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Fernwärmepreise: Norddeutsche Wohnungswirtschaft fordert mehr Transparenz und faire Strukturen

Hamburg – In Norddeutschland ziehen Verbraucherschützer gegen mehrere Fernwärmeversorger vor Gericht – Grund sind aus ihrer Sicht ungerechtfertigte Preiserhöhungen. Klagen seien bisher gegen die Hansewerk Natur im schleswig-holsteinischen Quickborn und die Stadtwerke Neubrandenburg eingereicht worden, teilte der Verbraucherzentrale Bundesverband in Berlin mit. Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) fordert daher mehr Transparenz, unabhängige Kontrolle und neue Organisationsstrukturen, um Preissprünge sozial verträglich zu gestalten.

4. Dezember 2025
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„Wir brauchen dringend Transparenz bei der Versorgung mit Fernwärme. VNW-Unternehmen klagen inzwischen vermehrt, dass die oftmals städtischen Versorger massiv die Preise erhöhen, die Menschen aber die Berechnungen dazu nicht mehr nachvollziehen können. Es liegt der Verdacht nahe, dass hier auf Kosten der Mieterinnen und Mieter, die nicht wie beim Strom oder Gas auf einen anderen Anbieter ausweichen können, (zu) hohe Preise durchgesetzt werden.“, erklärte dazu Andreas Breitner, Direktor des VNW.

Allerdings gehört zur Wahrheit: Auf die Energieversorger kommen im Rahmen der Energiewende massive Investitionen zu, die bezahlt werden müssen. In Hamburg wird mit Beginn des kommenden Jahres für mehrere Tausend Mieterinnen und Mieter der Fernwärmepreis um 30 Prozent steigen, weil das Unternehmen Hamburg Energie mehrere Milliarden Euro in die Versorgung ihrer Kunden mit klimaneutral erzeugter Heizenergie investieren muss.

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Die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes für Februar 2026 lassen zunächst aufatmen: Mit rund 22.200 genehmigten Wohnungen verzeichnen wir ein Plus von 24,1% gegenüber dem Vorjahr. Besonders bei den Mehrfamilienhäusern (+18%) zeigt sich eine vorsichtige Stabilisierung. Doch der Schein trügt. Wie #GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] treffend warnt, spiegeln diese Zahlen noch den Trend vor der Eskalation im Nahostkonflikt wider. Die Realität auf den Baustellen sieht heute schon wieder anders aus: ⚡ Kostenexplosion: Fehlende Festpreise und Engpässe bei Baustoffen. 📈 Geopolitische Risiken: Die Lage an der Straße von Hormus belastet die Lieferketten massiv. 📊 Zinsdruck: Das Niveau bleibt hoch und würgt die Finanzierbarkeit ab. Was jetzt passieren muss: Damit aus der Erholung keine „Vollbremsung“ wird, fordert die Wohnungswirtschaft einen radikalen Perspektivwechsel: 🟣 „Fast Lane“ für den Wohnungsbau: Wohnraum muss als überragendes öffentliches Interesse gesetzlich verankert werden, um Genehmigungsprozesse massiv zu beschleunigen. 🔵 „E wie einfach“: Wir brauchen einen rechtssicheren Basisstandard statt überhöhter technischer Anforderungen. 🟢 Planungssicherheit: Behörden benötigen den Mut und die rechtliche Freiheit, schneller und standardisierter zu entscheiden. https://lnkd.in/duDzhPa4

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