Berlin – Die geplante Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) 2027 droht den Ausbau von Photovoltaikanlagen auf Mehrfamilienhäusern erheblich zu erschweren. Der Ausstieg aus der verlässlich vergüteten Einspeisung, neue Direktvermarktungspflichten und pauschale Einspeisebegrenzungen könnten zahlreiche Mieterstrom- und Vor-Ort-Versorgungsmodelle unwirtschaftlich machen. Damit gerät die Energiewende in der wichtigsten Wohnform Deutschlands unter Druck. Rund 44 Millionen Menschen leben zur Miete. Anders als Eigenheimbesitzer können sie in der Regel nicht selbst entscheiden, ob eine Photovoltaikanlage installiert wird und sie günstigen Solarstrom vom eigenen Dach nutzen...