wi Wohnungspolitische Informationen 48/2025

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Tag der Wohnungswirtschaft 2025: GdW-Präsident fordert „Ruck für das Menschenrecht auf Wohnen“

Berlin – Unter dem Motto „Zwischen Mangel und Aufbruch – Lust auf Zukunft“ setzte der Tag der Wohnungswirtschaft 2025 am 25. November in Berlin ein klares Signal: Die Wohnungswirtschaft steht vor tiefgreifenden Herausforderungen, die Politik, Verwaltung und Gesellschaft zum Handeln auffordern. GdW-Präsident Axel Gedaschko appellierte in seiner Grundsatzrede eindringlich: „Das Menschenrecht auf Wohnen ist in Deutschland zunehmend gefährdet und zwingt zu einem radikalen Umdenken auf allen staatlichen Ebenen.“

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Anforderung an Wahlvorschlag für ein Aufsichtsratsmitglied einer Aktiengesellschaft

Wie das Kammergericht kürzlich entschieden hat, genügt für einen wirksamen Wahlvorschlag für ein Aufsichtsratsmitglied einer Aktiengesellschaft bezüglich der Angabe des ausgeübten Berufes die bloße Angabe „Betriebswirt“ nicht den gesetzlichen Anforderungen und führt zur Anfechtbarkeit des Beschlusses (Az.: 2 U 106/23). Im vorliegenden Fall lautete der Wahlvorschlag: „Der Aufsichtsrat schlägt vor, Name, Betriebswirt, (Wohnort), mit Wirkung ab Beendigung der Hauptversammlung bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung der Aufsichtsratsmitglieder für das am 31. Dezember 2026 endende Geschäftsjahr beschließt, in...

StMB

Wohnungswirtschaft begrüßt Ergebnisse der Bauministerkonferenz

Würzburg/Berlin – „Einfacher, schneller und kostengünstiger bauen“ – unter diesem großen Motto stand die 147. Bauministerkonferenz (BMK) am 20. und 21. November 2025 in Würzburg. Unter dem Vorsitz von Bayerns Bauminister Christian Bernreiter haben die für Städtebau, Bau- und Wohnungswesen zuständigen Minister und Senatoren der Länder zwei Tage lang unterschiedliche Themen erörtert und Beschlüsse gefasst, um den Wohnungsbau zu stärken und bezahlbares Wohnen zu ermöglichen. Dazu gehören beispielsweise Erleichterungen beim Umbau im Bestand oder die weitere Entwicklung des Gebäudetyp E....

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Aktuelle Meldungen

Klima- und Transformationsfonds steigt Aus dem Klima- und Transformationsfonds sollen im kommenden Jahr Ausgaben in Höhe von 34,8 Milliarden Euro fließen können. Damit fällt der Ausgabeansatz im Wirtschaftsplan des Sondervermögens des Bundes um 1,73 Milliarden Euro höher aus als im Regierungsentwurf. Den Ausgaben stehen Einnahmen in gleicher Höhe entgegen. Sie speisen sich vor allem aus Einnahmen aus dem Emissionshandel und aus der CO-Bepreisung sowie aus einer Zuweisung aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität. (wi) Erwerbstätigkeit leicht rückläufig Im dritten Quartal...

Weiterbildung

Weiterbildung

Aktuelles Mietrecht 2026 12. Januar 2026, online Das Programm dieses Seminars bestimmen die aktuellen Urteile des Bundesgerichtshofes und der Instanzgerichte, die zu diesem Zeitpunkt, Anfang 2026, in den einschlägigen Fachzeitschriften veröffentlicht wurden. Balkonkraftwerk, Besichtigungsrecht, Betriebskostenabrechnung, Wohnungseingangstür bei einem Feuerwehreinsatz zerstört, Einheitsmietvertrag, automatisierte E-Mail-Antwort, Eigenbedarf etc. Welche dieser Themen und Rechtsprechungen besprochen werden, kann niemand vorhersehen, denn es hängt davon ab, welche Fälle in der Zeit vor dem Veranstaltungstermin entschieden und veröffentlicht wurden. Weitere Infos: VdW Bayern, Telefon: 089/290020509, E-Mail: seminaranmeldung@vdwbayern.de,...

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1.400

Euro pro Monat ist das maximale Budget über das in Deutschland 2024 jede fünfte Person (20 Prozent) im Ruhestand ab 65 Jahren verfügen kann.

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Wie Raumordnung Hochwasserschäden vorbeugt

Bonn – Hochwasser und Starkregen treffen Deutschlands Regionen immer häufiger und heftiger – mit teils verheerenden Folgen. Wie Risiken verringert werden können, bevor Schäden entstehen, zeigt das neue Heft der Fachzeitschrift „Informationen zur Raumentwicklung (IzR)“ des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Die Ausgabe präsentiert neue Ansätze, wie Länder, Regionen und Kommunen aktiv zur Hochwasservorsorge beitragen können: indem sie die Vorgaben des Bundesraumordnungsplans Hochwasserschutz umsetzen und für ihre Ebene konkretisieren.

GdW

Das neue wi Journal ist da – mit starken Impulsen für bezahlbares Wohnen

Angesichts großer Herausforderungen im Wohnungsmarkt bleibt eines klar: Es braucht jetzt klare Prioritäten, verlässliche politische Entscheidungen und echten Fortschritt beim Bürokratieabbau. Denn bezahlbares Wohnen ist und bleibt eine gesellschaftliche Verpflichtung. Die neue Ausgabe des wi Journal zeigt, in welche Richtung es gehen kann – mit praktischen Beispielen, konkreten Impulsen und Perspektiven für mehr bezahlbares Bauen und Wohnen. Der GdW und seine Partner arbeiten weiter mit voller Kraft daran: für mehr bezahlbare Wohnungen und mehr Zuversicht. Jetzt lesen!

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GdW begrüßt Eckpunkte zum Gebäudetyp E: Wichtiger Schritt für mehr Einfachheit beim Bauen – Regelung im Mietvertragsrecht nötig

Berlin – Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW begrüßt ausdrücklich, dass nun Eckpunkte zum Gebäudetyp E vorgelegt wurden. Damit greift die Bundesregierung zentrale Forderungen des GdW auf, die für mehr Einfachheit, Rechtssicherheit und Kosteneffizienz beim Bauen dringend notwendig sind. Für eine vollständige Rechtssicherheit bei der Anwendung des Gebäudetyp E muss aber im Mietvertragsrecht noch eine eigenständige, klare Regelung geschaffen werden.