Energie

Hessens Energieminister Kaweh Mansoori (Mi.) mit (u.a.) Kelsterbachs Bürgermeister Manfred Ockel (3. v. li.), Marion Schmitz-Stadtfeld (2. v li., Leiterin ProjektStadt | Integrierte Stadtentwicklung) und Malaika Rahm (li., Projektleiterin ProjektStadt | Integrierte Stadtentwicklung)

Vorreiter in der kommunalen Wärmeplanung: Energieminister Mansoori würdigt Fortschritte in Kelsterbach

Kelsterbach – Die Stadt Kelsterbach setzt bei der Kommunalen Wärmeplanung auf ein breites Maßnahmenpaket. Erste Projekte werden bereits sichtbar. Am Sportpark beginnen die Bohrungen für eine oberflächennahe Geothermieversorgung, zudem wird die Einbindung des Rechenzentrums in die zukünftige Wärmeversorgung vorbereitet. Vergangenen Freitag informierte sich der Hessische Wirtschafts- und Energieminister Kaweh Mansoori vor Ort über den aktuellen Stand.

Nassauische Heimstätte

Badwiesen 2030: Reallabor für Genossenschaftswohnen 2.0

Kirchheim – Am 18. Februar 2026 konnten die Besucher von Energiesprong-on-Tour in Kirchheim live erleben, wie serielles Sanieren im Bestand aussehen kann. Experten von Energiesprong, von der Kreisbaugenossenschaft Kirchheim-Plochingen, von BANKWITZ beraten planen bauen und der Merklegruppe, die das Projekt Badwiesen 2030 gemeinsam umsetzen, gaben exklusive Einblicke und Erfahrungen mit der seriellen Sanierung weiter. Beim Projekt Badwiesen 2030 werden derzeit die einzelnen Wandelemente direkt vom LKW an die Hausfassade gehoben und angebracht. 1966 errichtete die Kreisbaugenossenschaft Kirchheim-Plochingen in unmittelbarer Nähe...

Eisenhans - stock.adobe.com

Klimaschutzprogramm 2026: Ziele nur mit verlässlicher Finanzierung und fairer Förderung erreichbar

Berlin – Der bekannt gewordene Entwurf für das Klimaschutzprogramm 2026 sorgt für Kritik aus der sozial orientierten Wohnungswirtschaft. Nach Medienberichten räumt die Bundesregierung selbst ein, dass zentrale Klimaziele – insbesondere im Gebäude- und Verkehrssektor – voraussichtlich verfehlt werden. Gleichzeitig bleibt in dem Entwurf offen, wie die zusätzlich erforderlichen Maßnahmen finanziert werden sollen.

Titelbild_Roundtable Wärmewende_Policy Paper

Für einen tragfähigen Wärmekonsens – Roundtable Wärmewende legt Praxispapier vor

Berlin – Der Roundtable Wärmewende hat ein neues Policypaper zur Umsetzung der klimaneutralen Wärmeversorgung veröffentlicht. Unter dem Titel „7 Schlüssel für einen praktisch gelingenden Wärmekonsens“ legt die branchenübergreifende Allianz konkrete Vorschläge vor, wie eine bezahlbare Wärmeversorgung, Versorgungssicherheit und Klimaziele zusammengeführt werden können – als Grundlage für einen politischen und gesellschaftlichen Wärmekonsens. Der Roundtable Wärmewende zeigt zentrale Handlungsbedarfe in den rechtlichen, regulatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen auf, um Kommunen, Stadtwerke, Wohnungs- und Bauwirtschaft sowie privaten Eigentümer verlässliche Perspektiven zu schaffen, mit denen...

GdW-Präsident Axel Gedaschko mit Gitta Connemann, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium, und DGRV-Vorstand Jan Holthaus (v. l.)

Bundeskongress genossenschaftliche Energiewende und Jahresempfang 2026 setzen Akzente für die genossenschaftliche Zukunft

Berlin – Der Bundeskongress genossenschaftliche Energiewende 2026 brachte am 27. Januar 2026 in Berlin Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Genossenschaften, Energiewirtschaft und Wohnungswirtschaft zusammen. Flankiert wurde die Fachveranstaltung durch den gemeinsamen Jahresempfang des Deutscher Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes (DGRV) und des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, der den politischen Austausch zwischen Verbänden und Entscheidungsträgern vertiefte.

Die rechtzeitige Planung einer Umrüstung sichert die ausreichende Verfügbarkeit moderner Erfassungsgeräte.

Jetzt für die Nachrüstung rüsten: Gebäude brauchen bis Jahresende 2026 digitale Zähler – Fernablesbare Technik ist Pflicht und Chance zugleich

Rudolstadt/Berlin – Das Fristende für die Umrüstung alter Heizkostenverteiler, Wärmemengen- und Warmwasserzähler in Mehrfamilienhäusern rückt stetig näher. Bis zum 31. Dezember 2026 müssen laut Paragraf fünf der Heizkostenverordnung alle Erfassungsgeräte fernablesbar sein. Deumess, der Verband mittelständischer Mess- und Energiedienstleister, spricht sich darum für ausreichend Tempo bei der Nachrüstung aus und erinnert gleichzeitig daran, dass die moderne Technik nicht nur gesetzlich geboten, sondern auch eine Chance für mehr Energieeffizienz ist.