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Kommunale Wärmeplanung in Deutschland

Berlin/Bonn – Die Wärmewende ist ein Schlüsselprojekt der deutschen Klimapolitik: Über die Hälfte des Energieverbrauchs entfällt auf die Wärmeversorgung – und damit auch ein erheblicher Teil der CO₂-Emissionen. Bis 2045 soll die Wärmeversorgung klimaneutral sein. Um dieses Ziel zu erreichen, spielt die kommunale Wärmeplanung eine zentrale Rolle in der Wärmewende. Sie schafft die Grundlage, um die Emissionen im Gebäudesektor zu reduzieren, und ist entscheidend für den Übergang zur vollständigen Nutzung erneuerbarer Energien.

30. April 2025
Zsolt Biczó - stock.adobe.com
Zsolt Biczó - stock.adobe.com

Seit Januar 2024 sind die Bundesländer gesetzlich verpflichtet, flächendeckende Wärmepläne zu erstellen. Kommunen mit mehr als 100.000 Einwohnern müssen diese bis Mitte 2026 vorlegen, kleinere Städte und Gemeinden bis Mitte 2028. Der Bund schafft den rechtlichen Rahmen, lässt den Ländern jedoch Spielräume bei der Umsetzung. Zur Unterstützung stellt er 500 Millionen Euro bereit.

Einige Länder waren Vorreiter: Baden-Württemberg, Hamburg, Hessen, Schleswig-Holstein und Niedersachsen hatten bereits eigene Gesetze verabschiedet und damit frühzeitig Fristen gesetzt. Nach Inkrafttreten des Bundesgesetzes folgten weitere Länder wie Bayern und Thüringen mit eigenen Regelungen. Insgesamt existieren nun in 10 Bundesländern eigene landesrechtliche Vorgaben zur kommunalen Wärmeplanung.

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Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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