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Thementag KI von VSWG und vdw Sachsen stieß auf großes Interesse

Dresden – Mit fast 200 Teilnehmern stieß der gemeinsame Thementag „KI ist jetzt – Chefsache und Alltag in der Wohnungswirtschaft“ des VSWG und des vdw Sachsen am 19. Mai 2026 im Flughafen Dresden auf großes Interesse. Die hohe Resonanz machte deutlich, dass Künstliche Intelligenz längst kein Zukunftsthema mehr ist, sondern die Wohnungswirtschaft ganz konkret im täglichen Geschäft und auf strategischer Ebene beschäftigt.

21. Mai 2026
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Foto: VSWG

KI als strategische Aufgabe

Bereits in ihrer Begrüßung betonte VSWG-Vorstand Mirjam Philipp, dass KI heute gleichermaßen Vorstandsaufgabe und Bestandteil des Arbeitsalltags geworden sei. Unternehmen stünden unter wachsendem Druck durch ansteigende regulatorische Anforderungen, Fachkräftemangel und zunehmende Komplexität der Prozesse. KI könne dabei helfen, Mitarbeiter zu entlasten, Abläufe effizienter zu gestalten und Informationen schneller verfügbar zu machen. Dies soll aber immer als Unterstützung des Menschen und nicht als dessen Ersatz gesehen werden.

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Zum Abschluss des NEW bauhaus Festivals in Weimar hat Festivaldirektor @[Michael Rücker] zu einer Verbänderunde unter der Überschrift „Neustart Baustelle. Welche Geschäftsmodelle die Bauwirtschaft durch die Transformation tragen“ eingeladen, an der u.a. Dr. @[Christian Lieberknecht] (#GdW) teilnahm. In einem Impulsvortrag von @[Martin Langen] (@[B+L Marktdaten GmbH - construction market research]) wurde deutlich, dass auch künftig eine hohe Nachfrage nach Wohnungen in Deutschland besteht. Angesichts eines aktuellen Wohnungsbedarfs von ca. 1,2 Mio. und ca. 10 Mio. Menschen in beengten Wohnungen bedarf es mehr Neubau, auch als wichtige Fluktuationsreserve für den Wohnungsmarkt. @[Dirk Salewski] (@[Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen]) machte klar, dass sich in der aktuellen Lage kaum noch ein Haushalt eine neue Wohnung leisten kann. Man sollte daher hinterfragen, ob die hohen Standards des Bauens noch sinnvoll sind. @[Olaf Demuth] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie], @[Zech Group]) verwies auf eine durchschnittliche Auslastung der Bauunternehmen von ca. 75 %, die im Wohnungsbau mit ca. 35-40 % noch deutlich geringer ausfällt. Dr. Tillman Prinz (Bundesarchitektenkammer) betonte, dass mit der Diskussion um den Gebäudetyp E und dem „Hamburg Standard“ der richtige Weg eingeschlagen wurde. Er sieht zudem Potenziale im Bestand. Dr. Christian Lieberknecht machte deutlich, dass es vor allem darum geht, bezahlbares Wohnen zu ermöglichen. Er verwies auf serielles und modulares Bauen als innovativen Lösungsansatz. Mit der Neuauflage der Rahmenvereinbarung 2.0 stellt der GdW seinen 3.000 Mitgliedern 25 ausgewählte Konzepte zur Verfügung. Neben den Verbänden ist auch der Bund gefordert: Das angekündigte Gebäudetyp-E-Gesetz liegt noch immer nicht vor. Seine Verabschiedung ist dringend notwendig, um Baukosten zu reduzieren und dem Wohnungsneubau wieder Schwung zu verleihen.

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