Wohnindex

Köln – Während sich der Immobilienkaufmarkt langsam erholt, bleibt der Mietmarkt in vielen deutschen Städten stark angespannt. Laut dem neuen Wohnindex des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) sind die Mieten im ersten Quartal 2025 im bundesweiten Durchschnitt um 4,3 Prozent gestiegen.

7. Mai 2025
IW Köln
IW Köln

Besonders stark fiel der Anstieg in Leipzig aus, wo Mieter 7,7 Prozent mehr zahlen als im Vorjahresquartal. In Berlin hingegen fiel der Zuwachs mit drei Prozent vergleichsweise moderat aus. Die Ursache liegt weiterhin im Missverhältnis zwischen hoher Nachfrage und zu geringem Wohnungsangebot, insbesondere im städtischen Raum. Zwar macht der neue Koalitionsvertrag Hoffnung auf eine Beschleunigung beim Wohnungsbau, kurzfristig dürfte sich die Lage auf dem Mietmarkt jedoch kaum entspannen.

Auch auf dem Kaufmarkt zeigen sich erstmals seit Mitte 2022 wieder deutliche Preissteigerungen: Eigentumswohnungen verteuerten sich im ersten Quartal 2025 um 1,1 Prozent, Ein- und Zweifamilienhäuser sogar um 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Besonders dynamisch entwickelten sich die Preise in Essen und Leipzig. Die zunehmenden Kosten spiegeln die anhaltende Knappheit am Wohnungsmarkt wider – ein Trend, der ohne deutlich höhere Bautätigkeit anhalten dürfte. (sag/zeis)

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#Gebäudemodernisierungsgesetz: Mehr Flexibilität – aber wichtige Chancen bleiben ungenutzt 🏗️🌡️ Das Gebäudemodernisierungsgesetz wurde heute in zweiter und dritter Lesung im #Bundestag und anschließend im #Bundesrat beschlossen. Positiv ist, dass damit grundsätzlich wieder mehr #Technologieoffenheit und #Flexibilität geschaffen wird. Doch aus Sicht der sozial orientierten #Wohnungswirtschaft bleibt das Gesetz weit hinter den Anforderungen der Praxis zurück. Die zentralen Kritikpunkte im Überblick: ❌ Fehlender #Flottenansatz: Statt jedes Gebäude isoliert betrachten zu müssen, brauchen wir die Möglichkeit, Investitionen über Bestände und #Quartiere hinweg zu steuern. So könnten wir dort sanieren, wo jeder investierte Euro die maximale #CO₂-Einsparung bringt. ❌ Verzerrte Kostenaufteilung: Die vorgesehene pauschale Beteiligung der sozial orientierten #Wohnungsunternehmen an #Energiekosten bricht mit dem bewährten CO₂-#Stufenmodell. Unternehmen werden für Kosten in die Pflicht genommen, die sie weder verursachen noch beeinflussen können – das setzt völlig falsche Anreize. ❌ #Bürokratie-Monster statt Beschleuniger: Neue Informations-, Dokumentations- und Vorlagepflichten erhöhen den Verwaltungsaufwand massiv, statt #Modernisierungen schneller und wirtschaftlicher zu machen. ❌ #Planungsunsicherheit durch Förderkürzungen: Dass die Bundesförderung für effiziente Gebäude (#BEG) kurzfristig gekürzt wird – gerade für Mehrfamilienhäuser –, trifft genau die Unternehmen, die den sozialen Wohnungsbestand klimaneutral transformieren müssen. Zudem gilt: #Ordnungsrecht und #Förderung müssen Hand in Hand gehen. Höhere gesetzliche Anforderungen können nur dann ihre Wirkung entfalten, wenn sie von einer verlässlichen und auskömmlichen Förderkulisse begleitet werden.

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