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Staffelstab übergeben: Berliner Bausenator Christian Gaebler übernimmt Vorsitz der Bauministerkonferenz

Berlin – Am 1. Januar 2026 ist der Vorsitz der Bauministerkonferenz turnusgemäß von Bayern auf Berlin übergegangen. Der Berliner Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen Christian Gaebler wird die Bauministerkonferenz in den Jahren 2026 und 2027 leiten. Er folgt damit auf den Bayerischen Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr Christian Bernreiter. In dieser Funktion steht Christian Gaebler für zwei Jahre der Arbeitsgemeinschaft der für Städtebau, Bau- und Wohnungswesen zuständigen Ministerinnen und Minister sowie Senatorinnen und Senatoren der 16 Länder vor.

8. Januar 2026
StMB/Winszczyk
Am 11.6.2026 findet die Sonder-Bauministerkonferenz statt. StMB

Der scheidende Vorsitzende Christian Bernreiter würdigte den Übergang und wünscht seinem Nachfolger viel Erfolg: „Wohnen und Bauen sind zentrale Themen unserer Gesellschaft. In Zeiten großer Herausforderungen ist es unerlässlich, dass wir als Bundesländer unsere Kräfte bündeln, Erfahrungen austauschen und innovative Lösungen vorantreiben. Die Bauministerkonferenz ist ein wichtiges Forum, um unterschiedliche Interessen zu vereinen und gemeinsam tragfähige Strategien zu entwickeln, die den Bedürfnissen der Menschen gerecht werden. Ich danke allen Beteiligten für ihr großes Engagement in den vergangenen beiden Jahren und wünsche meinem Nachfolger Christian Gaebler viel Erfolg, Inspiration und eine glückliche Hand, um die vielfältigen Aufgaben mit Weitsicht und Tatkraft zu meistern.“

Christian Gaebler bedankte sich für die Arbeit seines Vorgängers: „Christian Bernreiter und sein Team haben in den vergangenen zwei Jahren eindrucksvoll gezeigt, welche Bedeutung und Durchsetzungskraft die Bauministerkonferenz im föderalen Gefüge besitzt. Gemeinsam ist es uns gelungen, wichtige Impulse zu setzen, um Bauen einfacher, schneller und kostengünstiger zu gestalten. An diese Arbeit möchte ich anknüpfen.“

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🏗️ Serielles Sanieren nimmt Fahrt auf – vom Pionierprojekt in die Breite! Wie schaffen wir es, den Gebäudebestand schneller, wirtschaftlicher und zugleich klimaneutral zu machen? Darüber diskutierten heute auf der @[EXPO REAL (Messe München)] am Verbände+ Stand @[Stolte Christian] (@[Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)], @[Tim-Oliver Müller] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie]) und GdW-Hauptgeschäftsführerin @[Ingeborg Esser], moderiert von @[Michael Neitzel]. Im Mittelpunkt: die neue Rahmenvereinbarung SerSan 1.0 von GdW, Bauindustrie und dena. Und das Interesse des Marktes ist groß: 48 Teilnahmeanträge sind eingegangen – von regionalen ebenso wie überregionalen Anbietern. 💬 „Die Offenheit unserer Mitgliedsunternehmen für das serielle Sanieren hat deutlich zugenommen“, betonte Ingeborg Esser. Die Rahmenvereinbarung soll insbesondere kommunalen und öffentlichen Wohnungsunternehmen einen deutlich einfacheren und schnelleren Zugang zu seriellen Sanierungslösungen ermöglichen – wesentliche Schritte des aufwendigen europäischen Vergabeverfahrens werden bereits vorweggenommen. Das Potenzial ist enorm: Sechs unterschiedliche Gebäudetypen sowie verschiedene Sanierungs- und Effizienzstandards sollen dafür sorgen, dass Lösungen für einen möglichst breiten Bestand angeboten werden können. Klar wurde in der Diskussion aber auch: Klimaneutralität darf nicht mit maximaler Effizienz jedes einzelnen Gebäudes verwechselt werden. Entscheidend ist der Blick auf den gesamten Bestand. Begrenzte finanzielle Mittel müssen dort eingesetzt werden, wo sie die größte CO₂-Wirkung entfalten. Der GdW setzt sich deshalb weiterhin dafür ein, auch EH 85 angemessen in der Förderung zu berücksichtigen. 🏭 Serielles Sanieren bietet dabei mehr als Kostenvorteile: Vorfertigung, Digitalisierung sowie die Verbindung von Planung und Bauen können Geschwindigkeit, Produktivität und Qualität deutlich erhöhen. Gleichzeitig schafft die Rahmenvereinbarung mehr Planungssicherheit für die Unternehmen und erleichtert Wohnungsunternehmen die Vergabe. Jetzt kommt es darauf an, aus dem großen Marktinteresse konkrete Projekte zu machen. Denn eines ist sicher: Serielles Sanieren ist längst mehr als ein Experiment – es kann zu einem wichtigen Baustein für den klimaneutralen Gebäudebestand werden.

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