Berlin – Laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes wurde im Februar 2025 in Deutschland der Bau von 17.900 Wohnungen genehmigt. Das sind 2,3 Prozent oder 400 weniger als im Vorjahreszeitraum. Damit ist der leichte Anstieg der beiden vorangegangenen Monate schon wieder gestoppt – von einem echten Aufschwung kann keine Rede sein.
Wohnungsbau
Baugenehmigungen in Hessen auf Rekordtief seit 2010
Frankfurt am Main – Um 27,5 Prozent sind die Baugenehmigungen für Wohnungen in Hessen 2024 laut Statistischem Landesamt im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Die Zahl der genehmigten Wohnungen (13.772) ist damit auf den tiefsten Stand seit 2010 gesunken. Der Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft (VdW südwest) fordert schnelle Reaktionen von der Politik.
Dreiviertel der Menschen in Deutschland unzufrieden mit Mieten- und Wohnungspolitik
Berlin – Seit Jahren kämpfen Städte und Gemeinden in Deutschland gegen Wohnungsnot sowie steigende Mieten und Kaufpreise. In dieser Zeit haben Bund, Länder und Kommunen zahlreiche Maßnahmen ergriffen – darunter die Einführung einer Mietpreisbremse, Wohnungsbauprogramme und Instrumente zur Baulandmobilisierung –, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Dennoch sind laut einer repräsentativen Umfrage von YouGov im Auftrag von Kleinanzeigen 74 Prozent der Menschen in Deutschland mit der Mieten- und Wohnungspolitik unzufrieden.
Baupreise für Wohngebäude gestiegen
Wiesbaden – Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland sind im Februar 2025 um 3,2 Prozent gegenüber Februar 2024 gestiegen. Im November 2024, dem vorherigen Berichtsmonat der Statistik, hatte der Preisanstieg im Vorjahresvergleich 3,1 Prozent betragen. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, erhöhten sich die Baupreise im Februar 2025 gegenüber November 2024 um 1,4 Prozent . Alle Preisangaben beziehen sich auf Bauleistungen am Bauwerk einschließlich Mehrwertsteuer.
Wohnungsbau braucht Dreiklang: Weniger Auflagen – Kosten reduzieren – Förderfundament
Berlin – Beim Wohnungsbau-Tag am 10. April 2025 in Berlin stand eine zentrale Frage im Fokus: Wie lässt sich der Wohnungsbau in Deutschland wieder ankurbeln – bezahlbar, schnell und verlässlich? Veranstaltet von sieben führenden Verbänden und Organisationen der Bau- und Wohnungswirtschaft – darunter der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW – bot das Branchentreffen nicht nur Raum für die Vorstellung einer aktuellen Studie zum Wohnungsbau in Deutschland, sondern auch für eine politische Diskussion mit Vertretern von SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Die Grünen und...
Wohnungs- und Bauwirtschaft kritisieren DIN-Entwurf für „Verkehrssicherheitsüberprüfung für Wohngebäude“
Berlin – Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW und der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie haben sich mit einem gemeinsamen Schreiben an das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) gewandt. Anlass ist der aktuelle Entwurf der DIN 94681, der aus Sicht beider Verbände zu erheblichen Belastungen für die Wohnungswirtschaft führen könnte.
Bundesregierung beschließt Wohnungslosenbericht 2024
Berlin – Das Bundeskabinett hat am 8. Januar 2025 den vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen vorgelegten Wohnungslosenbericht 2024 beschlossen. Mit diesem wird nach 2022 zum zweiten Mal ein gesamtdeutscher Überblick über die Situation wohnungsloser Menschen vorgelegt. Der Bericht enthält Informationen und Analysen über Umfang und Struktur von Wohnungslosigkeit im Bundesgebiet. „Der Bericht zeigt, dass die Obdach- und Wohnungslosigkeit in Deutschland unterschiedliche Formen und Ursachen hat und bei weitem kein rein städtisches Problem darstellt. Mit dem Nationalen Aktionsplan gegen...
Wohnungsprognose sieht Neubaubedarf bei jährlich rund 320.000 Wohnungen
Bonn/Berlin – Auch in den kommenden Jahren bleibt der Bedarf an Wohnraum in Deutschland hoch. Er liegt bei jährlich rund 320.000 neuen Wohnungen. Zu diesem Ergebnis kommt das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in seiner Wohnungsbedarfsprognose. Die Prognose bezieht sich auf den Zeitraum 2023 bis 2030 und zeigt deutlich, dass die aktuelle Bautätigkeit angesichts des hohen Bedarfs weiterhin viel zu niedrig ist.