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Vermietungsstart für das TYPENHAUS eco auf den Buckower Feldern

Berlin – Mit dem Vermietungsstart des TYPENHAUS eco auf den Buckower Feldern geht ein zentrales Pilotprojekt für nachhaltigen Wohnungsbau in die nächste Phase. Das viergeschossige Wohngebäude in Holz Hybridbauweise ist Teil der Quartiersentwicklung Buckower Felder im Süden Neuköllns und wurde als ökologisch weiterentwickelte Variante des bewährten Typenhaus Konzepts realisiert. Bauherrin ist die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft STADT UND LAND Wohnbauten Gesellschaft mbH.

26. März 2026
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STADT UND LAND

Das TYPENHAUS eco umfasst 15 Mietwohnungen und wurde konsequent auf Klimaschutz, Ressourceneffizienz und serielle Umsetzbarkeit ausgerichtet. Tragende Außen- und Innenwände sind als Holzständerwerk ausgeführt, ergänzt durch einen aussteifenden Stahlbetonkern. Decken und Dach bestehen aus Brettsperrholz. Durch diese Holz Hybridbauweise lassen sich gegenüber konventionellen Massivbauten signifikante Einsparungen bei den Treibhausgasemissionen erzielen.

Entwurf und Planung stammen vom Berliner Büro Arnold und Gladisch Objektplanung Generalplanung GmbH, das das Projekt gemeinsam mit der mib – märkische ingenieur bau GmbH als seriell wiederholbares Modell für den kommunalen Wohnungsbau entwickelt hat. Ziel war es, die Vorteile des Typenbauens – Kostensicherheit, kurze Planungs- und Bauzeiten sowie hohe Reproduzierbarkeit – mit den Anforderungen an klimagerechtes Bauen zu verbinden.

Ein besonderes Merkmal des Projekts ist der direkte Vergleich mit einem baugleichen Zwillingsgebäude in Massivbauweise, das ebenfalls auf den Buckower Feldern entstanden ist. Diese Parallelität ermöglicht belastbare Erkenntnisse zu Baukosten, Bauzeiten, Ökobilanz und Betrieb und liefert eine wichtige Datengrundlage für die Weiterentwicklung nachhaltiger Typenhauskonzepte im landeseigenen Wohnungsbau.

Städtebaulich ist das Gebäude Teil eines der größten Neubauvorhaben Berlins: Auf den Buckower Feldern entstehen insgesamt 700 neue Mietwohnungen, rund die Hälfte davon wird mit sozialer Bindung vermietet.

Mit dem Vermietungsstart zeigt sich nun auch die Praxisreife des ökologischen Typenhausansatzes. Die Grundrisse sind funktional organisiert, die Wohnungen verfügen über gut belichtete Wohnbereiche, private Freibereiche sowie kompakte Erschließungsflächen – Voraussetzungen für wirtschaftlichen Betrieb bei gleichzeitig hoher Wohnqualität.

Das TYPENHAUS eco ist als Pilotprojekt angelegt und dient der systematischen Erprobung einer ökologisch optimierten Typenhausvariante im kommunalen Wohnungsbau. Die auf den Buckower Feldern gewonnenen Erkenntnisse zu Konstruktion, Bauablauf, Wirtschaftlichkeit und Betrieb bilden eine fachliche Grundlage für die Weiterentwicklung serieller Wohnungsbaukonzepte bei STADT UND LAND. Ziel ist es, belastbare Entscheidungsgrundlagen für den möglichen zukünftigen Einsatz vergleichbarer Holz Hybrid Typenhäuser im landeseigenen Wohnungsbau zu schaffen.

Weitere Informationen zu den STADT UND LAND-Typenhäusern gibt es hier: Das STADT UND LAND TYPENHAUS – Neubau mit System | STADT UND LAND

Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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