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Förderwettbewerb der GESOBAU-Stiftung: Preisträger 2026 stehen fest

Berlin – Unter dem Titel „Im Quartier. Im Gespräch.“ suchte die GESOBAU-Stiftung in ihrem Förderwettbewerb 2026 praxisnahe Projekte, die das Miteinander in Berliner Quartieren stärken, den Dialog fördern und Menschen in ihrem Wohnumfeld zusammenbringen. Bewerben konnten sich gemeinnützige Organisationen, Einrichtungen sowie Kirchengemeinden, die in Berliner Stadtteilen und Quartieren agieren, in denen die GESOBAU Wohnungsbestände bewirtschaftet. Preisgelder in Höhe von 35.000 Euro standen zur Verfügung. Nun stehen die Preisträger fest: Die Ostkreuz-Jugendhilfe mit dem Projekt „Machbarschaft Hansa", die AWO mit dem AktivMobil sowie der Sport- und Kultur-Klub Salem e.V. mit dem Projekt „Brückenbauer im Alter".

24. Juli 2026
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Quelle: GESOBAU Stiftung


Platz 1 – Ostkreuz-Jugendhilfe Nord gGmbH: Mit dem Projekt „Machbarschaft Hansa“ gewann die Ostkreuz-Jugendhilfe Nord gGmbH den Förderwettbewerb der GESOBAU-Stiftung und erhält ein Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro. Seit 2024 engagiert sich der Träger im Hansaviertel mit einem offenen Nachbarschaftstreff. Aufbauend auf einer gemeinsam mit der GESOBAU initiierten Dialogveranstaltung im Frühling 2026, bei der Wünsche und Bedarfe der Anwohnenden ermittelt und nachbarschaftliche Vernetzung gefördert wurden, sollen die gewonnenen Erkenntnisse nun in langfristige Projekte und Angebote für das Quartier überführt werden.

Platz 2 – AWO: Das AWO AktivMobil bringt Begegnung, Bewegung und Gemeinschaft direkt zu älteren Menschen in Berliner Kiezen. Mit dem umgebauten Kleinbus kommen Spiele, Bewegungsangebote und Gelegenheiten zum Austausch auf Innenhöfe, Plätze und in Wohnanlagen. Das Angebot richtet sich besonders an Senior*innen, die bisher wenig Zugang zu Freizeit- oder Nachbarschaftsangeboten haben. Begleitet von Ehrenamtlichen und Übungsleiter*innen schafft das AktivMobil niedrigschwellige Treffpunkte und fördert soziale Teilhabe. Dank des Preisgeldes der GESOBAU-Stiftung von 10.000 Euro können 25 zusätzliche Einsätze des AktivMobils in Berliner Kiezen stattfinden.

Platz 3 – Sport- und Kulturklub Salem e.V.: Der Sport- und Kulturklub Salam e.V. plant mit seinem Projekt „Brückenbauer im Alter“ in Mitte und Reinickendorf regelmäßige Treffen für Senior*innen mit und ohne Migrationshintergrund (Preisgeld: 5.000 Euro). In einem offenen Rahmen informieren Expert*innen über Themen wie Gesundheit, Pflege, Bewegung, digitale Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten im Kiez. Gleichzeitig bieten die Treffen Raum für Austausch, persönliche Fragen und neue Kontakte. Ziel ist es, soziale Teilhabe zu stärken, Einsamkeit vorzubeugen und das nachbarschaftliche Miteinander zu fördern. 

Helene Böhm, Vorstandsvorsitzende der GESOBAU-Stiftung: „Viele gute Ideen scheitern nicht an fehlendem Engagement, sondern daran, dass sie in kein Förderraster passen – zu klein für die großen Programme, zu unkonventionell für die üblichen Zuständigkeiten, zu neu, um in bestehende Strukturen zu passen. Genau hier setzt die GESOBAU-Stiftung an: Wir verstehen uns als Ermöglicher. Damit gute Ideen für das Miteinander nicht in der Schublade verschwinden, sondern eine Chance zur Umsetzung bekommen. Diese Kriterien erfüllen alle drei Preisträgerprojekte, und wir freuen uns sehr, deren Verwirklichung unterstützen zu können.“

Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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