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Wie Raumordnung Hochwasserschäden vorbeugt

Bonn – Hochwasser und Starkregen treffen Deutschlands Regionen immer häufiger und heftiger – mit teils verheerenden Folgen. Wie Risiken verringert werden können, bevor Schäden entstehen, zeigt das neue Heft der Fachzeitschrift „Informationen zur Raumentwicklung (IzR)“ des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Die Ausgabe präsentiert neue Ansätze, wie Länder, Regionen und Kommunen aktiv zur Hochwasservorsorge beitragen können: indem sie die Vorgaben des Bundesraumordnungsplans Hochwasserschutz umsetzen und für ihre Ebene konkretisieren.

27. November 2025
icon_immobilie01_1548x1152px_©Maxim Studio

„Eine wirksame Hochwasservorsorge braucht einen risikobasierten Ansatz, der über rein technische Schutzmaßnahmen hinausgeht“, betonte Matthias Furkert, der das Heft fachlich koordiniert hat. „Wenn wir Risiken frühzeitig erkennen, können wir Flächen sichern, klüger planen und die Folgen künftiger Ereignisse deutlich abmildern.“

Statt Hochwasserschutz ausschließlich technisch zu verstehen, rückt die Raumplanung den vorbeugenden Umgang mit Risiken in den Mittelpunkt. Entscheidend ist, Gefahrenlagen frühzeitig in Planungsprozesse einzubeziehen. So lassen sich neue Baugebiete in gefährdeten Lagen vermeiden, Rückhalteräume sichern oder neu ausweisen, und Siedlungsentwicklung sowie Infrastruktur gezielt an die jeweilige Gefährdungslage anpassen. Auch der Schutz kritischer Infrastrukturen spielt dabei eine zentrale Rolle. Besonders wichtig sind eine enge Abstimmung über Ländergrenzen hinweg und ein flussgebietsbezogenes Handeln. Raumordnung wird damit – in Kooperation mit der Wasserwirtschaft – zur strategischen Hochwasservorsorge: Sie denkt Risiken mit und stellt Prävention vor Schadensbewältigung. Geichzeitig stärkt der raumbezogene Hochwasserschutz auch Arten- und Biotopschutz, Klimaausgleich und naturnahe Erholung – und fördert damit eine multifunktionale, zukunftsfähige Raumentwicklung.

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Wie gelingt erfolgreicher Stadtumbau? Eine beeindruckende Antwort auf diese Frage bot sich GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] und @[Frank Emrich], Verbandsdirektor des @[vtw - Verband Thüringer- Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V.], bei der gemeinsamen Sommertour in Leinefelde. Seit vielen Jahren gestalten die kommunale Wohnungsgesellschaft WVL und die Wohnungsbaugenossenschaft LWG die Entwicklung der Stadt gemeinsam. Was nach der Wende mit Rückbau begann, entwickelte sich zu einer außergewöhnlich engen Partnerschaft. Das Besondere: Die Tiefe der Kooperation ist einzigartig. Gemeinsam wurden Gestaltungskonzepte entwickelt, die Stadt neu gedacht und zahlreiche Projekte umgesetzt. So entstehen nach und nach aus Wohngebäuden der 1960er-Jahre moderne und attraktive Wohnangebote. Erfahrungen aus den ersten Sanierungen fließen in weitere Projekte ein. Nachträglich angebaute Balkone, Aufzüge mit Laubengängen, ein verbesserter Schallschutz und neue Wohnungsschnitte zeigen, wie Bestandsgebäude zukunftsfähig gemacht werden können. Aktuell wird diese gemeinsame Stadtgestaltung im Rahmen der Landesgartenschau sichtbar: Mit dem „Blumenblock“ haben die Partner einen Wohnblock in ein außergewöhnliches Ausstellungsobjekt verwandelt. Neben den floralen Gestaltungen bietet eine original erhaltene Nostalgiewohnung spannende Einblicke in das Wohnen vergangener Jahrzehnte. Vor Ort tauschten sich @[Tino Hartlep] von der WVL und Jörg Schiering von der LWG mit Landrätin Dr. @[Marion Frant], Bürgermeister Christian Zwingmann, Staatssekretär @[Dr. Tobias J. Knoblich], GdW-Präsident Axel Gedaschko und vtw-Verbandsdirektor Frank Emrich über die erfolgreiche Stadt- und Quartiersentwicklung in Leinefelde aus. Leinefelde zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn kommunale und genossenschaftliche Wohnungsunternehmen über Jahrzehnte hinweg gemeinsam an einer Vision arbeiten. #Sommertour #Leinefelde #Wohnungswirtschaft #Bestandsentwicklung #Stadtentwicklung #Quartiersentwicklung #Landesgartenschau

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