wi Wohnungspolitische Informationen 19/2026

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Gebäudemodernisierungsgesetz: Mehr ­Flexibilität – aber wichtige Punkte noch offen

Berlin – Das Bundeswirtschaftsministerium hat den Referentenentwurf des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) in die Ressortabstimmung und die Verbändeanhörung gegeben. Nach einer ersten, schnellen Einschätzung bewertet der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW den Referentenentwurf als wichtigen Schritt hin zu mehr Flexibilität in der Wärmewende, sieht jedoch einige Fragezeichen mit Blick auf Praxistauglichkeit, Wirtschaftlichkeit und Skalierbarkeit für Mietwohnungsbestände.

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Roadshow der Europäischen Investitionsbank in Berlin

Berlin – Im Europäischen Haus in Berlin diskutierten am 4. Mai 2026 im Rahmen der Roadshow der Europäischen Investitionsbank (EIB) hochrangige Vertreter aus Politik, Finanzwirtschaft und Wohnungswirtschaft über Wege zu mehr bezahlbarem und nachhaltigem Wohnraum. Klar wurde: Die Herausforderungen sind groß – aber es gibt konkrete Hebel.

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Kinder wurden 2025 in Deutschland geboren. Damit sank die Geburtenzahl im vierten Jahr in Folge und erreichte den niedrigsten Stand seit 1946. Noch im Jahr zuvor waren 3,4 Prozent mehr Neugeborene gezählt worden, wie das Statistische Bundesamt meldete. Die Zahl der Sterbefälle (rund 1,01 Millionen) überstieg die Zahl der Geburten im Jahr 2025 um 352.000.

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Recht so

Abwägungsvorrang als wichtige Ergänzung zum Bau-Turbo: Kommentar von Carsten Herlitz, Justiziar des GdW. „Time is money“ gilt auch beim Bauen. Je schneller und unkomplizierter gebaut werden kann, umso geringer die Kosten und am Ende auch die Miete. Deshalb wird mit dem Entwurf zur Änderung des Baugesetzbuchs, der sich derzeit in der Verbändeanhörung befindet, an der richtigen Stellschraube gedreht. Planungs- und Genehmigungsprozesse sollen beschleunigt werden durch Digitalisierung, Fristen und eine effizientere Behördenbeteiligung.

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Aktuelle Meldungen

Inflation im April bei 2,9 Prozent Die Inflationsrate in Deutschland wird im April 2026 voraussichtlich 2,9 Prozent betragen. Wie das Statistische Bundesamt nach bisher vorliegenden Ergebnissen mitteilte, steigen die Verbraucherpreise gegenüber März 2026 um 0,6 Prozent. Die Kerninflation beträgt im April 2026 voraussichtlich 2,3 Prozent. ⇒(destatis) Eckpunkte für den Bundeshaushalt 2027 vorgestellt Die Bundesregierung hat am 29. April 2026 die Eckwerte für den Bundeshaushalt 2027 beschlossen. Während die Gesamtverschuldung weiter ansteigt, setzen die Planungen zugleich klare Schwerpunkte bei Investitionen – auch im Bereich Bauen und Wohnen. Die Mittel...

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Wohnungswirtschaft Bayern: Keine Trendwende in Sicht– Investitionen brechen ein – Wohnungsmarkt funktioniert nicht mehr

München – Die Baukrise in Bayern hat die sozial orientierte Wohnungswirtschaft fest im Griff. Eine Trendwende beim Wohnungsbau ist nicht in Sicht. Das zeigt die aktuelle Leistungsbilanz der Mitgliedsunternehmen des Verbands bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern) für das Jahr 2025. Die Baufertigstellungen stagnieren auf niedrigem Niveau. Im Jahr 2025 wurden 3.505 Wohnungen fertiggestellt. Vor vier Jahren waren es noch rund 5.200 Wohnungen. Gleichzeitig wächst der Bedarf an Wohnraum weiter. Der Wohnungsbau kann mit der hohen Nachfrage nicht Schritt halten.

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Interview mit Ingeborg Esser: KI und IT-Sicherheit in der Wohnungswirtschaft

Im Rahmen der IT-Konferenz der Wohnungswirtschaft sprach Andrea Huber mit Ingeborg Esser, Hauptgeschäftsführerin des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz sowie die wachsenden Anforderungen an Datenmanagement und IT-Sicherheit in der Branche. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Unternehmen der Branche mit den steigenden regulatorischen Anforderungen und den wachsenden technologischen Möglichkeiten umgehen.

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Ein Jahr Bundesregierung: Situation in der Immobilienwirtschaft duldet keinen weiteren Aufschub – Neubau jetzt ermöglichen

Berlin – Ein Jahr nach Amtsantritt der Bundesregierung zieht die Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID) eine ernüchternde Bilanz: Trotz klar formulierter Zielsetzungen fehlen weiterhin spürbare Erleichterungen für Wohnungsneubau und Anreize für Investitionen. Der Wohnungsmangel verschärft sich weiter. Die Krise im Wohnungsbau ist längst Realität – sozial wie wirtschaftlich.

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Hamburger Mietmarkt: Schülerstudie zeigt nur einen Ausschnitt der Realität

Hamburg – Am Montag haben Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Ohmoor die Ergebnisse ihrer jährlichen Untersuchung des Hamburger Mietwohnungsmarktes präsentiert. Grundlage der Untersuchung sind 5.000 Datensätze des Immobilienportals Immowelt. Doch aus Sicht der Wohnungswirtschaft zeichnet die Analyse kein vollständiges Bild der Lage.