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Wohnbau Dinslaken und einhundert Energie realisieren 6,5 MWp-Mieterstromprojekt

Köln/Dinslaken – Die Wohnbau Dinslaken GmbH stattet im Rahmen einer groß angelegten Modernisierung rund 4.000 Wohneinheiten in Dinslaken, Duisburg-Walsum und Voerde mit Photovoltaikanlagen aus. Gemeinsam mit dem Energiedienstleister einhundert Energie GmbH entsteht so eine Gesamtkapazität von 6,5 Megawatt-Peak (MWp). Damit realisieren die Partner eines der aktuell größten in der Umsetzung befindlichen Mieterstromprojekte Deutschlands und schaffen gleichzeitig die digitale Energieinfrastruktur für die schrittweise Dekarbonisierung des Wohnungsbestands.

1. Juli 2026
02 Wohnbau Dinslaken – PV Pilot Voerde (c) einhundert Energie
Foto: einhundert Energie

Dieses Volumen hat eine enorme Hebelwirkung für die lokale Klimabilanz: Durch die Photovoltaikanlagen auf den Dächern können jährlich bis zu 1.755 Tonnen CO2 vermieden werden: ein direkter und messbarer Beitrag zur Dekarbonisierung des Gebäudesektors und zum Klimaschutz.

Das Investitionsvolumen von rund 6 Millionen Euro trägt vollständig einhundert Energie über ein Dachpachtmodell. Das Kölner Unternehmen übernimmt dabei den gesamten Prozess von der Planung über die Installation bis zur technischen Wartung. Als zertifizierter Messstellenbetreiber installiert einhundert zudem intelligente Messsysteme (iMSys) und digitalisiert damit die gesamte Zählerinfrastruktur. Auch die Stromlieferung und -abrechnung erfolgen direkt über den Dienstleister. Perspektivisch werden außerdem Batteriespeicher und Wärmepumpen nachgerüstet. Für die Wohnbau Dinslaken entstehen dadurch weder Investitionskosten noch administrativer Aufwand oder Haftungsrisiken bei der Strombereitstellung.

„Mieterstrom war bisher oft mit hohem bürokratischen Aufwand verbunden, was den Ausbau im Bestand unnötig ausgebremst hat“, sagt Dr. Ernesto Garnier, CEO und Gründer von einhundert Energie. „Mit Projekten dieser Größenordnung zeigen wir, dass die Energiewende im Mehrfamilienhaus nicht an der Skalierung scheitern muss. Wohnungsunternehmen brauchen Lösungen, die sich wirtschaftlich, technisch und operativ über ganze Bestände ausrollen lassen. Genau diese Infrastruktur schaffen wir gemeinsam mit der Wohnbau Dinslaken.“

Von der Nischenlösung zur industriellen Skalierung

Das Vorhaben zeigt, wie sich Mieterstrom heute über einzelne Gebäude hinaus auf ganze Portfolios ausrollen lässt. Während entsprechende Projekte lange Zeit vor allem als Pilotvorhaben oder Einzelmaßnahmen umgesetzt wurden, ermöglicht die Kombination aus standardisierten Prozessen, digitaler Messinfrastruktur und einem integrierten Betriebsmodell die Umsetzung in deutlich größerem Maßstab. Für Wohnungsunternehmen eröffnet dies die Möglichkeit, ganze Bestände schrittweise zu dekarbonisieren, ohne eigene Investitionen in Planung, Betrieb oder Stromversorgung tätigen zu müssen.

„Für uns ist das Projekt weit mehr als die Installation von Photovoltaikanlagen“, sagt Petra Eggert-Höfel, Geschäftsführerin der Wohnbau Dinslaken GmbH. „Wir schaffen damit die Grundlage für eine langfristig klimafreundliche und wirtschaftliche Energieversorgung unseres Bestands. Gemeinsam mit einhundert setzen wir auf ein Modell, das sich über unser Portfolio skalieren lässt und unseren Mieterinnen und Mietern unmittelbar zugutekommt.“

Zeitplan

Das Vorhaben baut auf den im Pilotprojekt 2024 in Voerde erfolgreich validierten Prozessen auf und überträgt diese auf das gesamte Portfolio. Die ersten Anlagen in Dinslaken gehen noch in diesem Sommer ans Netz. Die vollständige Fertigstellung des Gesamtprojekts ist für Ende 2026 terminiert.

Projektdaten im Überblick

  • Installierte PV-Leistung: 6,5 MWp
  • CO2-Vermeidung: ca. 1.755 Tonnen CO2 pro Jahr
  • Reichweite: Versorgung von 4.000 Haushalten in Dinslaken, Duisburg-Walsum, Voerde
  • Investitionsvolumen: ca. 6 Mio. Euro durch einhundert Energie
  • Fertigstellung: Ende 2026

Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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