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Neue Perspektiven für Wersten: WOGEDO baut DÜSSELHÖFE mit 105 bezahlbaren Wohnungen

Düsseldorf – Die WOGEDO, eine der größten Düsseldorfer Wohnungsgenossenschaften, hat ein rund 7.600 m² großes Grundstück in Düsseldorf-Wersten erworben. Auf dem Gelände sollen bis 2028 insgesamt 105 moderne Wohnungen sowie 93 Tiefgaragenstellplätze entstehen. Die Gesamtinvestitionskosten für das Projekt belaufen sich auf rund 42 Millionen Euro.

15. April 2026
WOGEDO_Duesselhoefe_Innenhof
Quelle: HENNING SHIN Architekten

Ende 2026 soll es losgehen: Im Gebiet zwischen der Kölner Landstraße und der Harffstraße setzt die WOGEDO in ruhiger Hinterhoflage ihr neuestes Bauprojekt in die Tat um. Die Genossenschaft erweitert damit ihren bereits mehr als 800 Wohnungen umfassenden Bestand im Stadtteil Wersten. Alle Genehmigungen liegen bereits vor, die Bürger wurden zudem frühzeitig innerhalb eines Beteiligungsverfahrens einbezogen. Umgesetzt wird die Projektplanung von HENNING SHIN Architekten; die WOGEDO rechnet mit einer Fertigstellung des Bauprojektes in 2028. Das Besondere: Fast alle Wohnungen entstehen für Menschen mit geringem bis mittlerem Einkommen und sollen zwischen 7,85 bis 12 Euro monatlich je Quadratmeter kosten. Ein Großteil von ihnen ist öffentlich gefördert. Außerdem sollen die Wohnungen ausschließlich mit erneuerbarer Energie beheizt werden.

Partnerschaftlich für bezahlbares Wohnen

„Wir freuen uns, mit den DÜSSELHÖFEN einen weiteren attraktiven Beziehungsort für unsere genossenschaftliche Community zu schaffen – bezahlbar und mitten in Düsseldorf“, kommentieren die beiden WOGEDO-Vorstände Dirk Mowinski und Andreas Vondran das Vorhaben. Das Projekt zeigt exemplarisch, wie die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum gelingen kann, wenn alle Beteiligten dasselbe Ziel verfolgen: Die Verkäuferseite, eine private Eigentümergemeinschaft, steht der Idee des genossenschaftlichen Wohnens sehr nahe und bleibt Eigentümer der umliegenden Grundstücke. „Für uns war entscheidend, dass das Grundstück in verantwortungsvolle Hände übergeht – mit einem Konzept, das nachhaltig, bezahlbar und gemeinschaftlich gedacht ist,“ so eine Vertreterin der Verkäuferseite. Auch die Stadt Düsseldorf unterstützt das Vorhaben – in der städtebaulichen Weiterentwicklung sowie durch die Vergabe von Fördermitteln im Rahmen ihres Impulsprogrammes. Cornelia Zuschke, Dezernentin für Planen, Bauen, Wohnen und Grundstückswesen betont die Bedeutung des genossenschaftlichen Beitrags im angespannten Düsseldorfer Wohnungsmarkt: „Bei der Umsetzung der Wohnraumoffensive unserer Stadt sind die Genossenschaften ein unverzichtbarer Partner. Die WOGEDO hat schon mehrfach bewiesen, dass sie bezahlbares Wohnen in hoher städtebaulicher Qualität schafft. Die Realisierung des Projekts werden wir gerne auch tatkräftig unterstützen.“

Quelle: HENNING SHIN Architekten

🏗️ Serielles Sanieren nimmt Fahrt auf – vom Pionierprojekt in die Breite! Wie schaffen wir es, den Gebäudebestand schneller, wirtschaftlicher und zugleich klimaneutral zu machen? Darüber diskutierten heute auf der @[EXPO REAL (Messe München)] am Verbände+ Stand @[Stolte Christian] (@[Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)], @[Tim-Oliver Müller] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie]) und GdW-Hauptgeschäftsführerin @[Ingeborg Esser], moderiert von @[Michael Neitzel]. Im Mittelpunkt: die neue Rahmenvereinbarung SerSan 1.0 von GdW, Bauindustrie und dena. Und das Interesse des Marktes ist groß: 48 Teilnahmeanträge sind eingegangen – von regionalen ebenso wie überregionalen Anbietern. 💬 „Die Offenheit unserer Mitgliedsunternehmen für das serielle Sanieren hat deutlich zugenommen“, betonte Ingeborg Esser. Die Rahmenvereinbarung soll insbesondere kommunalen und öffentlichen Wohnungsunternehmen einen deutlich einfacheren und schnelleren Zugang zu seriellen Sanierungslösungen ermöglichen – wesentliche Schritte des aufwendigen europäischen Vergabeverfahrens werden bereits vorweggenommen. Das Potenzial ist enorm: Sechs unterschiedliche Gebäudetypen sowie verschiedene Sanierungs- und Effizienzstandards sollen dafür sorgen, dass Lösungen für einen möglichst breiten Bestand angeboten werden können. Klar wurde in der Diskussion aber auch: Klimaneutralität darf nicht mit maximaler Effizienz jedes einzelnen Gebäudes verwechselt werden. Entscheidend ist der Blick auf den gesamten Bestand. Begrenzte finanzielle Mittel müssen dort eingesetzt werden, wo sie die größte CO₂-Wirkung entfalten. Der GdW setzt sich deshalb weiterhin dafür ein, auch EH 85 angemessen in der Förderung zu berücksichtigen. 🏭 Serielles Sanieren bietet dabei mehr als Kostenvorteile: Vorfertigung, Digitalisierung sowie die Verbindung von Planung und Bauen können Geschwindigkeit, Produktivität und Qualität deutlich erhöhen. Gleichzeitig schafft die Rahmenvereinbarung mehr Planungssicherheit für die Unternehmen und erleichtert Wohnungsunternehmen die Vergabe. Jetzt kommt es darauf an, aus dem großen Marktinteresse konkrete Projekte zu machen. Denn eines ist sicher: Serielles Sanieren ist längst mehr als ein Experiment – es kann zu einem wichtigen Baustein für den klimaneutralen Gebäudebestand werden.

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