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Grundstein für ein neues Stück Stadt: Am Bücklepark entstehen 760 Wohnungen

Konstanz – Mit insgesamt 760 Wohnungen ist der Bücklepark in Petershausen-West eines der größten städtebaulichen Projekte in Konstanz. Los geht es mit 200 bezahlbaren Einheiten, welche die WOBAK auf dem Cluster D im Westen des Areals errichtet. Als Generalunternehmer agiert die i+RB Industrie- und Gewerbebau GmbH aus Konstanz, ein Unternehmen der i+R-Gruppe. Mit zahlreichen Gästen aus Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft kamen die Baupartner zur feierlichen Grundsteinlegung zusammen.

12. Juni 2026
Grundsteinlegung Bücklepark (Urheber Sven Hoffmann)
Foto: Sven Hoffmann/Homebase – Design und Kommunikation

„Das ist das größte Einzelprojekt der WOBAK seit über 50 Jahren“, ordnet WOBAK-Geschäftsführer die Dimensionen des Bückleparks ein. Für ihn ist klar, worum es beim Bauen geht: „Auf dem Cluster D des Bückleparks entstehen mit den rund 200 Wohnungen 200 Lebensmittelpunkte – für über 500 Menschen. Unsere Mieter am Bücklepark werden hier kochen und schlafen, arbeiten und feiern, manchmal weinen und oft lachen. Kurz: Sie werden hier zu Hause sein.“

Damit die Wohnungen für breite Schichten der Bevölkerung erschwinglich bleiben, werden 169 von ihnen öffentlich gefördert. Das bedeutet, dass ihre Miete um einen gewissen Prozentsatz unterhalb der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen muss und nur Haushalte mit Wohnberechtigungsschein dort einziehen dürfen. Die Einkommensgrenze für den Wohnberechtigungsschein liegt für eine vierköpfige Familie gegenwärtig bei 78.350 Euro steuerpflichtigem Jahreseinkommen.

Theresa Schopper, die Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, ist voll des Lobes für das Projekt: „Das Projekt Bücklepark in Konstanz ist in vielerlei Hinsicht beispielhaft. Hier entsteht nicht nur neuer und bezahlbarer Wohnraum, sondern ein vielfältiges, nutzungsgemischtes Quartier mit viel Grün und Raum für Begegnung. Genau diese Art von Projekten brauchen wir im Land.“ Deshalb unterstütze das Land den Bücklepark gerne über das Wohnraumförderprogramm aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität.

Die Förderung ermöglicht den Bau trotz hoher Zinsen und Baukosten. „Mit der Grundsteinlegung im Bücklepark setzt die WOBAK ein starkes Signal: Als kommunales Unternehmen übernimmt sie Verantwortung und baut auch in herausfordernden Zeiten. Damit erfüllt sie konsequent ihren Auftrag als gemeinwohlorientiertes Wohnungsunternehmen“, macht Dr. Iris Beuerle, Verbandsdirektorin des vbw Verband baden-württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen, deutlich.

Der Bücklepark ist das Ergebnis einer echten Partnerschaft von öffentlichen und privaten Akteuren: WOBAK, i+R-Gruppe und Stadtverwaltung haben gemeinsam daran gearbeitet, das Areal zu entwickeln. 2024 hat die WOBAK den Cluster D von i+R erworben. Der Wohnungsbau auf dem lange brachliegenden Areal schont Flächen und schafft mit dem Park, der neu angelegt werden wird, auch Mehrwert für die Anwohner.

„Der Bücklepark schafft dringend benötigten Wohnraum mitten in Konstanz. Was wir heute hier gemeinsam feiern, ist mehr als ein Grundstein für 198 Wohnungen. Es ist ein Grundstein für ein Konstanz, das bezahlbar bleibt, das den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt und das nicht vergisst, für wen Stadtentwicklung gemacht wird: für die Menschen. Für alle“, ordnet Oberbürgermeister Uli Burchardt die Bedeutung des Projekts ein.

Die Cluster A, B und C des Bückleparks befinden sich im Eigentum der i+R-Gruppe. Auf ihnen sind weitere 560 Wohnungen sowie auf dem Cluster A auch Büro- und Gewerbeflächen, Gastronomie und eine Kindertagesstätte vorgesehen. So soll auf dem Bücklepark ein lebendiges urbanes Quartier entstehen.

Dritter Stopp unseres Hamburg-Besuchs: das Quartier Ladenbeker Dreieck. Die Baugenossenschaft Bergedorf-Bille zeigt hier, was ein ganzheitlicher #Quartiersansatz in der Praxis bedeutet. Es geht nicht nur um einzelne Gebäude, sondern darum, Quartiere fit für die Zukunft zu machen – klimaneutral, resilient und lebenswert. Im Mittelpunkt steht der Aufbau eines Nahwärmenetzes mit #Geothermie. Ein wesentlicher Vorteil: eine extrem hohe Versorgungssicherheit und keine Abhängigkeit von volatilen Energiepreisen. Das schafft langfristig Stabilität. Aber auch #Klimaanpassung spielt hier eine große Rolle. Die Erfahrungen aus dem Starkregen 2018 waren ein Weckruf für die Genossenschaft. Deshalb wird hier zusätzlich in Regenwassermanagement, Speicherlösungen und eine naturnahe Bepflanzung investiert, die sowohl Trockenheit als auch Starkregen besser standhält. Ein weiterer wichtiger Baustein: die Menschen mitzunehmen. Bewohner müssen verstehen, warum Veränderungen notwendig sind und welchen Nutzen sie langfristig bringen. Projekte wie ein Nachbarschaftsacker laden hier dazu ein, selbst aktiv zu werden. Das Projekt zeigt eindrucksvoll: Die Transformation unserer Quartiere gelingt dann, wenn Klimaschutz, Klimaanpassung und soziale Teilhabe gemeinsam gedacht werden. #Wohnungswirtschaft #Klimaanpassung #Geothermie #Nahwärme #Quartiersentwicklung #Nachhaltigkeit #Stadtentwicklung #Genossenschaften

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