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Zuhause für Mensch und Tier: Azubis der gwg wuppertal setzen sich für Artenschutz ein

Wuppertal - Mit einer gemeinschaftlichen Aktion haben Auszubildende der
Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft mbH Wuppertal (gwg wuppertal)
zusammen mit Mieter:innen ein Projekt für mehr Nachhaltigkeit und
Artenschutz umgesetzt. Im Mittelpunkt stand das Gestalten und Anbringen von
Vogelhäuschen, die künftig als zusätzliche Nist- und Rückzugsorte für heimische
Vogelarten dienen.

26. Mai 2026
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© Uwe Schinkel

Ausgangspunkt der Maßnahme war eine konkrete Situation im Quartier: An mehreren Gebäuden im Domagkweg mussten zuvor Fassadenöffnungen verschlossen werden, die ursprünglich durch Spechte entstanden waren und in der Folge von anderen Vogelarten, insbesondere vom Star, als Brutplätze genutzt wurden. Um diesen Lebensraum zu erhalten, wurden entsprechende Ersatznistmöglichkeiten geschaffen.

Über die erforderlichen Maßnahmen hinaus hat die gwg wuppertal das Angebot im Quartier gezielt erweitert: Insgesamt wurden mehr als 30 Vogelhäuser installiert, darunter auch spezielle Nistkästen für unterschiedliche Vogelarten wie Sperlinge. Damit wird nicht nur bestehender Lebensraum ersetzt, sondern aktiv ausgebaut. Verantwortlich für die Umsetzung ist Ahmet Adigüzel, Techniker bei der gwg wuppertal. „Wir wollten nicht nur Ersatz für die weggefallenen Brutplätze schaffen, sondern das Thema Artenschutz aktiv im Quartier verankern“, sagt Adigüzel.

Auszubildende der Wohnungsbaugesellschaft griffen das Thema auf und entwickelten daraus eine gemeinschaftliche Aktion mit den Mieter:innen des Quartiers Domagkweg. Gemeinsam wurden die Vogelhäuser gestaltet und verschönert. Gleichzeitig nutzten die Beteiligten die Gelegenheit, um für das Thema Artenvielfalt in der Natur zu sensibilisieren und ein stärkeres Bewusstsein für den Schutz heimischer Vogelarten zu schaffen. Die Veranstaltung stieß auf große Resonanz und wurde von allen – auch von den jüngsten Artenschützern – sehr positiv aufgenommen.

„Naturschutz beginnt nicht irgendwo weit weg, sondern direkt vor der eigenen Haustür. Genau das haben unsere Auszubildenden mit dieser schönen Aktion eindrucksvoll gezeigt“, sagt Oliver Zier, Geschäftsführer der gwg wuppertal.Das Quartier im Domagkweg bietet mit seinen vorhandenen Grünflächen bereits gute Voraussetzungen für Artenvielfalt. Perspektivisch prüft die gwg wuppertal weitere Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität, etwa durch zusätzliche Begrünung.

Mit Projekten wie diesem verbindet die gwg wuppertal ökologische Verantwortung mit sozialem Engagement und stärkt gleichzeitig das nachbarschaftliche Miteinander im Quartier.

Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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