wi Wohnungspolitische Informationen 38/2025

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Digitale Belegeinsicht bei Gewerbe

Mit Urteil vom 18. Juli 2025 (Az.: 21 U 138/24) hat das Oberlandesgericht Schleswig (OLG) entschieden, dass die neue elektronische Belegeinsicht im Zusammenhang mit der Betriebskostenabrechnung nur auf Wohnraum, nicht aber auf Mietverhältnisse über Gewerberaum anwendbar ist. In dem zu beurteilenden Sachverhalt hatte die klagende Vermieterin eines gewerblichen Mietobjekts die Betriebskostenabrechnung ausschließlich als digitale Kopie bereitgestellt. Die beklagte Mieterin verlangte hingegen Einsicht in die der Vermieterin erteilten Originalbelege in Papierform. Die Klägerin berief sich darauf, die elektronische Belegeinsicht nicht nur...

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GdW-Hauptgeschäftsführerin zu Gast bei PLENBA

Am 13. und 14. November 2025 findet in Berlin der Kongress PLENBA statt. PLENBA steht dabei für Planen, Entwickeln und Bauen. GdW-Hauptgeschäftsführerin Ingeborg Esser wird vor Ort sein und die Perspektive der Wohnungswirtschaft in die Diskussion einbringen. Gemeinsam mit weiteren Vertretern aus Bau- und Immobilienwirtschaft, Energie- und Baustoffindustrie, Politik und Verwaltung werden neue Wege für eine bezahlbare, klimaneutrale und lebenswerte Zukunft erarbeitet.

Weiterbildung

Weiterbildung

Baugesetzbuch-Novelle 2025, 14. Oktober 2025, Online Die Baugesetzbuch-Novelle, der sogenannte Bau-Turbo soll bis Ende Oktober 2025 durch die parlamentarischen Verfahren und den Bundesrat gehen. Der Bau-Turbo hält für den seriellen, modularen Holzbau einige positive Handlungsempfehlungen bereit, insbesondere für Aufstockungen, Dachgeschossausbauten und weiteren Maßnahmen der Nachverdichtung. Welche das sind, wie sie genutzt werden können und welche argumentativen Aspekte beim Genehmigungsverfahren eine Rolle spielen, vermittelt der Verwaltungsrechtler Prof. Dr. Mathias Hellriegel in dem Seminar. Weitere Infos: EBZ, Aileen Schratt, Telefon: 0234/9447575, E-Mail:...

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Aktuelle Meldungen

43,8 Millionen Wohnungen in Deutschland Zum Jahresende 2024 gab es in Deutschland rund 43,8 Millionen Wohnungen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, waren das 0,5 Prozent oder 238.500 Wohnungen mehr als Ende 2023. Im Zehnjahresvergleich zum Jahresende 2014 erhöhte sich der Wohnungsbestand um 6,1 Prozent oder 2,5 Millionen Wohnungen. Die Gesamtwohnfläche vergrößerte sich in diesem Zeitraum um 9,1 Prozent auf 4,1 Milliarden Quadratmeter. (destatis) Keine Entspannung auf Wohnungsmarkt bis 203 Die Lage auf dem Wohnungsmarkt bleibt nach Einschätzung eines Experten des...

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Omnibus-Paket der Europäischen Kommission: Freiwillige Nachhaltigkeitsberichterstattung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

Brüssel – Die Europäische Kommission hat am 30. Juli 2025 eine Empfehlung zur freiwilligen Nachhaltigkeitsberichterstattung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) veröffentlicht. Ziel ist es, KMU, die nicht unter die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) fallen, bei der Beantwortung von Nachhaltigkeitsanfragen großer Unternehmen und Finanzinstitute zu unterstützen.

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Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit hatten Anfang 2024 ihren Wohnsitz in der Schweiz. Damit bleibt das Nachbarland nach wie vor das beliebteste europäische Auswanderungsziel der Deutschen, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Die Zahl der Deutschen mit Wohnsitz in der Schweiz steigt seit Jahren kontinuierlich: Binnen 10 Jahren erhöhte sich die Zahl der Deutschen in der Schweiz um 10,7 Prozent oder um 31.300 Deutsche. Auf Platz zwei der beliebtesten Auswanderungsziele der Deutschen in Europa folgt mit Österreich ein weiteres Nachbarland. Dort lebten...

Extrahierte Seiten aus 2025-09-09-Jahrespressekonferenz-VdW-Rheinland-Westfalen

Jahresstatistik der Wohnungswirtschaft Rheinland Westfalen: Vorsichtige Erholung auf niedrigem Niveau – Mehr nötig für Trendwende

Düsseldorf – Aus Sicht der sozial orientierten Wohnungswirtschaft lässt sich im nordrhein-westfälischen Wohnungsbau nicht mehr als eine vorsichtige Erholung erkennen. Zwar befinde sich das Investitionsklima für den Neubau bei den Mitgliedern des Verbandes der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen (VdW) nicht mehr im freien Fall, dies sei allerdings nur als vorsichtige Erholung zu werten. „Für eine Trendwende ist die Politik gefragt, gerade auf Bundesebeneso", erklärte VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter bei der Vorstellung der Jahresstatistik seines Verbandes am 9. September 2025.