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Deutscher Bauherrenpreis 2026: Die Preisträger

Mut zum Aufbruch: Aktionsraum Oderbruch, Eberswalde: Im Brandenburgischen Viertel von Eberswalde drohte 2017 der Rückbau: Bei einem hohen Leerstand von 20 Prozent standen 12 Häuser der Wohnungsgenossenschaft 1893 vor dem Abriss. Statt des Rückzugs wagte die Genossenschaft den Aufbruch und hat fünf P1-Plattenbauten mit 174 Wohnungen architektonisch, energetisch, sozial und atmosphärisch neu gedacht.

21. Juli 2026
die1893
www.olihein.de

Mit einem fortschrittlichen Baustellenmanagement, transparenter Mieterkommunikation und einer klugen Quartiersvermarktung hat die Genossenschaft ein ehemals tristes Viertel in ein lebendiges, offenes Quartier verwandelt – ein Projekt mit Vorbildcharakter für den Aufbruch im Plattenbaubestand.

Bauherrschaft: Wohnungsgenossenschaft Eberswalde
1893 eG, Eberswalde
Architektur: Frank Zimmermann Architekt, Cottbus
Freiraumplanung: Senator. Die Project Management
Service GmbH, Dresden

Mehr Baugenehmigungen – aber trübe Stimmung beim #Wohnungsbau 🏗️ Die Baugenehmigungen steigen zwar (August: +6,8 %), doch von einer echten Entspannung auf dem Wohnungsmarkt sind wir weit entfernt. Die harten Fakten: 👉 Massive Lücke: Wir brauchen jährlich 320.000 neue Wohnungen, erwarten in diesem Jahr aber nur rund 200.000 Fertigstellungen. 👉 Getrübtes Klima: Das ifo-Institut meldet für September -25,1 Punkte im Wohnungsbau; 41,3 % der Unternehmen klagen über Auftragsmangel. 👉 Das Kernproblem: Solange sich der Neubau wirtschaftlich nicht rechnet, bleiben genehmigte Wohnungen schlicht ungebaut. Was jetzt geschehen muss: 1. Gebäudetyp E schnell umsetzen: Einfacher Gebäudebasisstandard („E wie einfach“) baut kostentreibende Anforderungen ab. 2. Verlässliche Förderung: Förderlücken bei der Neubauförderung (EH55-Plus) und Kürzungen für 2027 müssen unbedingt vermieden werden. 3. Rahmen- und Investitionsbedingungen verbessern: Die Investorenkonferenz der Bundesregierung am 19./20. Oktober muss endlich konkrete wirtschaftliche Taten liefern.

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