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Urbanes Zentrum Züricher Straße: 181 Wohnungen, Gewerbe und Kindertagesstätte nehmen sichtbar Gestalt an

Nürnberg – Mit einem Richtschmaus haben die am Bau Beteiligten gestern mit 3. Bürgermeister Dr. Nasser Ahmed den Baufortschritt des Projekts „Urbanes Zentrum Züricher Straße“ gefeiert. Im Stadtteil Großreuth bei Schweinau ist der Rohbau der fünf Gebäude inzwischen nahezu abgeschlossen.

12. Mai 2026
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Foto: Julian Wachtler, wbg Nürnberg

Die WBG Nürnberg Beteiligungs GmbH realisiert an der Ecke Züricher Straße und Gerhard-Hauptmann-Straße insgesamt 181 Wohnungen, Gewerbeflächen sowie eine Kindertagesstätte mit vier Kindergartengruppen und zwei Krippengruppen. 99 der Wohnungen werden öffentlich gefördert (in den Stufen EOF I, EOF II und EOF III) und schaffen zusätzlichen bezahlbaren Wohnraum im Nürnberger Südwesten.

„Das ist eine gute Nachricht für bezahlbares Wohnen in unserer Stadt. Mit dem Urbanen Zentrum Züricher Straße entsteht ein Quartier, das Wohnen, Nahversorgung, Mobilität und soziale Infrastruktur intelligent miteinander verbindet. Gerade die Mischung aus öffentlich geförderten und freifinanzierten Wohnungen ist ein wichtiger Beitrag für eine soziale Stadtentwicklung“, erklärte Dr. Nasser Ahmed, 3. Bürgermeister, zuständig für Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung.

Trotz eines langen und witterungsintensiven Winters liegen die Arbeiten weiterhin im Zeit- und Kostenplan. Die ersten Fenster sind eingebaut, die Gebäude werden derzeit abgedichtet und parallel beginnen die Arbeiten an Dämmung und Putzfassaden. Zudem laufen die Installationen der technischen Gebäudeausrüstung sowie die Trockenbauarbeiten in den Innenräumen. Die Fertigstellung erfolgt aus heutiger Sicht schrittweise bis Ende 2027.

„Dieser Baufortschritt zeigt, mit wie viel Engagement und Professionalität hier gearbeitet wird. Gerade die vergangenen Wintermonate waren anspruchsvoll. Umso mehr freut es mich, dass alle Beteiligten gemeinsam dafür gesorgt haben, dass das Projekt planmäßig voranschreitet“, betonte Ralf Schekira, Geschäftsführer der wbg Nürnberg. Nachhaltigkeit bleibt ein zentraler Bestandteil des Projekts. Die Gebäude erhalten begrünte Fassaden, Photovoltaikanlagen sowie ein Regenwassermanagement mit Retentionsboxen zur Bewässerung der Grünflächen. Ergänzt wird das Konzept durch Fahrradstellplätze und die Vorrüstung für E-Mobilität.

Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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