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Tag der Wohnungswirtschaft 2025: GdW-Präsident fordert „Ruck für das Menschenrecht auf Wohnen“

Berlin – Unter dem Motto „Zwischen Mangel und Aufbruch – Lust auf Zukunft“ setzte der Tag der Wohnungswirtschaft 2025 am 25. November in Berlin ein klares Signal: Die Wohnungswirtschaft steht vor tiefgreifenden Herausforderungen, die Politik, Verwaltung und Gesellschaft zum Handeln auffordern. GdW-Präsident Axel Gedaschko appellierte in seiner Grundsatzrede eindringlich: „Das Menschenrecht auf Wohnen ist in Deutschland zunehmend gefährdet und zwingt zu einem radikalen Umdenken auf allen staatlichen Ebenen.“

27. November 2025
NiklasKrug_GdW-TdW2025_226
Niklas Krug, info@niklas-krug.de, www.niklas-krug.de

Angesichts historisch hoher Baukosten, stagnierender Bautätigkeit und anhaltender Strukturprobleme warnte Axel Gedaschko vor einem wachsenden systemischen Risiko: „Wir erleben eine schleichende Aushöhlung des Menschenrechts auf Wohnen – durch Unterlassung, Trägheit und Wahrnehmungsverweigerung. Die Folge sind überbelegte Wohnungen, stockender Wohnungsbau und eine gesamtwirtschaftlich gefährliche Verknappung von Wohnraum.“

Vor diesem Hintergrund bot der Tag der Wohnungswirtschaft einen Raum für intensive Diskussionen und fachlichen Austausch: Experten aus Politik, Verwaltung und Wohnungswirtschaft beleuchteten die drängendsten Herausforderungen und diskutierten gemeinsam Lösungswege für die Zukunft des Wohnens in Deutschland.

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🏗️ #Neubau statt Verstaatlichung: Neue Studie zeigt Potenzial für Zehntausende neue Wohnungen – weit überwiegende Mehrheit bezweifelt Wirkung von Vergesellschaftungs-Ideen 🛑 Berlin braucht – wie viele beliebte Großstädte in Deutschland – deutlich mehr bezahlbaren Wohnraum. Eine neue Studie des @[Kiel Institut für Weltwirtschaft] zeigt, was möglich wäre, wenn die Mittel stattdessen in Neubau fließen: 🏘️ Bis zu 71.000 neue Wohnungen bis 2045. 📉 Angebotsmieten, die bis zu 8,7 Prozent unter der ansonsten erwarteten Entwicklung liegen könnten. Auch die Bevölkerung in Deutschland bezweifelt die Wirksamkeit eines staatlich erzwungenen Eigentümerwechsels: 73 Prozent der Deutschen halten ihn laut einer Forsa nicht für geeignet, hohe Mieten zu bekämpfen. Klar ist: Wer eine Wohnung sucht, braucht zusätzlichen Wohnraum. Ein teurer Eigentümerwechsel für bestehende Wohnungen hilft dabei nicht – im Gegenteil. Regierungen wie der künftige Berliner Senat müssen deshalb das Bauen ermöglichen: mit bezahlbaren Grundstücken, schnelleren Genehmigungen, verlässlichen Investitionsbedingungen und einer starken sozialen Wohnraumförderung. 👉 Mehr hier: https://lnkd.in/d7GcVwNB

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