wi Wohnungspolitische Informationen 49/2025

GdW/KI-generiert

Abwägungsvorrang für Wohnungsbau – Koalition folgt GdW-Vorschlag

Berlin – Der Koalitionsausschuss hat sich auf einen Vorrang für den Wohnungsbau in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt verständigt. Künftig soll – ähnlich wie bei der Sonderregelung fürWindkraftanlagen im EEG – in Abwägungsprozessen deutlich häufiger zugunsten neuer Wohnungen entschieden werden.

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Die Verwahrlosung der Wohnung kann zur Kündigung berechtigen

Mit Urteil vom 19. November 2025 (Az.: 33051 C 287/25) hat das Amtsgericht Frankfurt am Main (AG) entschieden, dass eine deutlich verwahrloste und verschmutzte Wohnung den Vermieter nach mehrfachen erfolglosen Mahnungen selbst dann zur fristlosen Kündigung berechtigt, wenn bisher keine Schäden an der Mietsache eingetreten sind, der Schadenseintritt jedoch zu befürchten ist. In dem zu beurteilenden Sachverhalt hatte der Vermieter das Mietverhältnis aufgrund einer Vernachlässigung der Pflege und Reinhaltungsobliegenheit des Mieters fristlos gekündigt, nachdem er das Abstellen dieses Verhaltens zuvor...

GdW

GdW bei Bundesparteitag der Grünen

Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW war vom 28. bis 30. November auf der Bundesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90/Die Grünen in Hannover vertreten – und die Gespräche vor Ort hätten vielfältiger kaum sein können. Vom Praxispfad zur Klimaneutralität im Gebäudesektor über neue Fördermöglichkeiten bis hin zur Ankurbelung des Neubaus: In zahlreichen lebendigen und konstruktiven Austauschrunden wurde deutlich, wie groß der Handlungsdruck ist – und wie wichtig gemeinsame Lösungswege sind. Die zentrale Botschaft war klar: Klimaschutz und Wohnungsbau gelingen nur, wenn die Bezahlbarkeit...

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Aktuelle Meldungen

Befristete EH55-Förderung startet am 16. Dezember Die zeitlich befristete Effizienzhaus 55-Plus-Förderung mit 100 Prozent Erneuerbaren Energien startet am 16. Dezember 2025. Damit werden baureife Vorhaben mit bis zu 100.000 Euro zinsverbilligter KfW-Kredite pro Wohneinheit gefördert. Mehr dazu auf Seite 4. (wi) Kommunale Schulden gestiegen Die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände einschließlich ihrer Beteiligungen beim nicht-öffentlichen Bereich stiegen nach einer Modellrechnung der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder zum Jahresende 2024 gegenüber dem Jahresanfang um 6,3 Prozent. Im Vorjahr hatte...

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Millionen Studierende sind nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes im Wintersemester 2025/2026 an deutschen Hochschulen eingeschrieben.

Weiterbildung

Weiterbildung

Mietminderung 07. Januar 2026, Berlin Mietminderungen durch die Mieter führen bei Angestellten von Wohnungsunternehmen zu vielen Unsicherheiten in Bezug auf den Umgang mit den Einzelfällen. In diesem Seminar werden Grundlagen und Voraussetzungen für Mietminderungen ausführlich anhand von praktischen Beispielen aus der Rechtsprechung dargestellt und erläutert. Es wird vermittelt, wann eine Mietminderung zulässig ist. Inhalte sind unter anderem Mängelanzeigen und Mängelgruppen, Sach- und Rechtsmängel, Fristsetzungen vor Mietminderung, Berechnung von Mietminderungen etc.. Weitere Infos: BBA, Toghrul Hasanzade, Telefon: 030/23085540, E-Mail: toghrul.hasanzade@bba-campus.de, Internet:...

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Praxisbericht der Initiative Wohnen.2050: Finanzierbarkeit bleibt Thema Nr. 1 für die Branche

Frankfurt am Main/Berlin – Seit fünf Jahren Tradition: Zum „Tag der Wohnungswirtschaft“ des GdW erscheint der Praxisbericht der Initiative Wohnen.2050 (IW.2050) – der Einblick in die Praxis von Unternehmen und Verbänden der sozial orientierten Wohnungswirtschaft. Er zeigt auf, wie weit sich Teile der Branche in Richtung Klimaneutralität weiterbewegt haben. Die am 25. November 2025 in Berlin vorgelegte fünfte Publikation beinhaltet auf 177 Seiten Zahlen, Daten und Fakten aus aktuellen Umfragen, umfasst Klimastrategien, Projekte, Erfahrungsberichte, Meinungen und Einschätzungen von Wohnungsunternehmen unterschiedlichster...

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Fernwärmepreise: Norddeutsche Wohnungswirtschaft fordert mehr Transparenz und faire Strukturen

Hamburg – In Norddeutschland ziehen Verbraucherschützer gegen mehrere Fernwärmeversorger vor Gericht – Grund sind aus ihrer Sicht ungerechtfertigte Preiserhöhungen. Klagen seien bisher gegen die Hansewerk Natur im schleswig-holsteinischen Quickborn und die Stadtwerke Neubrandenburg eingereicht worden, teilte der Verbraucherzentrale Bundesverband in Berlin mit. Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) fordert daher mehr Transparenz, unabhängige Kontrolle und neue Organisationsstrukturen, um Preissprünge sozial verträglich zu gestalten.