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17. September 2025
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Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit hatten Anfang 2024 ihren Wohnsitz in der Schweiz. Damit bleibt das Nachbarland nach wie vor das beliebteste europäische Auswanderungsziel der Deutschen, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Die Zahl der Deutschen mit Wohnsitz in der Schweiz steigt seit Jahren kontinuierlich: Binnen 10 Jahren erhöhte sich die Zahl der Deutschen in der Schweiz um 10,7 Prozent oder um 31.300 Deutsche. Auf Platz zwei der beliebtesten Auswanderungsziele der Deutschen in Europa folgt mit Österreich ein weiteres Nachbarland. Dort lebten Anfang 2024 gut 232.700 Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr fiel mit 3,4 Prozent oder gut 7.700 Personen höher aus als bei der Schweiz. Binnen 10 Jahren stieg die Zahl der Deutschen in Österreich um 41,2 Prozent oder knapp 68.000 Deutsche an. Als erstes Land außerhalb des deutschsprachigen Raums folgt Spanien auf Rang drei der beliebtesten europäischen Auswanderungsziele der Deutschen. Gut 128.000 deutsche Staatsangehörige hatten dort Anfang 2024 ihren Wohnsitz. Das entsprach einem Anstieg von 1,8 Prozent oder knapp 2.300 Personen gegenüber dem Vorjahr. Während die Zahl der Deutschen in Spanien von 2014 bis 2021 kontinuierlich sank, ist seit 2022 eine Trendumkehr zu beobachten. Trotzdem lebten Anfang 2024 rund 9,8 Prozent oder knapp 13.900 Deutsche weniger in Spanien als Anfang 2014.

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🏗️ EXPO REAL 2026: Jetzt müssen die Weichen fürs Wohnen neu gestellt werden Der Start der @[EXPO REAL (Messe München)] zeigt deutlich: Die Lage für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft bleibt äußerst angespannt. Hohe Bau- und Finanzierungskosten bremsen den Neubau, Sanierung und Klimaschutz stellen die Unternehmen vor enorme Investitionen – und die Förderbedingungen haben sich in wichtigen Bereichen zuletzt sogar weiter verschlechtert. Umso wichtiger ist die Botschaft aus den vielen Diskussionsrunden und Gesprächen auf der Messe: Die #Wohnungswirtschaft will bauen, modernisieren und beim Klimaschutz vorankommen. Dafür braucht sie aber Rahmenbedingungen, unter denen #Investitionen wieder möglich werden und Wohnen bezahlbar bleibt. In verschiedenen Podiumsdiskussionen haben die GdW-Vorstände @[Axel Gedaschko] und @[Ingeborg Esser] deutlich gemacht, wo angesetzt werden muss: 🏠 Einfacher und günstiger bauen: Der #GebäudetypE beziehungsweise ein bezahlbarer #Basisstandard muss endlich rechtssicher möglich werden – ohne Abstriche bei Sicherheit und Qualität, aber mit weniger überzogenen Standards und Normen. Wir müssen wieder zu Kosten bauen können, die zu den Geldbeuteln der Menschen passen. 🌱 #Klimaschutz bezahlbar machen: Entscheidend ist nicht die theoretisch letzte eingesparte Kilowattstunde, sondern möglichst viel CO₂-Einsparung pro investiertem Euro. Dafür brauchen wir verlässliche Förderung, mehr wirksame Einzelmaßnahmen statt immer höherer Effizienzstandards und vor allem eine konsequente Dekarbonisierung der Wärmeversorgung. Klimaschutz und Bezahlbarkeit müssen zusammen gedacht werden. ⚖️ #Investitionen ermöglichen statt immer weiter regulieren: Bei der anstehenden #Mietrechtsreform brauchen wir eine Gesamtperspektive statt regulatorischem Klein-Klein. Missbrauch muss gezielt bekämpft werden – gleichzeitig brauchen Wohnungsunternehmen Investitionssicherheit für Neubau und Modernisierung. Auch die Vergesellschaftungsdebatte ist in vielen Gesprächen und Diskussionsrunden auf der Messe präsent. Klar ist: Vergesellschaftung schafft keine einzige neue Wohnung. Statt Kapital für die Umverteilung bestehender Wohnungen zu binden, müssen wir die Voraussetzungen dafür schaffen, mehr bezahlbaren Wohnraum zu bauen und den Bestand zukunftsfähig zu machen. Die vielen Gespräche am Verbände+ Stand auf der EXPO REAL zeigen: An Ideen und Lösungsansätzen fehlt es nicht. Jetzt braucht es verlässliche Rahmenbedingungen, weniger Komplexität und eine Politik, die gemeinsam mit der Praxis dafür sorgt, dass Investitionen wieder möglich werden.

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