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Fernwärmepreise: Norddeutsche Wohnungswirtschaft fordert mehr Transparenz und faire Strukturen

Hamburg – In Norddeutschland ziehen Verbraucherschützer gegen mehrere Fernwärmeversorger vor Gericht – Grund sind aus ihrer Sicht ungerechtfertigte Preiserhöhungen. Klagen seien bisher gegen die Hansewerk Natur im schleswig-holsteinischen Quickborn und die Stadtwerke Neubrandenburg eingereicht worden, teilte der Verbraucherzentrale Bundesverband in Berlin mit. Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) fordert daher mehr Transparenz, unabhängige Kontrolle und neue Organisationsstrukturen, um Preissprünge sozial verträglich zu gestalten.

4. Dezember 2025
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„Wir brauchen dringend Transparenz bei der Versorgung mit Fernwärme. VNW-Unternehmen klagen inzwischen vermehrt, dass die oftmals städtischen Versorger massiv die Preise erhöhen, die Menschen aber die Berechnungen dazu nicht mehr nachvollziehen können. Es liegt der Verdacht nahe, dass hier auf Kosten der Mieterinnen und Mieter, die nicht wie beim Strom oder Gas auf einen anderen Anbieter ausweichen können, (zu) hohe Preise durchgesetzt werden.“, erklärte dazu Andreas Breitner, Direktor des VNW.

Allerdings gehört zur Wahrheit: Auf die Energieversorger kommen im Rahmen der Energiewende massive Investitionen zu, die bezahlt werden müssen. In Hamburg wird mit Beginn des kommenden Jahres für mehrere Tausend Mieterinnen und Mieter der Fernwärmepreis um 30 Prozent steigen, weil das Unternehmen Hamburg Energie mehrere Milliarden Euro in die Versorgung ihrer Kunden mit klimaneutral erzeugter Heizenergie investieren muss.

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Wie gelingt erfolgreicher Stadtumbau? Eine beeindruckende Antwort auf diese Frage bot sich GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] und @[Frank Emrich], Verbandsdirektor des @[vtw - Verband Thüringer- Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V.], bei der gemeinsamen Sommertour in Leinefelde. Seit vielen Jahren gestalten die kommunale Wohnungsgesellschaft WVL und die Wohnungsbaugenossenschaft LWG die Entwicklung der Stadt gemeinsam. Was nach der Wende mit Rückbau begann, entwickelte sich zu einer außergewöhnlich engen Partnerschaft. Das Besondere: Die Tiefe der Kooperation ist einzigartig. Gemeinsam wurden Gestaltungskonzepte entwickelt, die Stadt neu gedacht und zahlreiche Projekte umgesetzt. So entstehen nach und nach aus Wohngebäuden der 1960er-Jahre moderne und attraktive Wohnangebote. Erfahrungen aus den ersten Sanierungen fließen in weitere Projekte ein. Nachträglich angebaute Balkone, Aufzüge mit Laubengängen, ein verbesserter Schallschutz und neue Wohnungsschnitte zeigen, wie Bestandsgebäude zukunftsfähig gemacht werden können. Aktuell wird diese gemeinsame Stadtgestaltung im Rahmen der Landesgartenschau sichtbar: Mit dem „Blumenblock“ haben die Partner einen Wohnblock in ein außergewöhnliches Ausstellungsobjekt verwandelt. Neben den floralen Gestaltungen bietet eine original erhaltene Nostalgiewohnung spannende Einblicke in das Wohnen vergangener Jahrzehnte. Vor Ort tauschten sich @[Tino Hartlep] von der WVL und Jörg Schiering von der LWG mit Landrätin Dr. @[Marion Frant], Bürgermeister Christian Zwingmann, Staatssekretär @[Dr. Tobias J. Knoblich], GdW-Präsident Axel Gedaschko und vtw-Verbandsdirektor Frank Emrich über die erfolgreiche Stadt- und Quartiersentwicklung in Leinefelde aus. Leinefelde zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn kommunale und genossenschaftliche Wohnungsunternehmen über Jahrzehnte hinweg gemeinsam an einer Vision arbeiten. #Sommertour #Leinefelde #Wohnungswirtschaft #Bestandsentwicklung #Stadtentwicklung #Quartiersentwicklung #Landesgartenschau

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