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Neuer Nachbarschafstreff in Berlin-Pankow: Die „Kleine Post“ der GESOBAU AG bringt Menschen im Kiez zusammen

Berlin – Mit der „Kleinen Post“ ist auf Initiative der GESOBAU AG im Pankeviertel ein neuer Nachbarschaftstreff entstanden, der Raum für Begegnung, Austausch und Unterstützung bietet. Der Treffpunkt befindet sich in der Blankenburger Straße 120, 13156 Berlin, und richtet sich an die Bewohner*innen rund um Blankenburger Straße, Pankower Straße, Rolandstraße, Schlossallee und Grumbkowstraße.

28. Mai 2026
GESOBAU_Treff
Foto: GESOBAU

Im November 2025 öffnete die „Kleine Post“ erstmals ihre Türen. Im April 2026 wurde auch der Außenbereich eingeweiht. Seit Eröffnung hat sich bereits ein regelmäßiges und vielfältiges Angebot etabliert. Dazu gehören ein offener Treff an jedem Dienstag, eine monatliche Skatrunde, gemeinsames Kochen und Essen einmal im Monat, ein monatlicher Spielenachmittag sowie Sozialberatungen und Kaffee- und Kuchenrunden. Das Angebot lebt vom Engagement zahlreicher Ehrenamtlicher und richtet sich aktuell vor allem an die ältere Bewohnerschaft des Pankeviertels. Ergänzt wird das Programm durch Kooperationen mit externen Partnern, darunter das Aktivmobil der AWO, das etwa alle zwei Monate vor Ort ist, die Caritas mit dem Angebot des Stromsparchecks sowie der Pflegestützpunkt, der viermal jährlich Beratungen anbietet. Ab Juni können sich Mieter*innen der GESOBAU jeden dritten Donnerstag zwischen 10:00 und 14:00 Uhr in der „Kleinen Post“ außerdem über digitale Assistenzsysteme, die das Wohnen im Alter erleichtern, informieren. 

Helene Böhm, Leiterin Sozial- und Quartiersmanagement bei der GESOBAU AG:
„Die Idee zum neuen Nachbarschaftstreff ‚Kleine Post‘ ergab sich aus einer Befragung der Anwohnenden sowie einer Umgebungsrecherche, die aufzeigten, dass vor allem für ältere, oft alleinlebende Menschen ein Ort der Begegnung und des Austauschs im direkten Wohnumfeld fehlt. Als GESOBAU ist es unser Selbstverständnis, hier Angebote zu schaffen. Besonders schön ist es zu sehen, wie gut und schnell sich die ‚Kleine Post‘ etabliert hat und wie viele Engagierte sich hier für ihre Nachbarschaft einsetzen.“

GESOBAU fördert Miteinander in Nachbarschaften
Mehr als 100.000 Menschen wohnen bei der GESOBAU. Um das Miteinander in den Nachbarschaften zu erhalten und zu verbessern, arbeitet das städtische Wohnungsbauunternehmen mit verschiedenen Netzwerken und Initiativen zusammen, die vor Ort unterschiedliche Beratungsangebote für Mieter*innen geschaffen haben: Projekte zur Nachbarschaftsentwicklung, zur Verbesserung von Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen oder zur Förderung von freiwilligem Engagement. Denn starke Nachbarschaften leben vom Engagement ihrer Bewohner*innen und von Orten, an denen man zusammenkommen kann und sich wohlfühlt. Eine Übersicht ausgewählter Treffpunkte in GESOBAU-Beständen gibt es hier.

It‘s the Economy: Neue Wirtschaft und sozialer Zusammenhalt jenseits der Metropolen: Technische Innovationen als Betriebssystem auf dem Prüfstand   Mit dem Einzug von technischen Innovationen stellt sich gerade für ländliche Regionen die Frage nach der Wirtschaftlichkeit und den Auswirkungen auf den sozialen Zusammenhalt. Beide Fragen konnten wir heute auf einem Panel während des NEW bauhaus Festivals in Weimar diskutieren, welches von @[Mirjam Philipp] (@[VSWG Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e. V.]) moderiert wurde. Aktuell gibt es viele Modellversuche und Prototypen in den Regionen, die einen eigenständigen wirtschaftlich tragfähigen Betrieb erst noch nachweisen müssen. @[Frank Großmann] (Leiter Stabsstelle Strukturwandel Industrie- und Handelskammer Dresden) wies darauf hin, dass die Förderung von Geschäftsmodellen oftmals wegen der fehlenden kritischen Masse (Nachfrage) in ländlichen Räumen nicht ohne weiteres in erfolgreiche Betriebssysteme überführt werden können. @[Christiane Kilian] (Vorständin Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen) betonte, dass neben Förderung vor allem Strukturen zu entwickeln sind, die für neue Unternehmen Zugänge zu Netzwerken und Wissen ermöglichen. @[Axel Fietzek] (Vorstandsvorsitzender LebensRäume Hoyerswerda eG) hob die Bedeutung des sozialen Miteinanders und der nachbarschaftlichen Fürsorge hervor, die ein wichtiger Maßstab für den Einsatz von #KI und humanoiden Robotern sind. Unter der Bevölkerung gibt es auch eine gewisse Skepsis gegenüber dem Einsatz von Sensorik in den Wohnungen. Christiane Kilian wies ergänzend darauf hin, dass es auch um die Frage von eigenständigen Entscheidungen von Menschen geht, die beim Einsatz von KI und Robotik erhalten bleiben sollten. Das Panel hat wichtige Impuls zum Weiterdenken gegeben. Vielen Dank an alle Teilnehmer für die konstruktiven und spannenden Beiträge.

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