wi Wohnungspolitische Informationen 01&02/2026

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Aktuelle Meldungen

Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland sind im dritten Quartal 2025 um durchschnittlich 3,3 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2024 gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, stiegen die Wohnimmobilienpreise damit zum vierten Mal in Folge gegenüber dem jeweiligen Vorjahresquartal. Gegenüber dem Vorquartal erhöhten sich die Preise um ein Prozent. ⇒(destatis) Am 1. Januar 2026 ist der Vorsitz der Bauministerkonferenz turnusgemäß von Bayern auf Berlin übergegangen. Der Berliner Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen Christian Gaebler wird die Bauministerkonferenz in den Jahren 2026 und 2027 leiten....

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Daten über Zahlungsausfälle müssen bei privaten Auskunfteien trotz Zahlung nicht sofort gelöscht werden

Mit Urteil vom 18. Dezember 2025 (Az.: I ZR 97/25) hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden, dass private Wirtschaftsauskunfteien (hier: Schufa) Daten über Zahlungsausfälle nicht sofort löschen müssen, auch wenn entsprechende Rechnungen bereits vom Schuldner bezahlt worden sind.  Unterschieden hat der BGH zwischen Daten über Zahlungsstörungen, die private Wirtschaftsauskunfteien sammeln und solchen aus öffentlichen Registern, bei denen bei Zahlung eine sofortige Löschung von Einträgen zu erfolgen hat. Bei privaten Wirtschaftsauskunfteien lässt der BGH bestimmte Speicherungsfristen als Ergebnis einer typisierten Abwägung zu,...

Weiterbildung

Weiterbildung

BBA-Baurechtstag 202629. Januar 2026, Berlin und online Diese Veranstaltung richtet sich an alle Fach- und Führungskräfte der Wohnungswirtschaft. Das Tagesprogramm beinhaltet unter anderem die aktuellsten Themen aus Berlin wie die große Novelle des Baugesetzbuchs (BauGB) oder das Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung, Beiträge zur Anwendbarkeit der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI), sowie die aktuellsten Rechtsprechung im privaten Baurecht und zum Bauen im Bestand mit ihren Auswirkungen auf die Praxis. Weitere Informationen: BBA, Toghrul Hasanzade, Telefon: 030/23085540, E-Mail:...

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„Lebendige Orte, starke Gemeinschaften“ – Aufruf zur Teilnahme am Tag der Städtebauförderung 2026

Berlin – Unter dem Motto „Lebendige Orte, starke Gemeinschaften“ ruft der Staatssekretär des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Dr. Olaf Joachim, alle Städte und Gemeinden in Deutschland dazu auf, sich am Tag der Städtebauförderung 2026 mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen zu beteiligen und aktuelle Projekte zu präsentieren. Der Aktionstag wird am 9. Mai 2026 stattfinden.

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Staffelstab übergeben: Berliner Bausenator Christian Gaebler übernimmt Vorsitz der Bauministerkonferenz

Berlin – Am 1. Januar 2026 ist der Vorsitz der Bauministerkonferenz turnusgemäß von Bayern auf Berlin übergegangen. Der Berliner Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen Christian Gaebler wird die Bauministerkonferenz in den Jahren 2026 und 2027 leiten. Er folgt damit auf den Bayerischen Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr Christian Bernreiter. In dieser Funktion steht Christian Gaebler für zwei Jahre der Arbeitsgemeinschaft der für Städtebau, Bau- und Wohnungswesen zuständigen Ministerinnen und Minister sowie Senatorinnen und Senatoren der 16 Länder vor.

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Europäisches Parlament nimmt Omnibus I-Paket an

Brüssel – Nachdem der JURI-Ausschuss des Europäischen Parlaments am 11. Dezember 2025 der vorläufigen Einigung des Europäischen Parlaments und des Rats zum Omnibus I-Paket zugestimmt hatte, wurde das Paket am 16. Dezember 2025 im Plenum des Parlaments angenommen. Mit 428 Ja-Stimmen, 218 Nein-Stimmen und 17 Enthaltungen verabschiedeten die Europaabgeordneten die Richtlinie zur Vereinfachung der CSDDD- und CSRD-Vorgaben zur Sorgfaltspflicht und Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen.

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Europäische Union setzt starkes Signal für bezahlbares Wohnen – jetzt braucht es Tempo

Berlin – Die Europäische Kommission hat am 16. Dezember 2025 den „European Affordable Housing Plan“ vorgestellt. Ziel des Aktionsplans ist es, die Wohnungsnot in Europa durch mehr Neubau, gezielte Investitionen und strukturelle Reformen zu bekämpfen. Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW begrüßt die Stoßrichtung des Plans ausdrücklich, sieht aber Nachbesserungsbedarf bei Tempo und Prioritätensetzung.