Bundespolitik

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Wärmewende darf nicht zur Kostenfalle für Mieter und Wohnungsunternehmen werden

Berlin – Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW fordert im Rahmen der Verbändeanhörung und anlässlich der Beratung des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) im Bundeskabinett am 13. Mai deutliche Nachbesserungen am Gesetzentwurf. Zwar enthält der Entwurf wichtige Ansätze für mehr Technologieoffenheit und Praxistauglichkeit, zentrale Fragen zu Investitionssicherheit, Refinanzierung und sozialverträglicher Umsetzung der Wärmewende bleiben jedoch ungelöst.

dena | Claudius Pflug

Förderprogramm „Pilotprojekte – Innovationen im Gebäudebereich“: 13 Projekte für innovatives Planen und Bauen ausgewählt

Berlin – Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) hat gemeinsam mit einem Expertengremium 13 Projekte ausgewählt, die mit innovativen Ansätzen zur Zukunft des Bauens beitragen. Das Ziel des Programms ist es, Innovationen aus der Wissenschaft in die Praxis zu bringen und zu erproben. Die ausgewählten Vorhaben decken ein breites Spektrum an Themen ab – von innovativen Baustoffen und zirkulären Konstruktionsmethoden über Low-Tech Ansätze bis hin zu digitalen Planungs- und Fertigungsprozessen.

Boris Storz

Bundesbauministerin Verena Hubertz stellt Agenda „Stadt grün-blau“ vor: Mehr Lebensqualität und Vorsorge durch grüne und wassersensible Städte

Berlin – Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen hat im Rahmen der Eröffnung des 4. Bundeskongresses „Grün in der Stadt" am 07. Mai 2026 in Berlin die Agenda „Stadt grün-blau“ vorgestellt. Das Handlungsprogramm zeigt praxisnah, wie Städte durch mehr Grün und einen besseren Umgang mit Wasser lebenswerter und widerstandsfähiger werden können.

WG UNITAS eG

Gebäudemodernisierungsgesetz: Mehr ­Flexibilität – aber wichtige Punkte noch offen

Berlin – Das Bundeswirtschaftsministerium hat den Referentenentwurf des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) in die Ressortabstimmung und die Verbändeanhörung gegeben. Nach einer ersten, schnellen Einschätzung bewertet der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW den Referentenentwurf als wichtigen Schritt hin zu mehr Flexibilität in der Wärmewende, sieht jedoch einige Fragezeichen mit Blick auf Praxistauglichkeit, Wirtschaftlichkeit und Skalierbarkeit für Mietwohnungsbestände.

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Ein Jahr Bundesregierung: Situation in der Immobilienwirtschaft duldet keinen weiteren Aufschub – Neubau jetzt ermöglichen

Berlin – Ein Jahr nach Amtsantritt der Bundesregierung zieht die Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID) eine ernüchternde Bilanz: Trotz klar formulierter Zielsetzungen fehlen weiterhin spürbare Erleichterungen für Wohnungsneubau und Anreize für Investitionen. Der Wohnungsmangel verschärft sich weiter. Die Krise im Wohnungsbau ist längst Realität – sozial wie wirtschaftlich.

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Bundeshaushalt 2027: Mehr Mittel für Bundesbauministerium – entscheidend ist jetzt die Umsetzung

Berlin – Die Bundesregierung hat am 29. April 2026 die Eckwerte für den Bundeshaushalt 2027 beschlossen und damit die finanzpolitische Linie für die kommenden Jahre vorgezeichnet. Während die Gesamtverschuldung weiter deutlich ansteigt, setzen die Planungen zugleich klare Schwerpunkte bei Investitionen – auch im Bereich Bauen und Wohnen. Für die Wohnungswirtschaft besonders relevant: Das Budget des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen soll spürbar wachsen.

Solarkollektoren auf Mehrfamilienhaus

Gebäudemodernisierungsgesetz: Für Wohnungsunternehmen ändert sich mit Blick auf mietrechtliche Eckpunkte wenig

Berlin – Die schwarz-rote Koalition hat sich bei den mietrechtlichen Eckpunkte im Rahmen des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) geeinigt. Im Zuge der bereits beschlossenen Wahlfreiheit beim Einbau einer neuen Heizung sollen sich Vermieter im Falle, dass die Wahl auf eine neue fossile Heizung fällt, an den laufenden Heizkosten beteiligen müssen. Das Gesetz soll erst im November wirksam werden.