Kelsterbach – Die Stadt Kelsterbach setzt bei der Kommunalen Wärmeplanung auf ein breites Maßnahmenpaket. Erste Projekte werden bereits sichtbar. Am Sportpark beginnen die Bohrungen für eine oberflächennahe Geothermieversorgung, zudem wird die Einbindung des Rechenzentrums in die zukünftige Wärmeversorgung vorbereitet. Vergangenen Freitag informierte sich der Hessische Wirtschafts- und Energieminister Kaweh Mansoori vor Ort über den aktuellen Stand.
Energie
Badwiesen 2030: Reallabor für Genossenschaftswohnen 2.0
Kirchheim – Am 18. Februar 2026 konnten die Besucher von Energiesprong-on-Tour in Kirchheim live erleben, wie serielles Sanieren im Bestand aussehen kann. Experten von Energiesprong, von der Kreisbaugenossenschaft Kirchheim-Plochingen, von BANKWITZ beraten planen bauen und der Merklegruppe, die das Projekt Badwiesen 2030 gemeinsam umsetzen, gaben exklusive Einblicke und Erfahrungen mit der seriellen Sanierung weiter. Beim Projekt Badwiesen 2030 werden derzeit die einzelnen Wandelemente direkt vom LKW an die Hausfassade gehoben und angebracht. 1966 errichtete die Kreisbaugenossenschaft Kirchheim-Plochingen in unmittelbarer Nähe...
Einfacher bauen, wirtschaftlich heizen? – Konferenz zur Infrarotheizung am 16. April 2026 in Würzburg
Hohe Baukosten, komplexe technische Anforderungen und Klimaziele setzen die Wohnungswirtschaft unter Druck. Ob sich durch vereinfachte Gebäudetechnik wirtschaftlichere Lösungen realisieren lassen, steht im Mittelpunkt der Fachkonferenz „Infrarotheizung: Schlüssel zum bezahlbaren Bauen und Wohnen“ am 16. April 2026 in Würzburg. Veranstalter ist die IG Infrarot Deutschland e.V.
Klimaschutzprogramm 2026: Ziele nur mit verlässlicher Finanzierung und fairer Förderung erreichbar
Berlin – Der bekannt gewordene Entwurf für das Klimaschutzprogramm 2026 sorgt für Kritik aus der sozial orientierten Wohnungswirtschaft. Nach Medienberichten räumt die Bundesregierung selbst ein, dass zentrale Klimaziele – insbesondere im Gebäude- und Verkehrssektor – voraussichtlich verfehlt werden. Gleichzeitig bleibt in dem Entwurf offen, wie die zusätzlich erforderlichen Maßnahmen finanziert werden sollen.
Für einen tragfähigen Wärmekonsens – Roundtable Wärmewende legt Praxispapier vor
Berlin – Der Roundtable Wärmewende hat ein neues Policypaper zur Umsetzung der klimaneutralen Wärmeversorgung veröffentlicht. Unter dem Titel „7 Schlüssel für einen praktisch gelingenden Wärmekonsens“ legt die branchenübergreifende Allianz konkrete Vorschläge vor, wie eine bezahlbare Wärmeversorgung, Versorgungssicherheit und Klimaziele zusammengeführt werden können – als Grundlage für einen politischen und gesellschaftlichen Wärmekonsens. Der Roundtable Wärmewende zeigt zentrale Handlungsbedarfe in den rechtlichen, regulatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen auf, um Kommunen, Stadtwerke, Wohnungs- und Bauwirtschaft sowie privaten Eigentümer verlässliche Perspektiven zu schaffen, mit denen...
Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zum Klimaschutzprogramm: Jetzt Kurs auf wirksame, bezahlbare CO₂-Minderung setzen
Berlin – Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) hat am 29. Januar 2026 entschieden, dass das Klimaschutzprogramm 2023 der Bundesregierung ergänzender Maßnahmen bedarf, um das gesetzlich verbindliche Klimaziel für 2030 – mindestens 65 Prozent weniger Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 – zu erreichen.
Bundeskongress genossenschaftliche Energiewende und Jahresempfang 2026 setzen Akzente für die genossenschaftliche Zukunft
Berlin – Der Bundeskongress genossenschaftliche Energiewende 2026 brachte am 27. Januar 2026 in Berlin Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Genossenschaften, Energiewirtschaft und Wohnungswirtschaft zusammen. Flankiert wurde die Fachveranstaltung durch den gemeinsamen Jahresempfang des Deutscher Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes (DGRV) und des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, der den politischen Austausch zwischen Verbänden und Entscheidungsträgern vertiefte.
Jetzt für die Nachrüstung rüsten: Gebäude brauchen bis Jahresende 2026 digitale Zähler – Fernablesbare Technik ist Pflicht und Chance zugleich
Rudolstadt/Berlin – Das Fristende für die Umrüstung alter Heizkostenverteiler, Wärmemengen- und Warmwasserzähler in Mehrfamilienhäusern rückt stetig näher. Bis zum 31. Dezember 2026 müssen laut Paragraf fünf der Heizkostenverordnung alle Erfassungsgeräte fernablesbar sein. Deumess, der Verband mittelständischer Mess- und Energiedienstleister, spricht sich darum für ausreichend Tempo bei der Nachrüstung aus und erinnert gleichzeitig daran, dass die moderne Technik nicht nur gesetzlich geboten, sondern auch eine Chance für mehr Energieeffizienz ist.