Wohnungswirtschaft Online mobile Logo Wohnungswirtschaft Online desktop Logo
  • wiPlus
  • Bundespolitik
  • Europa & Welt
  • Landespolitik
  • Themen
  • Unternehmen
  • Mediathek
  • Publikationen
  • Abo
  • Newsletter
Wohnungswirtschaft OnlineWohnungswirtschaft Online
Abonnement Anmelden
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw

Vonovia startet größtes Neubauprojekt in seriell-modularer Holzbauweise in Berlin

Berlin – Vonovia, Europas größtes Wohnungsunternehmen, setzt zunehmend auf seriellen Neubau in modularer Holzbauweise. Gestern informierte sich Dr. Olaf Joachim, Staatssekretär im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, auf der Baustelle in Berlin-Lichtenberg in der Schlichtallee über das Bauvorhaben. Dort realisiert die BUWOG, Tochterunternehmen von Vonovia, gemeinsam mit dem Holzbau-Spezialisten GROPYUS, das derzeit größte serielle Holzbauprojekt des Unternehmens in Deutschland. In der Schlichtallee entstehen 158 moderne Mietwohnungen in nachhaltiger, modularer Holzbauweise.

9. Dezember 2025
02.12.2025// Baustellenrundgang und Pressetermin Schlichtallee//
Offenblende/ Kerstin

Dr. Olaf Joachim, Staatssekretär: „Nachverdichtung, serielle-modulare Bauweisen und der Holzbau prägen die Debatte über mehr Wohnraum. Fest steht, wir müssen schneller und kostengünstiger bauen, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden. Das Bauprojekt „Schlichtallee“ in Berlin-Lichtenberg zeigt, wie diese Ansätze konkret umgesetzt werden können – und setzt ein starkes Zeichen für urbane Nachverdichtung in nachhaltiger Bauweise.“

Rolf Buch, Vorstandsvorsitzender von Vonovia, fügt hinzu: „Ich freue mich, dass Staatssekretär Joachim sich vor Ort überzeugen konnte, wie wir mit dem seriell-modularen Holzbau nachhaltig und zügig sehr guten Wohnraum schaffen. Als Partner der Stadt bauen wir hier Wohnungen für Hunderte von Menschen.“

Dr. Olaf Joachim (2. von links), Staatssekretär im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, besucht die Baustelle Schlichtallee von Vonovia in Berlin-Lichtenberg. Foto: VONOVIA/Offenblende

Eva Weiß, Geschäftsführerin der BUWOG: „Mit unserem Nachverdichtungsprojekt schaffen wir neuen attraktiven Wohnraum, ohne neue Flächen zu versiegeln. Für das Umfeld der Baustelle ist insbesondere die kürzere Bauzeit ein wichtiger Vorteil.“

Philipp Erler, Co-CEO und Co-Founder GROPYUS: „Das Bauprojekt zeigt einmal mehr, wie wir mit unserem modularen und flexiblen Bausystem individuelle Gebäude, also Unikate in Serie bauen. 158 Wohnungen entstehen hier in kürzester Zeit. Nachhaltig geplant, präzise gefertigt und vor Ort schnell montiert.“

GROPYUS ist in seiner Fabrik im Baden-Württembergischen Richen in der Lage, im Durchschnitt alle rund 16 Minuten ein Bauelement hochautomatisiert zu fertigen. Durch die industrielle Vorfertigung liegt die Fehlertoleranz pro Bauelement bei ±1 mm, Baumängel werden um etwa 60 % reduziert.

Die Baukosten konnten hier durch die industrielle Vorfertigung von 5.000 auf 3.600 Euro pro Quadratmeter gesenkt werden. Das Projekt ist als Effizienzhaus 55 NH geplant und strebt das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude PLUS an – ein staatliches Gütesiegel für Gebäude mit dem Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) als Siegelgeber und akkreditierten Zertifizierungsstellen als Vergabestellen.

Nach Abschluss der Rohbauarbeiten durch die BUWOG startete kürzlich die Montage der ersten vorgefertigten Bauelemente: Über 5.000 Wand- und Deckenelemente sowie 3D-Fertigbäder werden „just-in-time“ zur Baustelle geliefert und präzise verbaut. Die Arbeiten erfolgen in insgesamt neun Abschnitten; pro Abschnitt werden zwei Häuser parallel gebaut, alle zehn Wochen beginnt ein neuer Bauabschnitt. Die Fertigstellung ist für März 2027 geplant.
Dank eines Vorfertigungsgrads von über 80 % beschränken sich die verbleibenden Arbeiten auf Haustechnik, Innenausbau, Fassade und Balkone.

Das Neubauprojekt bietet Wohnungen mit 1 bis 4 Zimmern – von kompakten Einzimmer-Apartments bis zur Familienwohnung. Die Nachverdichtung auf einem bestehenden Grundstück bietet eine zukunftsfähige Wohnperspektive im urbanen Raum.

Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

0 Share

wi Wohnungspolitische Informationen 33/2026

page_1

WI 33/2026

  • Registrieren
  • Abonnement
  • Artikel ansehen
  • Newsletter
  • Abonnement
  • Kündigung
  • Kontakt
  • Mediadaten
Wohnungswirtschaft Online Abonnement Anmelden

Unsere Partner

  • DigiWoh
  • BBA
  • BID
  • Housing Europe
  • Initative Wohnen
  • NaWoh
  • Praxispfad
  • DEWSWOS
  • EBZ
  • InWIS
  • © Copyright 2026
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • AGB
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw