München – Die Baukrise in Bayern hat die sozial orientierte Wohnungswirtschaft fest im Griff. Eine Trendwende beim Wohnungsbau ist nicht in Sicht. Das zeigt die aktuelle Leistungsbilanz der Mitgliedsunternehmen des Verbands bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern) für das Jahr 2025. Die Baufertigstellungen stagnieren auf niedrigem Niveau. Im Jahr 2025 wurden 3.505 Wohnungen fertiggestellt. Vor vier Jahren waren es noch rund 5.200 Wohnungen. Gleichzeitig wächst der Bedarf an Wohnraum weiter. Der Wohnungsbau kann mit der hohen Nachfrage nicht Schritt halten.
Landespolitik
Hamburger Mietmarkt: Schülerstudie zeigt nur einen Ausschnitt der Realität
Hamburg – Am Montag haben Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Ohmoor die Ergebnisse ihrer jährlichen Untersuchung des Hamburger Mietwohnungsmarktes präsentiert. Grundlage der Untersuchung sind 5.000 Datensätze des Immobilienportals Immowelt. Doch aus Sicht der Wohnungswirtschaft zeichnet die Analyse kein vollständiges Bild der Lage.
Wohnungspolitik in Hessen: Gute Ansätze erkennbar – aber echte Trendwende noch nicht erreicht
Frankfurt am Main – Am 30. April 2026 behandelt der Hessische Landtag einen Entschließungsantrag der Fraktionen von CDU und SPD über die aktuellen Maßnahmen und Erfolge in der Wohnungspolitik. Der Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft (VdW südwest) zieht eine gemischte Bilanz: Einige Schritte gehen in die richtige Richtung. Nichtsdestotrotz besteht weiterhin dringender Handlungsbedarf, um der Krise auf den Wohnungsmärkten nachhaltig zu begegnen.
Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg: eine Chance für den Wohnungsbau
Hamburg – Der BFW Landesverband Nord, der Immobilienverband Deutschland (IVD) Nord und der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) befürworten eine Bewerbung der Hansestadt um die Olympischen und Paralympischen Spiele und sehen darin erhebliche Chancen für Stadtentwicklung, Wohnungsbau und Infrastruktur. Hierfür stehen bereits finanzielle Mittel des Bundes bereit. Zugleich betonen die Verbände, dass für eine erfolgreiche Umsetzung noch wichtige Voraussetzungen zu schaffen sind.
Landeswohnraumförderung in Baden-Württemberg zukunftsfest und investitionsfähig gestalten
Stuttgart – Der vbw Verband baden-württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen hat den Beteiligten der laufenden Koalitionsgespräche Vorschläge zur Weiterentwicklung der Landeswohnraumförderung übermittelt. Zwar seien die Mittel für den geförderten Wohnungsbau in den vergangenen Jahren deutlich erhöht worden, doch reichten sie angesichts stark gestiegener Bau‑ und Finanzierungskosten weiterhin nicht aus. Entscheidend sei zudem eine verlässliche, dauerhaft tragfähige Förderstruktur.
Hessen bleibt bei Baugenehmigungen weit hinter dem Bundestrend zurück – Politik muss zügig handeln
Frankfurt am Main - Bundesweit sind die Baugenehmigungszahlen im Februar 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 24,1 Prozent gestiegen. In Hessen lag das Plus hingegen nur bei 1,7 Prozent – lediglich 1.130 Wohnungen wurden genehmigt. Der Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft (VdW südwest) sieht dringenden Handlungsbedarf und fordert von der Politik mehr Engagement – auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene.
KoWo-Frühjahrstagung 2026: Wirtschaftliche Unsicherheiten und Wohnungsknappheit im Fokus
Ulm / Esslingen – Die Frühjahrstagung der Kommunalen Wohnungsunternehmen Baden‑Württemberg (KoWo) fand am 17. April 2026 in den Räumlichkeiten der Esslinger Wohnungsbau GmbH (EWB) statt und widmete sich den drängenden Fragen rund um Konjunktur, Wachstum und die anhaltende Wohnungsknappheit in Deutschland.
Bilanz der Berliner Wohnungsgesellschaften zur Roadmap 2016-2026: „Versprochen, gehalten – und übertroffen“
Berlin – Die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften Berlins haben ihr zentrales Ziel der „Roadmap für 400.000 bezahlbare Wohnungen im Landeseigentum“ vorzeitig erreicht – und übertroffen: Bereits zum 31. Dezember 2025 lag ihr Bestand bei 404.170 Wohnungen. Im April 2016 hatten die Unternehmen gemeinsam mit dem Berliner Senat vereinbart, den landeseigenen Wohnungsbestand bis Ende 2026 um rund 80.000 auf 400.000 Wohnungen zu erweitern – und dabei die Mieten bezahlbar zu halten. Fast genau zehn Jahre später ziehen Berlinovo, degewo, GESOBAU, Gewobag, HOWOGE, STADT...