Wohnungswirtschaft Online mobile Logo Wohnungswirtschaft Online desktop Logo
  • wiPlus
  • Bundespolitik
  • Europa & Welt
  • Landespolitik
  • Themen
  • Unternehmen
  • Mediathek
  • Publikationen
  • Abo
  • Newsletter
Wohnungswirtschaft OnlineWohnungswirtschaft Online
Abonnement Anmelden
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw

GdW-Sommertour 2026: Zwischen Stadtumbau und Klimawende in Brandenburg und Berlin

Guben/Eisenhüttenstadt/Berlin – Die diesjährige Sommertour führte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, und Maren Kern, Vorständin des BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen, am 14. und 15. Juli 2026 durch Brandenburg und Berlin, um sich vor Ort über die unterschiedlichen Herausforderungen der Branche zu informieren. Dabei wurde deutlich: Ob schrumpfende Wohnungsmärkte oder klimafreundliche Quartiersentwicklung – die Wohnungswirtschaft braucht vor allem verlässliche politische Rahmenbedingungen.

23. Juli 2026
icon_immobilie04_1548x1152px_©Grand Warszawski

Die ersten Stationen der Sommertour in Brandenburg führten nach Guben und Eisenhüttenstadt. Beide Städte stehen exemplarisch für die Herausforderungen schrumpfender Wohnungsmärkte: sinkende Einwohnerzahlen, zunehmender Leerstand und die Frage, wie Wohnungsbestände langfristig zukunftsfähig entwickelt werden können.

In Guben, direkt an der polnischen Grenze, besuchte GdW-Präsident Axel Gedaschko gemeinsam mit BBU-Vorständin Maren Kern die Gubener Wohnungsgesellschaft mbH (GuWo) und die Gubener Wohnungsbaugenossenschaft GWG eG. Dr. Martin Reiher von der GuWo sowie Thomas Gerstmeier und Christian Dinger von der GWG gaben Einblicke in die Situation vor Ort und die Herausforderungen für die Unternehmen. Themen waren die Auswirkungen des demografischen Wandels, der Umgang mit Leerstand sowie die notwendigen Rahmenbedingungen für Stadtentwicklung, Rückbau, Modernisierung und bedarfsgerechten Neubau. Bei einer Stadtrundfahrt erläuterte Bürgermeister Fred Mahro zudem die Entwicklung Gubens und die Zusammenarbeit mit der polnischen Nachbarstadt Gubin.

Digital-Abo

  • Unbegrenzter Zugang - alle Inhalte auf wohwi.online lesen
  • Aktuellste Informationen und Hintergründe aus Wohnungspolitik
  • Exklusive Newsletter
Abonnement abschließen

Bereits Abonnent? Einloggen

🚨 „Ein Frontalangriff auf die sozialverträgliche Wärmewende.“ Mit diesen deutlichen Worten kritisiert GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] auf SPIEGEL.de die Kürzungen bei der BEG-Förderung für Sanierungsmaßnahmen bei Gebäuden. Das Beispiel der @[Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt] macht die Dimension der Folgen für sozial orientierte Wohnungsunternehmen deutlich: Geschäftsführerin Monika Fontaine-Kretschmer erklärt, dass sie die Zahl der klimaschonenden Sanierungen in ihrem Unternehmen von rund 1.300 auf 2.000 Wohnungen steigern und dafür jährlich 100 Millionen Euro investieren will. Infolge der abrupten Förderkürzung im Juli müssen bereits fertige Sanierungspläne jetzt aber neu kalkuliert werden und können teilweise nicht mehr umgesetzt werden. Ausgerechnet Mehrfamilienhäuser, in denen der überwiegende der rund Mieterhaushalte mit häufig mittleren und niedrigen Einkommen lebt, trifft es besonders hart: Bei einem Gebäude mit zwölf Wohnungen sinken die förderfähigen Kosten von 360.000 auf nur noch 153.000 Euro – ein Minus von 58 Prozent. Gleichzeitig entfallen in der Regel die Tilgungszuschüsse für die wichtigen Effizienzhausstandards EH 70 EE und EH 85 EE. „Was gestern noch wirtschaftlich knapp darstellbar war, ist heute vielfach nicht mehr finanzierbar“, bringt Axel Gedaschko die Situation auf den Punkt. Die Folgen: weniger Sanierungen, fehlende Planungssicherheit und zusätzliche Belastungen für Mieterinnen und #Mieter. Dabei liegt die Sanierungsrate im Wohngebäudebestand bereits heute bei nur 0,67 Prozent. Für das Erreichen der Klimaziele wären rund zwei Prozent notwendig. Die Wärmewende braucht Verlässlichkeit und eine Förderung, die den Realitäten vermieteter Mehrfamilienhäuser gerecht wird – keine Kürzungen, die Investitionen verhindern. Zum ausführlichen Beitrag auf SPIEGEL Online (SPIEGEL+): https://lnkd.in/gVAFwQAv #GdW #Wohnungswirtschaft #Gebäudeförderung #BEG #Wärmewende #BezahlbaresWohnen #Klimaschutz

0 Share

wi Wohnungspolitische Informationen 32/2026

page_1

WI 32/2026

  • Registrieren
  • Abonnement
  • Artikel ansehen
  • Newsletter
  • Abonnement
  • Kündigung
  • Kontakt
  • Mediadaten
Wohnungswirtschaft Online Abonnement Anmelden

Unsere Partner

  • DigiWoh
  • BBA
  • BID
  • Housing Europe
  • Initative Wohnen
  • NaWoh
  • Praxispfad
  • DEWSWOS
  • EBZ
  • InWIS
  • © Copyright 2026
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • AGB
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw