Dresden – Bezahlbares Wohnen ist auch in Sachsen längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Die sozial orientierte Wohnungswirtschaft steht vor der Herausforderung, steigende Kosten, Klimaziele, Investitionen und sozial verträgliche Mieten gleichzeitig stemmen zu müssen, erklärten der Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften (VSWG) und der vdw Sachsen Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz zur Vorstellung der Zahlen der Jahresstatistik 2025.
Landespolitik
BBU begrüßt Einigung zur Brandenburger Bauordnung
Potsdam – Die Brandenburger Regierungsfraktionen von SPD und CDU haben sich auf die finale parlamentarische Beratung der Novelle der Brandenburger Bauordnung verständigt. Ziel der Reform ist es, Bauen und Modernisieren künftig schneller, einfacher und kostengünstiger zu machen. Unterstützung kommt dabei vom BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen. Dessen Vorständin Maren Kern begrüßte die Einigung ausdrücklich und sprach von einem wichtigen Schritt für bezahlbares Wohnen und erfolgreiche Modernisierung.
Thementag KI von VSWG und vdw Sachsen stieß auf großes Interesse
Dresden – Mit fast 200 Teilnehmern stieß der gemeinsame Thementag „KI ist jetzt – Chefsache und Alltag in der Wohnungswirtschaft“ des VSWG und des vdw Sachsen am 19. Mai 2026 im Flughafen Dresden auf großes Interesse. Die hohe Resonanz machte deutlich, dass Künstliche Intelligenz längst kein Zukunftsthema mehr ist, sondern die Wohnungswirtschaft ganz konkret im täglichen Geschäft und auf strategischer Ebene beschäftigt.
Baugenehmigungszahlen und Stimmung sinken: Nachhaltige Trendwende auf hessischem Wohnungsmarkt nicht in Sicht
Frankfurt/Main – Die Baugenehmigungszahlen bleiben in Hessen im März weit hinter dem Bundestrend zurück. Zudem hat sich die Stimmung im Wohnungsbau laut ifo-Geschäftsklimaindex so stark verschlechtert wie seit Beginn des Ukraine-Kriegs nicht mehr. Der Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft (VdW südwest) warnt: Die zuletzt leichte Trendwende an den Wohnungsmärkten droht im Keim zu ersticken, wenn die Politik nicht zügig gegensteuert.
Mitteldeutsche Wohnungsverbände schlagen Alarm: Bezahlbares Wohnen, Klimaziele und soziale Stabilität brauchen endlich realistische Rahmenbedingungen
Leipzig – Die sozial orientierte Wohnungswirtschaft in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen steht unter massivem Druck. Steigende Bau- und Energiekosten, ausbleibende Fördermittel, zunehmende regulatorische Anforderungen, die Anforderungen der Wärmewende sowie ein tiefgreifender demografischer Wandel verschärfen die Herausforderungen für die Wohnungsunternehmen in Mitteldeutschland erheblich. Im Rahmen ihrer gemeinsamen Pressekonferenz haben die mitteldeutschen Wohnungsverbände am 11. Mai 2026 deshalb einen eindringlichen Appell an Bund und Länder gerichtet. Ohne realistische politische Rahmenbedingungen, verlässliche Förderprogramme und praktikable Klimaschutzstrategien drohen Investitionen auszubleiben, mit gravierenden Folgen für...
Wohnungswirtschaft in Baden-Württemberg zum Koalitionsvertrag: Richtige Weichen für schnelleres, einfacheres und bezahlbares Bauen – jetzt kommt es auf die Umsetzung an
Stuttgart – Der Verband baden württembergischer Wohnungs und Immobilienunternehmen (vbw) sieht im Koalitionsvertrag 2026 der Landesregierung wichtige und vielfach richtige Signale für mehr Tempo beim Bauen und für bezahlbares Wohnen im Land. Entscheidend wird nun eine konsequente, praxisnahe Umsetzung sein.
Sozial orientierte Wohnungswirtschaft in Rheinland-Pfalz fordert von kommender Landesregierung entschlossenes Handeln
Mainz – Die sozial orientierte Wohnungswirtschaft in Rheinland-Pfalz sieht in dem von CDU und SPD ausgehandelten Koalitionsvertrag eine gute Grundlage für bezahlbares Wohnen. Sie fordert aber entschlossenes Handeln insbesondere in der Wohnraumförderung und bei den Bauvorschriften.
Wohnungswirtschaft Bayern: Keine Trendwende in Sicht– Investitionen brechen ein – Wohnungsmarkt funktioniert nicht mehr
München – Die Baukrise in Bayern hat die sozial orientierte Wohnungswirtschaft fest im Griff. Eine Trendwende beim Wohnungsbau ist nicht in Sicht. Das zeigt die aktuelle Leistungsbilanz der Mitgliedsunternehmen des Verbands bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern) für das Jahr 2025. Die Baufertigstellungen stagnieren auf niedrigem Niveau. Im Jahr 2025 wurden 3.505 Wohnungen fertiggestellt. Vor vier Jahren waren es noch rund 5.200 Wohnungen. Gleichzeitig wächst der Bedarf an Wohnraum weiter. Der Wohnungsbau kann mit der hohen Nachfrage nicht Schritt halten.