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Wohnungswirtschaft unterstützt Bundesrat: Anpassung der Wärmeliefer- und Fernwärmeverordnung gefordert

Berlin – Die sozial orientierten Wohnungsunternehmen setzen auf klimafreundliche Wärmeversorgung. Wärmelieferung über Fernwärme oder Contracting spielt dabei eine zentrale Rolle. Allerdings verhindern die bestehenden Regelwerke – insbesondere die Wärmelieferverordnung und die Fernwärmeverordnung – derzeit verlässliche Planung, Investitionen und sozialverträgliche Lösungen.

4. Dezember 2025
pixabay
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Vor diesem Hintergrund unterstützt die Wohnungswirtschaft ausdrücklich den Beschluss des Bundesrats vom 21. November 2025, der eine Überarbeitung dieser Regelungen fordert.

Der Bundesrat fordert eine grundlegende Überarbeitung der Wärmelieferverordnung und der Kostenneutralitätsregelung, um den Umstieg auf Wärmelieferung im Bestand zukunftssicher und investitionsfreundlich zu gestalten.

Auch die Novellierung der Fernwärmeverordnung muss zügig vorankommen. Es werden klare, transparente und faire Regeln für Preisgestaltung, Kostenoffenlegung und Preiskontrolle benötigt – zum Wohle der Wohnungsunternehmen und ihrer Mieterinnen und Mieter.

Darüber hinaus müssen Stromsteuer, Klimasozialplan und Gebäudeenergiegesetz (GEG) so ausgestaltet werden, dass der Umstieg auf klimaneutrale Heizlösungen erleichtert wird, anstatt ihn zu erschweren. Nur so lassen sich soziale und wirtschaftliche Verwerfungen vermeiden.

Die Botschaft ist eindeutig: Die Wohnungswirtschaft ist bereit für die Transformation – jetzt braucht es den passenden politischen Rahmen. (zeis)

Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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