Wohnungswirtschaft Online mobile Logo Wohnungswirtschaft Online desktop Logo
  • wiPlus
  • Bundespolitik
  • Europa & Welt
  • Landespolitik
  • Themen
  • Unternehmen
  • Mediathek
  • Publikationen
  • Abo
  • Newsletter
Wohnungswirtschaft OnlineWohnungswirtschaft Online
Abonnement Anmelden
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw

Sozial orientierte Wohnungswirtschaft warnt: Wohnungsbau in Nordrhein-Westfalen weiter rückläufig

Düsseldorf – Der Wohnungsbau in Nordrhein-Westfalen verliert weiter an Boden. Nach den am 28. Mai 2025 von IT.NRW veröffentlichten Zahlen wurden im Jahr 2024 landesweit nur noch 41.025 Wohnungen fertiggestellt – das sind 14,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Besonders stark betroffen ist der Neubau von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern, mit einem Rückgang von 18,9 Prozent.

5. Juni 2025
icon_landesverband_nrw_1548x1152px

Damit fehlen gerade in jenem Segment Wohnungen, das für bezahlbare Mieten in den Städten entscheidend ist. Der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen (VdW) sieht darin die absehbare Folge der eingebrochenen Baugenehmigungen der letzten Jahre – und warnt vor einer weiter wachsenden Wohnungsbaulücke.

„Was heute fertiggestellt wird, wurde vor zwei oder drei Jahren geplant. Der Rückgang bei den Fertigstellungen zeigt, was passiert, wenn die Rahmenbedingungen über lange Zeit nicht stimmen: Es wird weniger genehmigt, weniger gebaut – und am Ende fehlen bezahlbare Wohnungen dort, wo sie am dringendsten gebraucht werden“, erklärte Alexander Rychter, Verbandsdirektor des VdW Rheinland Westfalen, dazu.

„Unsere Mitgliedsunternehmen und -genossenschaften wollen bauen – für bezahlbare Mieten, für Familien, für ältere Menschen, für Auszubildende. Aber die wirtschaftlichen Voraussetzungen dafür sind vielfach nicht mehr gegeben. Die Baukosten sind hoch, die Zinsen belasten die Finanzierung, die Vorgaben werden nicht weniger – und was besonders fehlt, ist Planungssicherheit und eine verlässliche Perspektive auf Bundesebene“, so Rychter.

Zwar stehe Nordrhein-Westfalen im Vergleich zu anderen Bundesländern teils stabiler da – vor allem aufgrund der verlässlichen Neubau- und Modernisierungsförderung des Landes. Die Fördermittel helfen, einzelne Projekte zu sichern und zu ermöglichen – sie können aber nicht dauerhaft kompensieren, dass es an verlässlichen bundespolitischen Rahmenbedingungen fehlt.

Rychter appellierte an die neue Bundesregierung, die Versprechen aus dem Koalitionsvertrag einzuhalten: „Der Wohnungsbau muss politisch wieder möglich gemacht werden – mit planbarer Förderung, bezahlbarem Bauland, realistischen Standards und dauerhaft verlässlichen Bedingungen. NRW zeigt, dass es gehen kann. Jetzt muss der Bund nachziehen.“ (ric)

📉 Weniger Menschen – aber mehr #Wohnungsdruck? Klingt widersprüchlich. Ist es aber nicht. Die neue IW-Bevölkerungsprognose zeigt: Deutschland schrumpft bis 2045. Gleichzeitig bleibt – oder steigt sogar – der Bedarf an #Wohnraum. 🏗️ 👉 Warum das so ist? Weil sich unsere Gesellschaft strukturell verändert: 🔵 kleinere Haushalte 🟣 mehr ältere Menschen 🟢 steigende Anforderungen an passenden Wohnraum Das Ergebnis: Der Wohnungsmarkt gerät weiter unter Druck – trotz sinkender Bevölkerungszahlen. 💡 Besonders brisant: 🔵 Millionen Menschen leben bereits heute zu beengt 🟣 das „Matching“ auf dem Wohnungsmarkt funktioniert immer schlechter 🟢 ohne mehr und passenderen #Neubau bleibt Bewegung im Markt aus 👉 Was bedeutet das konkret für #Wohnungsunternehmen, Politik und Investoren? 👉 Und welche Lösungsansätze diskutieren Experten? Den vollständigen Artikel mit allen Zahlen, Hintergründen und Einordnungen gibt es hier: 🌐 www.wohwi.online 🔒 Der Beitrag ist Teil unseres Abonnentenbereichs – mit einem Abo bleiben Sie stets auf dem neuesten Stand zu Wohnungspolitik und allen relevanten Entwicklungen für die Wohnungswirtschaft. 💬 Wie schätzen Sie die Entwicklung ein – Schrumpfung mit wachsendem Wohnungsbedarf: Widerspruch oder neue Realität?

0 Share

wi Wohnungspolitische Informationen 16/2026

page_1

WI 16/2026

  • Registrieren
  • Abonnement
  • Artikel ansehen
  • Newsletter
  • Abonnement
  • Kündigung
  • Kontakt
  • Mediadaten
Wohnungswirtschaft Online Abonnement Anmelden

Unsere Partner

  • DigiWoh
  • BBA
  • BID
  • Housing Europe
  • Initative Wohnen
  • NaWoh
  • Praxispfad
  • DEWSWOS
  • EBZ
  • InWIS
  • © Copyright 2026
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • AGB
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw