Bochum/Berlin – Wie lässt sich der wachsende Wohnraumbedarf mit dem Ziel des Flächensparens vereinbaren? Dieser Frage ist das Institut für Immobilienwirtschaft InWIS im Auftrag von acht Bau- und Wohnungsverbänden – darunter der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW – im Rahmen der Studie „Wohnungsbau braucht (mehr) Fläche – Flächenneuinanspruchnahme und Innenentwicklungspotenziale auf dem Prüfstand“ nachgegangen. Die Ergebnisse wurden am 18. Juni 2025 in Berlin vorgestellt – und sie fallen eindeutig aus: Die alleinige Fokussierung auf Innenentwicklung reicht nicht aus, um den Wohnungsbedarf...
Wohnungsbau
GdW-Stellungnahme zum „Wohnungsbau-Turbo“-Gesetz
Berlin – Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW hat am 10. Juni 2025 seine Stellungnahme zum Referentenentwurf des Gesetzes zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung eingereicht.
Wohnungswirtschaft kritisiert Mietpreisbremse und fordert Vorrang für Wohnungsbau
Berlin – Die Bundesregierung hat eine Verlängerung der Mietpreisbremse um vier Jahre beschlossen. Das Kabinett gab am 28. Mai 2025 grünes Licht für eine sogenannte Formulierungshilfe, mit der die Bundestagsfraktionen von Union und SPD nun das entsprechende Gesetz ins Parlament einbringen können.
Sozial orientierte Wohnungswirtschaft warnt: Wohnungsbau in Nordrhein-Westfalen weiter rückläufig
Düsseldorf – Der Wohnungsbau in Nordrhein-Westfalen verliert weiter an Boden. Nach den am 28. Mai 2025 von IT.NRW veröffentlichten Zahlen wurden im Jahr 2024 landesweit nur noch 41.025 Wohnungen fertiggestellt – das sind 14,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Besonders stark betroffen ist der Neubau von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern, mit einem Rückgang von 18,9 Prozent.
„Fast Lane fürs Wohnen“ – GdW kritisiert Mietpreisbremse und fordert Vorrang für Wohnungsbau
Berlin – Die Bundesregierung hat eine Verlängerung der Mietpreisbremse um vier Jahre beschlossen. Das Kabinett gab am 28. Mai 2025 grünes Licht für eine sogenannte Formulierungshilfe, mit der die Bundestagsfraktionen von Union und SPD nun das entsprechende Gesetz ins Parlament einbringen können.
Wohnungsbau bricht deutlich ein – Deutschland braucht eine „Fast Lane“ fürs Wohnen
Berlin – Im Jahr 2024 wurden in Deutschland 251.900 Wohnungen gebaut. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, waren das 14,4 Prozent oder 42.500 Wohnungen weniger als im Vorjahr. Das war der erste deutliche Rückgang, nachdem die Zahl fertiggestellter Wohnungen in den Jahren 2021 bis 2023 jeweils um 294.000 gelegen hatte. Zuvor war die Zahl neuer Wohnungen von ihrem Tiefststand von 159.000 im Jahr 2009 bis auf den bisherigen Höchststand von 306.400 im Jahr 2020 gestiegen.
Gebäudeabbrüche: Studie zeigt Potenziale langlebiger und ressourcenschonender Bauweisen auf
Bonn – In Deutschland werden jährlich immer weniger Gebäude abgerissen. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse des Forschungsprojekts „Long-Lasting Real Estate(LoLaRE): Anforderungen zukunftsfähiger Gebäude mit langen Lebensdauern“, das vom Institut für Baubetriebswesen unter Leitung von Prof. Jens Otto an der Technischen Universität Dresden durchgeführt und vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) im Rahmen des Innovationsprogramms Zukunft Bau gefördert wurde. Der nun veröffentlichte Ergebnisbericht analysiert erstmals statistische Datensätze zu Bauabgängen von Hochbauten in Deutschland in einem Zeitraum von 2007...
Wohnungsbau-Turbo jetzt zünden: GdW fordert schnelle Umsetzung der Ankündigungen von Ministerin Hubertz zum bezahlbaren Bauen
Berlin – Die heute veröffentlichten Baugenehmigungszahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen ein trügerisches Bild: Zwar ist die Zahl der Genehmigungen im März 2025 im Vergleich zum Vorjahresmonat insgesamt leicht gestiegen, doch der Wohnungsbau in Mehrfamilienhäusern stagniert oder geht sogar zurück. Die Zahl der genehmigten Zweifamilienhäuser ist um 8,9 Prozent eingebrochen, während es bei Häusern mit mehr als zwei Wohnungen lediglich zu einer Stagnation kam. Damit steuert der dringend benötigte Neubau im bezahlbaren Segment weiterhin auf einen Tiefpunkt zu. „Die Zahlen sprechen...