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Sozial orientierte Wohnungswirtschaft in Rheinland-Pfalz fordert von kommender Landesregierung entschlossenes Handeln

Mainz – Die sozial orientierte Wohnungswirtschaft in Rheinland-Pfalz sieht in dem von CDU und SPD ausgehandelten Koalitionsvertrag eine gute Grundlage für bezahlbares Wohnen. Sie fordert aber entschlossenes Handeln insbesondere in der Wohnraumförderung und bei den Bauvorschriften.

11. Mai 2026
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Der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen (VdW Rheinland Westfalen) und der Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft (VdW südwest) bewerten die im Koalitionsvertrag skizzierte Wohnungspolitik in Rheinland-Pfalz grundsätzlich positiv. Wesentliche aktuelle Herausforderungen würden adressiert, etwa die viel zu lange Bearbeitungsdauer von Wohnraumförderanträgen und die Überarbeitung von Bauvorschriften.

Wichtig sei aber vor allem, dass das Thema Bauen und Wohnen, das bisher dem Finanzressort angehörte, auch im neuen Ministeriumszuschnitt eine entsprechende Gewichtung erfahre und etablierte Strukturen erhalten blieben. Als gutes Signal werten die Verbände, dass die Kooperation im Bündnis Bezahlbares Wohnen und Bauen Rheinland-Pfalz fortgeführt werden soll. Auch dass der Bereich „Kommunen“ nun in das für die Wohnungspolitik federführende Ressort falle, stößt auf Zustimmung, denn auch die Kommunen tragen Verantwortung für das bezahlbare Wohnen.

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Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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