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Wohnen im SchönLebenPark in Nürnberg: 34 neue Wohnungen für Langwasser

Nürnberg – Mit dem Projekt „Wohnen im SchönLebenPark“ schafft die wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen in der Ursula-Wolfring-Straße 9, gegenüber der BertoltBrecht-Schule, in Nürnberg-Langwasser, ein fünfgeschossiges Wohngebäude mit 34 Mietwohnungen, ergänzt um eine Tiefgarage mit 26 Stellplätzen. Das von der Stadt Nürnberg ins Leben gerufene Modell des preisgedämpften Wohnens soll ein Angebot für bezahlbaren Wohnraum und eine Alternative zur einkommensorientierten Förderung (EOF) sein.

26. Februar 2026
SchönLebenPark Nürnberg
Julian Wachtler, wbg Nürnberg

Der Neubau setzt auf eine klare, zeitgemäße Architektur und ein städtebauliches Konzept, das Begegnung und Nachbarschaft fördert. Ein heller Laubengang entlang der Ursula-Wolfring-Straße dient nicht nur der Erschließung, sondern auch als kommunikative Zone. Alle Wohnungen verfügen über private Außenräume: Nutzergärten im Erdgeschoss sowie Balkone in den oberen Etagen. Ein zurückspringendes Staffelgeschoss im vierten Obergeschoss akzentuiert den Baukörper und fügt sich harmonisch in die Umgebung ein.

Wirtschaftsreferentin Dr. Andrea Heilmaier unterstreicht die Bedeutung des Projekts für die Stadt: „Bezahlbarer Wohnraum ist ein zentraler Standortfaktor. Mit Projekten wie im SchönLebenPark stärkt Nürnberg seine soziale Durchmischung und schafft Perspektiven für unterschiedliche Einkommensgruppen. Das ist wichtig für eine nachhaltige Stadtentwicklung.“

wbg-Geschäftsführer Ralf Schekira (li.) und Wirtschaftsreferentin Dr. Andrea Heilmaier Julian Wachtler, wbg Nürnberg

„Mit dem SchönLebenPark zeigen wir einmal mehr unseren Anspruch an die Gestaltung von LebensRäumen, Wohneigentum und Mietwohnungen in einer Nachbarschaft. Uns geht es darum, zeitgemäßen Wohnraum zu bauen, der funktional, gut gestaltet und langfristig lebenswert ist – für Menschen, die sich im wachsenden Stadtteil Langwasser ein gutes Zuhause und ein lebendiges Miteinander wünschen“, sagt Ralf Schekira, Geschäftsführer der wbg Nürnberg.

Die Beheizung erfolgt mittels Fußbodenheizung, die an die Wärmeversorgung des benachbarten Schülerwohnheims (Haus der Athleten) angebunden ist. Die Energie stammt überwiegend aus Geothermie, ergänzt durch Fernwärme. Eine PV-Anlage liefert Strom für Haustechnik und Allgemeinbereiche. Der Baubeginn ist für das erste Quartal 2026 vorgesehen, der Bezug voraussichtlich im ersten Quartal 2028. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 13,5 Millionen Euro.

🏢 #Förderreform bremst #Klimaschutz und belastet Millionen Mieterinnen und Mieter Die geplante Reform der #Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) benachteiligt den vermieteten Mehrfamilienhausbestand massiv. In einem Brief an Ministerin @[Katherina Reiche] und die Abgeordneten des Deutschen Bundestages macht die sozial orientierte #Wohnungswirtschaft deutlich: Damit werden die #Klimaziele, die #Investitionsfähigkeit der #Wohnungsunternehmen und das #bezahlbareWohnen gefährdet. Besonders gravierend ist die Kürzung bei energetischen Einzelmaßnahmen: Bei einem Mehrfamilienhaus mit zwölf Wohnungen sinkt die förderfähige Kostenbasis von bisher 360.000 Euro auf nur noch 153.000 Euro – ein Minus von 57,5 Prozent. GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] warnt: „Die #Bundesregierung kürzt die Förderung genau dort am stärksten, wo die größten #CO₂-Einsparungen erzielt werden können und wo die meisten Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen wohnen. Das ist weder sozial gerecht noch klimapolitisch nachvollziehbar.“ Auch die Förderung von #Effizienzhaus-Sanierungen bleibt hinter dem Notwendigen zurück. Wir fordern, den Bonus für sogenannte #WorstPerformingBuildings auf den Effizienzhausstandard 85 auszuweiten und die Anreize für das Erreichen von EH 70 deutlich zu verbessern. Nur so können wirtschaftliche Sanierungsschritte und das #SerielleSanieren wirksam in die Breite gebracht werden. Unsere zentralen Forderungen: ➤ Rücknahme der massiven Förderkürzungen bei #Mehrfamilienhäusern ➤ Gleichstellung von Mietern und vermieteten Wohnungsbeständen ➤ Einführung eines #Sozialbonus für bezahlbare Wohnungsbestände ➤ bessere Förderung für #WorstPerformingBuildings ➤ langfristig verlässliche #Förderbedingungen ➤ #Härtefallregelung für Betroffene der überlasteten KfW-Plattform „Die #Wärmewende darf nicht zur Förderwende zulasten der #Mieter werden“, so Gedaschko. „Diese Kürzungen sparen nicht beim Klimaschutzhaushalt. Sie sparen beim #Klimaschutz selbst.“

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