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OSTLAND Wohnungsgenossenschaft und Baugenossenschaft Oberricklingen beschließen Verschmelzung

Hannover – Die OSTLAND Wohnungsgenossenschaft eG und die Baugenossenschaft Oberricklingen eG haben ihre Verschmelzung beschlossen. Nachdem die Mitgliederversammlung der Baugenossenschaft Oberricklingen am 25. Juni zugestimmt hatte, votierte am 2. Juli auch die Vertreterversammlung der OSTLAND für den Zusammenschluss. Die Verschmelzung erfolgt rückwirkend zum 1. Januar 2026 und wird mit der Eintragung in das Genossenschaftsregister rechtswirksam.

3. Juli 2026
Ewald Ernst (Vorstand Baugenossenschaft Oberricklingen) und Lara Marie Meier (Vorständin OSTLAND Wohnungsgenossenschaft eG)
Ewald Ernst (Vorstand Baugenossenschaft Oberricklingen) und Lara Marie Meier (Vorständin OSTLAND Wohnungsgenossenschaft eG)Foto: OSTLAND

Mit dem Zusammenschluss entsteht ein noch leistungsfähigeres genossenschaftliches Wohnungsunternehmen in Hannover. Gemeinsam bündeln beide Genossenschaften ihre wirtschaftliche Stärke und schaffen die Voraussetzungen, ihren Wohnungsbestand nachhaltig weiterzuentwickeln und auch künftig bezahlbaren Wohnraum anzubieten.

„Kooperation gehört seit jeher zur DNA der Genossenschaften. Eine Verschmelzung ist die konsequenteste Form dieser Zusammenarbeit. Viele Unternehmenszusammenschlüsse entstehen aus wirtschaftlichem Druck. Wir haben uns bewusst für einen anderen Weg entschieden: Die beste Zeit für eine Verschmelzung ist nicht in der Krise, sondern dann, wenn beide Partner wirtschaftlich stark sind und ihre Zukunft gemeinsam gestalten wollen. So nutzen wir Chancen, statt Probleme zu verwalten“, sagt Lara Marie Meier, Vorständin der OSTLAND Wohnungsgenossenschaft eG.

Die Baugenossenschaft Oberricklingen verfügt über einen gepflegten Bestand von 155 Wohnungen, drei Gewerbeeinheiten und 89 Garagen in Hannover. Auslöser für die Gespräche war die langfristige Nachfolgeplanung der Genossenschaft. Mit dem bevorstehenden Ruhestand ihres langjährigen Vorstands Ewald Ernst bot sich die Chance, frühzeitig eine nachhaltige Lösung für Mitglieder und Wohnungsbestand zu entwickeln.

„Wohnungsgenossenschaften stehen heute vor vielfältigen Herausforderungen – von steigenden Bau- und Instandhaltungskosten über die energetische Transformation bis hin zum Fachkräftemangel. Gemeinsam verfügen wir über mehr finanzielle Stärke, zusätzliche Kompetenzen und größere Handlungsspielräume, um diesen Anforderungen langfristig gerecht zu werden“, sagt Andreas Wahl, Vorstand der OSTLAND Wohnungsgenossenschaft eG.

Auch Ewald Ernst, der die Baugenossenschaft Oberricklingen über viele Jahre geprägt hat, sieht in der Verschmelzung die richtige Entscheidung für die Zukunft.

„Für mich war entscheidend, dass unsere Mitglieder auch künftig in guten Händen sind. Mit der OSTLAND haben wir eine Partnerin gefunden, die unsere genossenschaftlichen Werte teilt und unseren Bestand verantwortungsvoll weiterentwickeln wird. So sichern wir die Zukunft unserer Genossenschaft über meine aktive Zeit hinaus “

Für die Mitglieder und Mieterinnen und Mieter beider Genossenschaften ergeben sich durch die Verschmelzung keine unmittelbaren Veränderungen. Bestehende Mietverträge, Ansprechpartner und Mitwirkungsrechte bleiben erhalten. Gleichzeitig schafft der Zusammenschluss die Voraussetzungen, den Wohnungsbestand nachhaltig weiterzuentwickeln und auch künftig bezahlbaren Wohnraum in Hannover anzubieten.

Mit der Verschmelzung wächst die OSTLAND weiter und stärkt ihre Rolle als verlässliche Partnerin für bezahlbares Wohnen in Hannover. Der Zusammenschluss verbindet die Tradition zweier genossenschaftlicher Wohnungsunternehmen mit einer gemeinsamen Perspektive für die Zukunft – zum Nutzen der Mitglieder, Mieterinnen und Mieter sowie der Stadt Hannover.

Kennzahlen der Verschmelzung

  • Zustimmung der Mitgliederversammlung der Baugenossenschaft Oberricklingen: 25. Juni 2026
  • Zustimmung der Vertreterversammlung der OSTLAND: 2. Juli 2026
  • Wirtschaftliche Wirkung rückwirkend zum 1. Januar 2026
  • Rechtswirksamkeit mit Eintragung in das Genossenschaftsregister
  • Integration von 252 Mitglieder
  • Übernahme von 155 Wohnungen, 3 Gewerbeeinheiten und 89 Garagen
  • Ziel: Stärkung der Eigenkapitalbasis, größere Investitionskraft, Nutzung von Synergien und langfristige Sicherung genossenschaftlicher Werte

Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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